KURZNACHRICHTEN

14.01.2021

Goodbye Heidi, danke für alles: Ältestes im Zoo lebendes Pinselohrschwein gestorben

Sie war eine Österreicherin, geboren im Juli 2002 in Salzburg. Eingewöhnungsschwierigkeiten hatte Heidi das Pinselohrschwein in Franken dennoch keine. Im Jahr 2005 kam die quirlige Alpenländlerin in den Nürnberger Tiergarten, wo sich seither tausende Kinder und Erwachsene an ihr erfreuten. Sie wurde mit ihnen alt und älter – und war irgendwann Rekordhalterin: das mit Abstand älteste Pinselohrschwein im Erhaltungszuchtprogramm des Europäischen Zooverbands. Eine Schweinedame mit Ruhe und Erfahrung und immer noch großem Hunger aufs Leben und alles andere auch. Pinselohrschweine lieben Knollen und Früchte, sind aber generell aber Allesfreser. In der Wildnis kommen die auffällig gefärbten Vertreter der Familie der echten Schweine in West- und Zentralafrika vor, durchstreifen Wälder, Steppen und Savannen und sind dabei wenig wählerisch. Nur zu trocken sollte es nicht sein, man will sich ja noch suhlen können. Das wilde Pinselohrschwein zieht sich tagsüber in selbst gegrabene Mulden zurück und geht in der Dunkelheit auf Nahrungssuche. Mit 18 Jahren hatte Heidi längst ein Seniorinnenalter erreicht, aus Altersgründen musste sie am 04. Januar eingeschläfert werden. Danke für alles, Heidi, du warst zauberhaft, wir hoffen, du hattest ein famoses Schweineleben. 
Mit dem Tod von Heidi läuft die Haltung der Pinselohrschweine in Nürnberg aus. Künftig wird es im Tropenhaus Tiere aus Südostasien zu sehen geben, unter anderem der Schabrackentapir und der Hirscheber. 

Der Tiergarten ist momentan bis auf Weiteres geschlossen, nicht wegen Trauerfall, sondern wegen Corona. Online informieren kann man sich aber trotzdem: 
tiergarten.nuernberg.de   >>
12.01.2021

Noch bis 31. Januar bewerben: Fränkischer Preis für junge Literatur

Jemand müsste mal eine statistische Erhebung machen, wie viel mehr Kurzgeschichten, Gedichte, Romane wohl entstanden sind, seit wir die ganze Zeit im Lockdown hocken. Was will man auch machen, außer sich in die unendlichen Hirnwelten zu flüchten. Es sollte also mehr als ausreichend Material in den Schubladen und Laptop-Ordnern geben, das nur darauf wartet, beim Preis für junge fränkische Literatur eingereicht zu werden. Der Wettbewerb wird zum 33. Mal von den Nürnberger Kulturläden ausgerichtet und gilt als das Jungautor*innen-Ding der Region, teilnahmeberechtigt sind alle zwischen 16 und 30, einzureichen, und zwar nur noch bis 31.01., sind prosaische oder lyrische Texte ohne thematische Einschränkung. Die 32. Ausgabe gewann Lisa Neher – HIER im curt-Interview.
Der curt findet es hervorragend, dass die Nürnberger Kulturläden schon so lange, mit so großer Selbstverständlichkeit und Herz die regionale Literaturszene anschubsen. Insgesamt werden wieder 1.500 Euro auf drei (manchmal vier) Preisträger*innen verteilt. Und weil wir das so hervorragend finden, ist der curt natürlich Medienpartner und schleust sogar einen der seinen in die Jury ein. Neben Reinhard “Lampe” Lamprecht sitzen und tagen dort: die Autorinnen Pauline Füg und Madeleine Weishaupt, die Lektorin Marion Voigt, die Übersetzerin Ariane Böckler, der Journalisten und Lyriker Thomas Heinold (Nürnberger Zeitung), und Buchhändler Steffen Beutel (Buchhandlung am Kopernikusplatz).

Alle Informationen zur Bewerbung findet ihr hier:
www.kultur-nord.org/litpreis.html  >>
04.01.2021

fembreaks auf Radio Z: Unverhofft, oft und wichtig

Wir müssen reden, auch im Jahr 2021. Unsere Gesellschaft hält am Jahresanfang schon wieder keine echte Gleichberechtigung bereit. Noch immer leiden Frauen und Queers unter misogynen und sexistischen Bildern, werden benachteiligt, ausgebeutet und ermordet. fembreaks strahlt kurze Beiträge zwischen das Alltagsprogramm von Radio Z aus, in denen Aktivist*innen, Künstler*innen, FLINT*s oder Schauspieler*innen zu Wort kommen. Die Beiträge sollen stören, aufklären und zum Nachdenken anregen.

Wie geht es Nürnberger Künstlerinnen während der Coronakrise? Welche feministischen Kämpfe sind immer noch nötig? Wie gestaltet sich die Lebensrealitäten von Frauen* im Caresektor? Was hat Sport mit Feminismus zu tun und wer hat eigentlich die Oramicstechnik erfunden? Diese und viele andere spannende, kämpferische aber auch unterhaltsame Themen erwarten euch.

Spielzeiten
Von Januar bis Juni 2021 laufen 24 "Hörsplitter" auf der UKW 95,8.
Zum Nachhören gibt es die Beiträge bei soundcloud oder auf Instagram.

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fembreak
Gefördert vom Fond Soziokultur aus dem Programm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien „Neustart Kultur“ und dem Referat für Familie, Bildung und Soziales der Stadt Nürnberg  >>
NüRNBERG. Spätestens seit Sommer 2020 wissen wir es alle: Nürnberg ist eine fahrradfreundliche Stadt. Das sagt eine Jury aus Fachleuten (auch wenn der Titel eher als Auftrag zu verstehen ist). Fahrradfahrende in Nürnberg sagen: na ja. Ein Virtual-Reality-Forschungsprojekt der TH Nürnberg möchte nun Erkenntnisse gewissen, wie wir diesem Ziel tatsächlich näherkommen können.   >>
INTERNET. Kino 3, wir berichteten, ist das digitale Angebot des Nürnberger Filmhauses. Cineasten, denen das geschmackvolle Filmhaus-Programm fehlt, finden hier immer eine sauber kuratierte Auswahl, die nicht mit Zeug überfrachtet, sondern gezielt anbietet: Klassiker, Raritäten, sehenswerte Neuerscheinungen. Immer donnerstags wechselt das Programm im kino 3, heißt, manche Filme fliegen raus, blöd, wenn man sie verpasst hat, neue kommen hinzu: cool. curt schaut drauf.    >>
Das kommunale Immobilienunternehmen wbg Nürnberg (wbg) und der Raumkompass Nürnberg beleben in Kürze einen ehemaligen Supermarkt in Langwasser Nord mit Kunst-, Kultur- und Kreativschaffenden. Dieses Raumangebot ist das erste Modellprojekt für den Raumkompass. Die neue Nutzung des Gebäudes könnte starten, wenn die momentan von akuter Raumnot betroffenen Künstler*innen aus der Marienstraße ihre Zwischennutzung in diesem Gebäude beenden und ihr langfristiger neuer Ort bezugsfertig ist. Dieter Barth, der Leiter der Unternehmenskommunikation der wbg, und Maria Trunk, die den Raumkompass im Amt für Kultur und Freizeit konzipiert, haben uns berichtet, wie sie dabei vorgehen und warum curt zum Medienpartner des Raumkompasses geworden ist, sogar mit einem eigenen Raumangebot als Sahnehäubchen oben drauf.  >>
NüRNBERG. Wenn es so etwas wie einen Günther-Jauch-mäßigen Jahresrückblick auf Nürnberg 2020 gäbe, das eine Bild, das keinesfalls fehlen dürfte, ist allen klar: Das Regenbogenpräludium hat sich, nicht nur wegen der Farbe an der Zeppelintribüne, sondern auch wegen der daran anschließenden Diskussion über Intervention und Kunst im öffentlichen Raum und den Umgang mit dem Reichsparteitagsgelände, ins kollektive Regionalgedächtnis eingebrannt. Bald zwei Monate später ist die Auseinandersetzung wieder etwas abgekühlt, hinter den Kulissen werkeln die Künstler*innen aber weiter. An ihrer Vision und der Zukunft der Gruppe. Jetzt hat das Regenbogen-Präludium sein Regenbogen-Intermezzo verfasst, ein Thesenpapier, ein Manifest, mit konkreten Vorschlägen, wie es jetzt weitergehen könnte, erstveröffentlicht hier, bei curt.
Im Intermezzo beschreibt die Gruppe ihre erste Arbeit als ein längst überfälliges Gegendenkmal, das ein Vakuum fülle: die von der Stadt festgelegten Leitlinien zum Umgang mit dem Gelände seien in 16 Jahren weder mit finanziellen Mitteln noch mit konkreten Konzepten ausgestattet worden. Als eigentliches Werk sei jedoch nicht der Regenbogen, sondern der daran geknüpfte Diskurs zu verstehen, der in Auseinandersetzung mit dem Gelände immer neue Ausdrucksformen findet. Um zu diesen Ausdrucksformen zu gelangen, fordert das Kollektiv jetzt die Schaffung einer Sozialen Plastik in Form eines selbstverwalteten Künstler*innenhauses in direkter Umgebung des Reichsparteitagsgeländes. Auch ein Finanzierungsvorschlag ist im Manifest enthalt. Das gesamte Regenbogen-Intermezzo im Wortlaut:  >>
NüRNBERG. Den Raumkompass, als neuer Hebel, der Leerstände der Kunst und Kultur zuspielt, haben wir euch ja bereits vorgestellt. Der ist noch recht frisch und neu und zeigt dennoch bereits erste Effekte. Zum Beispiel in Zusammenarbeit mit dem curt, der Teile seines Büros als Pop-Up-Studio zur Verfügung stellen wird, oder in Zusammenarbeit mit dem curt-Mitarbeiter Marian Wild. 200 Ateliers plus X heißt das Projekt von Raumkompass, das Institut für moderne Kunst und unserem Marian. Und genau darum geht es auch.    >>
Noch bis 31. Januar. könnt und solltet ihr, so ihr unter 30 seid, eure Texte für den 33. Fränkischen Preis für junge Literatur einreichen (ausgerichtet von den Nürnberger Literaturläden). 1.500 Euro gibt es insgesamt zu gewinnen, die auf die Preisträger*innen aufgeteilt werden. Gleich doppelt freuen durfte sich in diesem Jahr Lisa Neher, die Erstplatzierte der Jury und Gewinnerin des Publikumspreises. Sie wurde hier von unserem Andreas Thamm befragt, der sich übrigens auf Platz 2 schrieb.  >>
Das Quartier U1 kümmert sich weiter um die Rundumbetreuung der kreativen Szene der Stadt Nürnberg. Wer eine Idee hat, komme ins Amt für Ideen. Wer sein Projekt finanziell gefördert haben will, hat sich hoffentlich bei der Akteursförderung beworben. Und wer gerade einfach dringend einen Raum für kommende Projekte braucht, sucht ihn sich im neuen Raumteiler.  >>
Das P31 muss ausziehen, das Gelände in Steinbühl wird verkauft. curt berichtete bereits. Deswegen hat das selbstverwaltete Jugendzentrum am vergangenen Samstag zur Demo aufgerufen. Nicht nur für sich selbst, sondern als Aufruf zum generellen Erhalt von Freiräumen wie das Projekt 31.  >>
Seit dem 10. Oktober wandert die Ausstellung Gentle machine wöchentlich zwischen Fashion-Läden und Ausstellungsorten durch Nürnberg. Begleitend dazu kann man sich online über das Thema, Fakten und Alternativen zu Fast Fashion informieren. Wir haben nachgehakt, wie die Ausstellung entstanden ist und warum wir alle unseren Konsum überdenken sollten.  >>
MüNCHNERSTRAßE. Im Oktober rief curt Skater*innen dazu auf, die Skateparks in Nürnberg zu bewerten. Dabei schnitt die Anlage an der Münchnerstraße im Punkt Abnutzung am schlechtesten ab. Wie passend und gut, dass das Bauernfeind-Areal nun mit einer Million Euro bezuschusst wird. Der Skateplatz wird saniert und erweitert nach einem Plan, der in zwei Workshops von Sör mit Skater*innen durchgeführt wurde. 

Ein Bauernfeind der Zukunft hat dann eine Bowl, eine Street-Flow-Area und einen Plaza-ähnlichen Bereich. Also für jedes Level und Rollgerät geeignet. Zudem wird der Bolzplatz nebenan erneuert. Da sollen zwei Spielfelder für Spieler mit Ball entstehen, natürlich alles klug abgetrennt mit Bande, damit sich keine Bälle und Rollen in die Quere kommen.

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Skatepark Bauernfeind
Münchnerstraße  >>
KüNSTLERHAUS IM KUKUQ. So langsam wird das mit dem Spaziergang: Nicht nur das Konfuzius-Institut (bzw. der Kunstraum desselben in der Pirckheimerstraße) stellt momentan Gewinner*innen eines Fotowettbewerbs aus, sondern ab sofort auch das Künstlerhaus. Hinzu kommt das Bernsteinzimmer mit seinem Bernstein-Kabinett (bis 06. Dezember mit den Wunderkammern von Susanne Stiegeler). Googles Vorschlag für unseren Nürnberger Kunstspaziergang siehe unten, dabei sind allerdings die neuen Litfaßsäulen nicht mit eingerechnet, die den ein oder anderen zusätzlichen Schlenker bedeuten würden. Ärzte empfehlen aber eh 10.000 Schritte am Tag, wenn man dabei auch noch Kunst bestaunen kann, trainiert man Herz und, äh, Hirn.   >>
SüDPUNKT. Marktschwärmer, der Biomarkt auf Bestellung, breitet sich weiter aus. Als zweiter Standort in Nürnberg kommt im Dezember Hummelstein, also: die Südstadt, hinzu. In Gostenhof befindet sich die Schwärmerei in Vorbereitung. Erlangen war der Vorreiter in der Region und schwärmt nach wie vor.   >>
STADTBIBLIOTHEK NüRNBERG. 650 Jahre Stadtbibliothek (wir berichteten). Die Bib feiert mit ihrer literarischen Roadshow. Dafür durfte sich jeder und jede bewerben, die/der eine geeignete Veranstaltungsidee zum Thema Worte. Leben. Stadtgesellschaft in der Westentasche mit sich herumtrug. Eine äußerst geeignete Jury entschied, was davon mit Stadtbibliotheks-Geld umgesetzt wird. Und dann kam der Virus zurück und es war wieder Lockdown. Trotzdem: Die literarische Roadshow findet statt, curt weiß wie.    >>
NüRNBERG. Eisenbart & Meisendraht ist das einzigwahre Literaturmagazin auf Radio Z. Und als solches logischerweise fester Bestandteil des guten Daseins auf curt.de. Zum aktuellen Monatsthema, Langeweile, präsentieren wir den Text Blick aus dem Fenster von Autor Elmar Tannert. Tannert scheibt Romane und Erzählungen und übersetzt Texte aus dem Tschechischen und Französischen, er ist Literaturförderpreisträger des Freistaats Bayern und Kulturpreisträger der Stadt Nürnberg.   >>
Es wurde bei curt schon immer gelebt: Jetzt ist es offiziell! Wir sind Mitglied in der Allianz gegen Rechtsextremismus. Bestätigt schwarz auf weiß in einer Urkunde. Für die suchen wir noch einen passenden Rahmen und einen Ehrenplatz im Büro.

Die Allianz gegen Rechtsextremismus ist ein Zusammenschluss von Gebietskörperschaften, interessierte Institutionen und Vereinigungen, Religionsgemeinschaften sowie Unternehmen aus der Metropolregion Nürnberg, die sich für den gewaltfreien und solidarischen Kampf gegen Rechtsextremismus einsetzen. Wir und alle Mitglieder sagen gemeinsam NEIN zu Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rechtsextremismus, Menschenverachtung und Demokratiefeindichkeit. Ganz konkret gibt das Konzept nicht nur moralische Begründungen für den Widerstand gegen Rechtsextremismus, sondern auch Handlungsempfehlungen in vielen Bereichen. Ganz oben stehen Vorschläge, wie Kommunen und zivilgesellschaftliche Gruppierungen zusammenarbeiten können, um die Öffentlichkeit über den Hintergrund und die Folgen neonazistischer Aktivitäten aufzuklären, beispielsweise in runden Tischen, Fortbildungsveranstaltungen  oder  kontinuierlichen Berichte über geplante Aktivitäten der Rechtsextremisten. Häufig sind  zudem Kommunen verunsichert, wenn  sie vor die Frage gestellt werden, was sie tun können, wenn  Neonazis Veranstaltungen anmelden. Auch dazu gibt die Broschüre wichtige Hilfestellungen.

Mehr Infos: www.allianz-gegen-rechtsextremismus.de  >>
STAATSTHEATER. Wenigstens die Premiere kommt noch vor dem zweiten Lockdown. So hatte sich das Nürnberger Staatstheater seinen Besetzungs-Coup sicherlich nicht vorgestellt, trotzdem ist die Regiearbeit von René Pollesch in Nürnberg natürlich das Highlight der Saison. Am Freitag feiert Take the Villa and Run! Premiere, am Samstag, 31.10., ist das Stück ein zweites Mal zu sehen. Theaterkritiker Dieter Stoll schreibt im Vorfeld:   >>
MUSEUM FüR KOMMUNIKATION. Zum 1. Juni 2020 übernahm Dr. Annabelle Hornung die Leitung des Museums für Kommunikation Nürnberg. Welche Pläne sie hat, wie der Kontakt zu ihrer Vorgängerin Marion Grether so ist, ob ihr Nürnberg gefällt und warum curt gleich mal zum Medienpartner für die neue Ausstellung wird, hat sie uns berichtet:  >>
RAUM FüR ZEITGENöSSISCHE KUNST. Marqueterie ist eine uralte Holztechnik: Da werden kleine Holzteile geschnitzt und zu einem Großen ganzen zusammen gefügt. Clemens Söllner bringt diese traditionelle Technik in eine moderne Formensprache und schafft enorm ausdrucksstarke Intarsien, so nennt man dann das fertige Holzteilwerk. Ausgestellt werden die im Raum für zeitgenössische Kunst vom 23. Oktober bis 14. November.  >>
MAGAZIN  10.10.-30.04.2021, LA COLA
AEG-GELäNDE. Ihre Vision ist es, den Zugang zur Skateboarding-Kultur zu erleichtern und ihre Werte des produktiven Aktionismus, der toleranten Gemeinschaft und des konstruktiven Raumerlebens nach außen zu tragen. Denn Skaten ist so viel mehr als nur ein Sport – it‘s a vibe. Das Fuzzi-Kollektiv aus Nürnberg lebt uns diesen Vibe vor: Seit 2013 schafft die Gruppe beim „Kunst auf AEG”-Gelände einen Begegnungsort für Skater*innen mit ihrem Umfeld. Der dabei entstandene Raum ist geprägt von der Vereinigung individueller Interessen, welche sich in einem gemeinsamen künstlerischen Schaffen bündeln: „CampDavid“ zeigt auf vielfältige Art und Weise auf, wie viel Potenzial aus der Skateszene heraus wächst und inwiefern sie eine Bereicherung für die Diversität der Kulturlandschaft Nürnbergs darstellt.    >>
NÜ/FÜ/ER. Wir haben wirklich schon seit vielen Jahren ein freundschaftliches Verhältnis zum Sozialmagazin Straßenkreuzer. Wenn man monatlich Magazine herausbringt, die man gegenseitig gut findet, dann verbindet das eben. Und auch inhaltlich gibt es doch immer wieder mal Überschneidungen, soziale Themen sind nun mal auch curt-relevant. Da Gut gut tut, gibt es ab sofort eine eigene Kolumne in curt, in der wir ein Einblick geben werden in die vielfältigen Aktivitäten, die die Straßenkreuzer-Welt so ausmachen.   >>
MAGAZIN  08.10.-22.11.2020, NÜ/FÜ/ER
KULTURWERKSTATT AUF AEG. Eine Ausstellung, die die Nürnberger Subkultur präsentiert, flankiert von Diskussionsformaten und Konzerten. Das ist Kult & Tumult, vier Wochen lang, auf AEG, curt berichtete und supportet in freimütiger Manier. Denn: Das Projekt, angestoßen von der Veranstalter*innen- und Künstler*innenszene rund ums Tellerrand, ist a) spannend und hat sich b) vorgenommen, wichtige Themen auf seine AEG-Bühne zu bringen. In den vergangenen Wochen hat das Team dieses Vorhaben konkretisiert und sein Kult-&-Tumult-Programm festgezurrt.   >>
NüRNBERG. Eisenbart & Meisendraht ist das feiste, feine Literaturmagazin auf Radio Z. Und als solche logischerweise fester Bestandteil des guten Daseins auf curt.de. Wir freuen uns über einen Text von Zülküf Kurt, geboren in Diyarbakir (Türkei), politischer Berater, Journalist und Schriftsteller. 2018 musste Kurt die Türkei aufgrund politischer Probleme verlassen und lebt seither als anerkannter Flüchtling in Deutschland. Sein Text liegt in Übersetzung von Aslı Uǧurlu und Tobias Schneider vor.  >>
NüRNBERG. Eisenbart & Meisendraht ist das feiste, feine Literaturmagazin auf Radio Z. Und, seit Kurzem, fester Bestandteil des guten Daseins auf curt.de. Wir freuen uns über einen Text von Nian Cheng, in der Übersetzung von Keewai Wong. Nian ist 1986 in Hubei, China geboren und studierte freie Malerei an der Akademie in Nürnberg.  >>
FORMULAR ZUM AUSDRUCKEN: HIER!
GESUNDHEIT. (Update) Weiterhin nicht vergessen, bei Corona geht es um die Gesundheit, und um Solidarität! Ältere, kranke Menschen sind besonders gefährdet.

NACHBARSCHAFTSHILFE war demnach noch nie so umfangreich nötig wie jetzt. Jede*r sollte dort helfen, wo er/siehelfen kann. Und das ist vielleicht genau nebenan, oben drüber oder unten drunter, bei der betagten Nachbarin oder dem kranken Nachbar. Bei der alleinerziehende Mutter mit den kleinen Kindern. Einkaufen, zur Post gehen, Medikament aus der Apotheke holen … es gibt viele Möglichkeiten. Ältere Menschen kann man über Social Media nur schwer oder gar nicht erreichen, daher haben wir einen A4-Aushang vorbereitet, den IHR ausdrucken könnt. Tragt Euch ein und hängt den Zettel ins Treppenhaus, ans schwarze Brett, die Haustür, ins Haus nebenan … Eben dort hin, wo es die bedürftigen NachbarInnnen sehen können. Oder, wenn sie nicht mobil sind: Meldet euch direkt bei ihnen. Nicht an der Tür, sondern am besten anrufen. BIETET EINFACH EURE HILFE AN. Das PDF zum Ausdrucken ist genau dafür da. DRUCK GEMEINSAM GEGEN WTF CORONA! Gemeinsam für Nachbarschaftshilfe.  >>
NüRNBERG. Der Podcast von Matze Green geht bereits in die 22. Ausgabe. Nachdem in Nr. 20 curt-Gesicht Lampe zu Gast war, kehrt Matze mit der Wahl der Interviewpartnerin zum Glück auf den Weg der Seriösität zurück. In “Neben Reinhold Messner auf dem Gipfel der Wahrheit” hat er die Journalistin und DJane Alba Wilczek zu Gast. Alba kennt man als Zündfunk-Autorin, HipHub-Organisatorin und Goodies-Auflegerin. Matze sprach mit ihr über genau das: Projekte und Machen, aber auch über Verschwörungstheorien und Songs für den dramatischen Heimweg. Als Schmiermittel des Gesprächs taugen wie immer Unmengen Vino.

Den Podcast findet ihr wie immer bei Spotify.  
Folgt Zwei Flaschen Wein außerdem bei Instagram.

curt ist Medienpartner von Zwei Flaschen Wein und begleitet Matzes Produktion in Zukunft stetig und verlässlich wie man uns kennt.  >>
Wer in Nürnberg schreibt und was auf sich hält, kommt an Eisenbart und Meisendraht nicht vorbei. Das Literaturmagazin auf Radio Z veröffentlicht ein mal pro Monat Texte regionaler Autorinnen und Autoren zu einem Thema, teils selbst verlesen, teils kümmern sich darum die Gastgebenden: Dr. Hartmut K. Eisenbart und Magdalena Eisendraht. Zum Mai-Thema “Hype” veröffentlicht neben anderen auch Jan “The Black Elephant Band” Bratenstein. curt hyped ab sofort EBMD und veröffentlicht als erstes genau dieses Gedicht aus der Bratenstein-Schreibstube.
 
Alle bisher veröffentlichten Texte können auf eisenbartmeisendraht.com nachgelesen und -gehört werden. 
 
Eisenbart und Meisendraht ist ein freies Format. Texteinsendungen zu folgenden Themen sind unter eisenbartmeisendraht@gmx.de willkommen.

Juli: Lügen
August: Sucht
September: Langeweile
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