Dann macht's halt besser! Die curt-Aktion für unzufriedene Leser*innen

SAMSTAG, 1. JANUAR 2022, NüRNBERG

#Beschwert euch halt, #curt, #curt Aktion, #Leser, #Machts halt besser

Liebe curt-Leserinnen und curt-Leser,

liebe Fans,

ein weiser Mann sagt einmal: Für eure scheiß Stimmung, da seid ihr doch dafür verantwortlich. Aber wie ist die Stimmung überhaupt. Da draußen. In den Lesestuben und Büros, auf den WG-Klos und in den Partykellern?

curt ist da, immer noch, für immer. curt liegt bei euch rum, zerlesen und angegrabbelt von euren Fettfingerchen. Ihr habt euch das alles reingefahren, die Veranstaltungshinweise und die Kolumnen, das Gschmarri vom Fuchs und vom Egersdörfer, die Selbstbeweihräucherung der Redaktion.



Und ihr denkt euch: Krass viele Tippfehler. Dummer Artikel. Schon wieder falsch gegendert. Voll politisch korrekt. Voll politisch unkorrekt. Schlechtes Bildmaterial. Den Typ kenn ich und mag ich ned. Wen interessierts. Ich wohne gar nicht in Nürnberg.

Dann beschwert euch halt! Oder anders: Machts halt besser, wenn ihr so schlau seid. 

Wir suchen, wir brauchen, wir wollen euch. Eure Körper, eure Hirne, eure Ideen. Denn ganz im Ernst: Wir sind zwar gut bis sehr gut, aber alles können wir auch nicht wissen, alles können auch wir nicht sehen. Aber ihr seid viele, ihr seid ein Schwarm, der durch diese Stadt, diese Region flattert und überall Geschichten sieht, die eigentlich in curt stehen sollten, oder?

Warum machen die nicht mal was über diesen Veranstalter, der sich abrackert oder diese Sportlerin, die gerade alles gewonnen hat oder diese Straße, in der sich vor zwei Monaten schon ein Portal in eine andere Dimension aufgetan hat? Das fragt ihr euch. Und zwar mit Recht. 

Beschwert euch bei uns, wenn wir euch wütend gemacht haben. Und wenn euch etwas fehlt. Wir wollen eure Leser*innenbriefe und eure Vorschläge und Ideen und gerne auch ein paar Liebesbriefe, das kann nicht schaden, aber wenn es sein muss, dann kübelt auch euren Hass über uns aus, ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt!  

Holt die Pantoffeln raus und entdeckt den Gartenzaun-Nachbar in euch! Setzt mal was Gepfeffertes auf! Lasst uns mal teilhaben an euren echten Gefühlen! Treten mit uns in Kontakt und vielleicht treten wir zurück. Gebt uns mal einen mit, und zwar so richtig.

Helft mit, curt noch geiler zu machen, wenn das überhaupt geht. 

Beschwerdemails und alles andere einfach daheim ausdrucken, zusammenknüllen und in den Papiermüll geben oder aber an  Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst
Stichwort: Machts halt besser!

Oder als Kommentar unter dem diesbezüglichen Beitrag bei Facebook und Instagram. Noch einmal: Erlaubt ist alles! Vom ernstgemeinten Themenvorschlag über stumpfes Gepöbel bis hin zu Einreichung eures besten Kartoffelsalatrezepts, weil das endlich mal in die Öffentlichkeit muss! 

Wir nehmen das ernst, wir stecken für euch ein, versprochen. 




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#Beschwert euch halt, #curt, #curt Aktion, #Leser, #Machts halt besser

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“curt tut gut gut” - ein Slogan, wie er in keinem grammatikalisch korrekten Buche stehen sollte, wenngleich er hundertprozentig korrekt ist. Denn wir kooperieren mit den coolsten und wertvollsten Locations der Stadt. Eben dort, wo es gut ist und immer irgendwo ein curt rumliegt. Als Heft, aber auch in Form hemmungslos abfeiernder curt-Mitarbeiter:innen. Unser Eventkalender blüht seit ein paar Wochen wieder in seiner vollen Pracht und zeigt euch verlässlich, wo es lang geht! Und wir schmeissen dank dieser fruchtbaren Zusammenarbeit auf @curt_magazin_nfe mit Gästelistenplätzen nur so um uns! Doch unter den Bühnenbrettern mancher Kulturorte schlummert auch abseits der Veranstaltungen noch viel mehr Wissenswertes, was wir nun für euch bedingungslos ans Tageslicht zerren werden. Aus Gründen der Anerkennung für die dort stattfindende, kulturelle Arbeit. Und aus Liebe. Hier sind unsere aktuellen VENUES OF LOVE – samt behutsam recherchierter curt-Tipps. Für euch, für uns, für alle. CURT YOUR LOCALS!  >>
Eine Weihnachtsvorgeschichte

Wir konnten es in diesem Jahr gar nicht oft genug erwähnen: curt feiert 25 Jahre! Doch was geschah eigentlich in unserem Gründungsjahr, an diesem Ort, zu jener Zeit? Welche Ereignisse und Persönlichkeiten können wir überhaupt noch mit unserer Geburtsstunde in Verbindung bringen? Vielleicht saß im Dezember 1997 ein vom Punsch berauschter curt-Redakteur mit rosigen Backen auf dem Schoß des Weihnachtsmannes und fuchtelte mit seinem kleinen, neuen Partyplaner. „Ich wünsche mir, dass dieses Magazin für die Ewigkeit besteht und eine Kiste Bier!“ Eine von vielen, schönen Geschichten rund um die Legende curt. Ihre Glaubhaftigkeit bestätigen könnte jedoch nur der Weihnachtsmann selbst oder eine einzige Zeitzeugin, die damals von ihrer Empore mit wachen Augen auf die funkelnde Stadt blickte: Das Nürnberger Christkind. 

In der Redaktion waren wir uns einig und selten so nah: Wir müssen das Christkind aus dem Jahre 1997 finden und fragen, was sich damals zugetragen hatte. Staubige Akten des Stadtarchives führten uns auf unserer Suche auf falsche Fährten. In Parsberg stießen wir schließlich auf die exakt gleichnamige Stiefmutter, was uns in unserer hektischen, aufopferungsvollen Recherche maximal verwirrte. Und die Stiefmama ebenso, als sie von ihrem Chef erfuhr, dass wir sie suchten. 
Aber so kam es dann doch noch, dass uns – gänzlich unerwartet – ein güldener Brief aus dem fernen Kanada erreichte, der vertraut nach Nürnberger Lebkuchen duftete. Das Christkind von 1997 hatte UNS gefunden, der lieben Stiefmutter sei Dank. 
Auf seidenem Geschenkpapier standen weihnachtliche Grußworte geschrieben, wertvoller als jede alte curt-Anekdote und gerichtet an uns, an euch liebe Leser*innen. An alle.  >>
THEODOR-HEUSS-BRüCKE. ... BRÜ ZUM DRITTEN? Nein. Ein drittes Jahr in Folge ohne unser geliebtes Brückenfestival hätten wir schlichtweg einfach nicht verkraftet. Aber wir haben gute, wenn nicht sogar die allerbesten Neuigkeiten: Am 12. und 13. August kehrt einer der wichtigsten Grundpfeiler der Nürnberger Open-Air-Kultur wieder zurück unter die Theodor-Heuss-Brücke. Uns geht das Herz auf und wir zählen die Nächte, bis Bird Berlins Ruf erneut durch den gesamten Wiesengrund zu hören sein wird: BRÜ, BRÜ, verdammt nochmal, endlich wieder BRÜ!  >>
KATHARINENRUINE. Wir nennen es nicht Party, wir nennen es nicht Lesung. Wir nennen es: PARTUNG! Jahaaa, so schmissig kann CURT! Wir öffnen unsere Archive und liefern euch Skurilles aus 2,5 Dekaden CURT Magazin-Quatsch! Performed und gelesen im Rahmen der Nürnberger Texttage von curt-Heinis (m/w). Musikalisch untermalt und gepimpt von DJ Haui (Club Stereo) und Jan Bratenstein (The Black Elephant Band). Dazwischen ganz viel Schabernack und noch viel mehr köstliche Kaltgetränke. Eine seltene Gelegenheit, bis zur maximalen Niveau-Grenze aufgeblasen. Eine ganz klassische Partung eben!   >>
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