Anika Gräbner gewinnt den Preis für junge fränkische Literatur

SAMSTAG, 28. MAI 2022, GEMEINSCHAFTSHAUS LANGWASSER

#Gemeinschaftshaus Langwasser, #Kuno, #Literatur, #Preis für junge fränkische Literatur, #Wettbewerb

Zehn Schreibende unter 30 aus Franken nahmen es vergangenen Samstag im Gemeinschaftshaus Langwasser miteinander auf: Nach zwei Jahren mit gewissen Einschränkungen gab es endlich wieder eine standesgemäße Final-Lesung um den 34. Preis für junge fränkische Literatur. And we have some winners!

Der mit 500 € dotierte 1. Preis geht an die 23-jährige Erlanger Studentin Anika Gräbner. Ihre Gewinnertext Auf Anfang ist eine dystopische Geschichte über eine so beklemmende wie mysteriöse psychiatrische Einrichtung. Gratulation nach Erlangen! Zwei lyrische Beiträge teilen sich den mit 300 € dotierten zweiten Platz: Christian Weiglein, aus Würzburg und Anna Ludwig aus Nürnberg, beide 25 Jahre jung. Und ebenfalls zwei Mal verliehen wurde der ensprechend mit 200 € dotierte dritte Platz. Es freuen sich Anja Mäderer, 30 Jahre, aus Ansbach und Max Pospiech, 26 Jahre, aus Feucht. Das Publikum entschied sich noch einmal anders als die Jury und zeichnete 24-jährige Lyrikerin Carlina Eizenberger aus Würzburg aus. Macht insgesamt sechs Gewinnerinnen und Gewinner, denen eine glorreiche literarische Karriere bevorsteht!

Die prämierten Texte werden im Sommer 2022 in der Literaturzeitschrift „Wortlaut 28“ veröffentlicht.
Der Fränkische Preis für junge Literatur wird veranstaltet von der Stadt Nürnberg, Amt für Kultur und Freizeit, und dem Kulturzentrum KUNO e. V.




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Noch bis 31. Januar. könnt und solltet ihr, so ihr unter 30 seid, eure Texte für den 33. Fränkischen Preis für junge Literatur einreichen (ausgerichtet von den Nürnberger Literaturläden). 1.500 Euro gibt es insgesamt zu gewinnen, die auf die Preisträger*innen aufgeteilt werden. Gleich doppelt freuen durfte sich in diesem Jahr Lisa Neher, die Erstplatzierte der Jury und Gewinnerin des Publikumspreises. Sie wurde hier von unserem Andreas Thamm befragt, der sich übrigens auf Platz 2 schrieb.  >>
STADTBIBLIOTHEK NüRNBERG. 650 Jahre Stadtbibliothek (wir berichteten). Die Bib feiert mit ihrer literarischen Roadshow. Dafür durfte sich jeder und jede bewerben, die/der eine geeignete Veranstaltungsidee zum Thema Worte. Leben. Stadtgesellschaft in der Westentasche mit sich herumtrug. Eine äußerst geeignete Jury entschied, was davon mit Stadtbibliotheks-Geld umgesetzt wird. Und dann kam der Virus zurück und es war wieder Lockdown. Trotzdem: Die literarische Roadshow findet statt, curt weiß wie.    >>
Z-BAU. Bis Oktober 2022 war Moritz Hürtgen Chefredakteur des legendären Satiremagazins Titanic – eine Aufgabe, die offenbar noch genug Zeit übrig lässt, um auch noch als Autor für das ZDF Magazin Royal von Jan Böhmermann zu arbeiten und als wär das nix, auch noch einen formidablen Roman zu schreiben. Boulevard des Schreckens handelt von einem jungen Journalisten, Martin Kreutzer, der ein Interview mit einem angesagten Künstler, Lukas Moretti, gefälscht hat. Fälschen musste, muss man korrekterweise sagen, denn der aufgeblasene Künstler wollte mit seinem ehemaligen Kommilitonen nix mehr zu tun haben. Der liefert ein Interview ab, so gut als wäre Moretti dabei gewesen. Doch als der Künstler wenig später tot aufgefunden wird, nimmt die Geschichte eine neue Wendung. Kreutzers Zeitung setzt ihn auf die Story an und schickt ihn nach Kirching, den Münchner Vorort, wo alles anfing und enden wird.

Moritz Hürtgen liest am 02.02., 19.30 Uhr im Z-Bau.  >>
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