Kindertheater: Zoff + Zank im Hühnerstall

12. FEBRUAR 2024 - 3. APRIL 2024, NüRNBERG

#Familie, #Kinderkultur, #Kindermusical, #Kindertheater, #KURTi, #Theater

Bienen summen, Hunde turnen, Hühner streiten sich, wer wohl die schönste von ihnen sei. Die Nürnberger Kindertheater sind im neuen Jahr angekommen und mit ihnen die ganze große Tierschar. 

Theater Pfütze
Die Biene im Kopf (8+)
von Roland Schimmelpfennig summte bereits im Rahmen des Panoptikum Festivals das letzte Mal am 07.02. durchs Theater Pfütze. Jetzt freuen wir uns auf eine Wiederbegegnung mit dem Mann mit der Nase. Cyrano (13+) hat zwar eine poetische Ader, aber auch einen Zinken. Also muss er die Liebesbriefe an die schöne Roxane für einen Anderen schreiben! 
Eine der bekanntesten Liebesgeschichten der Weltliteratur. 
Termine: 24.02., 27.-29.02., 01., 02. und 25.03.  

Theater Mummpitz
Nach dem Panoptikum-Festival kehrt die kleine Hündin Kaschtanka (6+) ins Theater zurück. Nachdem sie bei einem Spaziergang ihr Herrchen verloren hat, schließt sie sich einer Zirkustruppe an, erlebt tolle Abenteuer, lernt die Kunst der Artistik und bleibt doch auf der Suche nach ihrem Besitzer. Eine wundersame Geschichte nach Anton Tschechow. Termine: 21.-24., 27-29.02., 02. und 03.03.
Im März geht es dann einmal mehr auf den Bärenberg (4+). Drei kleine Bärchen machen sich auf den Weg. Sie sind sich so ähnlich und doch ganz verschieden und verschiedene Wege wählen sie auch. Termine: 09., 10., 12.-14., 16., 17. und 19.-21.03. 

Theater Salz&Pfeffer
Nicht sehr harmonisch geht es zu im Hühnerstall, den uns das Theater Salz+Pfeffer öffnet: In Das schönste Ei der Welt (5+) streiten Pünktchen, Latte und Feder, wer wohl die schönste von ihnen sei. Der König sagt, er könne das nicht entscheiden, ein Wettstreit soll weiterhelfen: Welches Huhn legt denn wohl das schönste Ei? Termine (teilweise für Gruppen, teilweise auf Englisch): 03., 10., 12.-15., 17., 19.-22., 24.03., 01.04. und 03.04. 
Hinzu kommt ein Gastspiel des Theater Mario aus Duisburg: In Herr Eichhorn und der erste Schnee (3+) geht es um den Herrn Eichhorn, der den Winter eigentlich immer verschlafen hat. Diesmal will er auf den ersten Schnee warten. Doch der kommt einfach nicht. Zusammen mit seinen Freunden Igel und Bär macht er sich auf die Suche. am 09.03.  

Kindermusical des Jewish Music Today Festivals: Ben & David
Jewish Music Today, das ist ein Festival für jüdische Musik, das vom 8 bis 17. März in Fürth stattfindet und für das super viele Musiker:innen aus aller Welt hier her kommen. Drei von ihnen spielen nicht nur ihr „normales“ Konzert, sie bringen auch ein Kindermusical mit: Ben & David erzählt die Geschichte von zwei Jungs aus dem Shtetl und ihrer wunderbaren Freundschaft. Erzählt wird die Geschichte natürlich mit ganz viel Musik: Nicolaas Cottenie spielt Geige, Georg Brinkmann die Klarinette und Ira Shiran das Akkordeon. Entwickelt wurde das Musical, das uns in eine märchenhafte Welt entführt, für das Fürther Festival. Es wird in diesem Jahr zum zweiten Mal gezeigt, öffentlich am 10. März, hinzu kommen Schulvorstellungen. 
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JWT: Ben & David
Ein Kindermusical. 10. März, 15 Uhr, Kulturforum. 




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Kultur  01.02.-31.03.2025
NÜ/FÜ/ER. GNM: Drachen zähmen
Weiterhin könnt ihr jeden Sonntag mit der ganzen Familie in vergangene Zeiten eintauchen und auf Entdeckertour gehen. Passend zur Ausstellung Hello Nature dreht sich im Februar und März alles um das Thema WIR UND DIE NATUR. Hier werden wichtigen Fragen geklärt und die Beziehung zwischen Mensch und Natur beleuchtet. Wieso hatten Paradiesvögel oft ein schweres Leben? Und was hat Saatgut in einem Teppich zu suchen? Am 16.03. geht es auf Drachen-Safari! Beim Drachen-Workshop XXL ist die ganze Familie willkommen. Erst geht’s auf spannende Drachenjagd durchs Museum, und danach könnt ihr mit Tonpapier und Schere eure eigenen Fantasie-Drachen basteln. Beim Schattenspiel erweckt ihr eure Kreationen dann zum Leben. An den Samstagen öffnet das Kinderatelier wie gewohnt seine Türen. Gemeinsam tauchen die Kinder in die Welt geschichtsträchtiger Künstler:innen ein und werden im Anschluss selbst kreativ. 
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Familienprogramm im GNM
Familienführungen jeden Sonntag,
offenes Kinderatelier jeden Samstag.
www.gnm.de
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THEATER MUMMPITZ. Man kann ja nie früh genug mit der Gruppen-Therapie der German Angsthasen und ihrer immerwährenden Vollkasko-Mentalität anfangen. Also schickt das Nürnberger Theater Mummpitz zum Auftakt in die 46. Saison die Generation 6+ mit der hausgemachten Uraufführung Schlimm Schlimm aufs heilende Chaka-Karussell zwischen Schießbude und Geisterbahn. Ja, wenn’s hilft, lautet die sanft blinkende Botschaft.

Der Plüsch-Angsthase erobert symbolisch die Kulisse und Aufmerksamkeit, noch bevor nostalgischer Schallplatten-Sound, wie von Geisterhand in Gang gesetzt, durch die fahle Kinderzimmer-Szenerie knistert. Am Ende überlistet die trostreiche Absicht dieses durchweg leichtfüßigen Mutmachwerks doch glatt die Logik der Wirklichkeit. Dann ist der ganze Spuk in der Geisterbahn Schlimm Schlimm vorbei. Und mit ihr die Ängste, die die neunjährige Luzie mit Vorliebe im Bett umstellen. Ob Mörder, Monster oder Marder, Nacktschnecken oder schlechte Noten, Phantasie-Monster oder Schulflegel – das Gruselige ist immer und überall: Lauert unterm Teppich und dem Bett, als Skelett im Bühnen-Hintergrund oder als handfester Raufbold auf dem Pausenhof.

Meist hilft da eine Stinkbombe oder ein Handkantenschlag zur Bereinigung der bedrohlichen Situation. Manchmal aber auch, den Angstgegner einfach wegzuzwinkern. Weiß die schnelle Eingreiftruppe aus den Erinnerungsfetzen der Filmgeschichte, die mit allen Ticks und Tricks arbeitet und dem Mädchen zur Seite steht. Die Geisterjäger, die man rief, leisten denn auch ganze Komödiantenarbeit. Judy Punk (Sabine Zieser im fließenden Rollentausch zwischen Kraft-Punk und Luzie-Leidensdruck), CoolCool7 (Michael Schramm im James-Bond-Smoking mit Schuhtelefon und Cocktailglas) und Herr Dutschke (Özgür Kantar als schlappohriger Gefühlsanker) treiben diese Suche nach dem Selbstvertrauen voran. Lustigsein verscheucht die Monster in uns und macht gute Laune.

Regisseurin Andrea Maria Erl hat mit dem Trio und Bühnenbildnerin Maria Pfeiffer ein typisches Mummpitz-Stück geschaffen, das Musik und Moral, Humor und Bildwitz vereint. Luzies Bett mutiert zur Riesenrad-Gondel, dient als Schießbude oder fährt als Geisterbahn-Wagen durch den Kleiderschrank. Die Inszenierung setzt mit Schlagzeug, Gitarre und Sax auf den Charme des Dilettantischen und kitzelt auch sonst an den Nerven, legt sie aber nicht blank. Da gerät auch der Schrecken der Geisterbahn zum Schauplatz einer Verwandlung und macht aus Luzie einen ganz neuen, mutigen Menschen. Das Leben könnte so einfach sein. Man müsste einfach mehr auf den Rummelplatz gehen. Diese Besuche sind bekanntlich immer Mutproben.

Die Mummpitz-Gemeinde feierte die Schlimm Schlimm-Premiere jedenfalls. Auch wenn dieses Mal das Ergebnis hinter der Idee zurückblieb. Glanzleistung hin oder: Illusionen dürfen sich weiter lohnen. 

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Theater Mummpitz: Schlimm, schlimm (6+)

Termine

Di 13.10.2026, 10:00 Uhr
Mi 14.10.2026 10:00
Do 15.10.2026 10:00
Fr 16.10.2026 10:00
Sa 17.10.2026 16:00
So 18.10.2026 15:00
Di 20.10.2026 10:00
Mi 21.10.2026 10:00
Do 22.10.2026 10:00
Fr 23.10.2026 10:00
Sa 24.10.2026 16:00
So 25.10.2026 15:00
Mo 26.10.2026 10:00
Di 27.10.2026 10:00
Mi 28.10.2026 10:00
Do 29.10.2026 10:00

Eine Wiederaufnahme ist für Mai 2027 geplant.

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