shift/walls: 8 Künstler*innen – und was machen die da?

14. OKTOBER 2022 - 30. OKTOBER 2022, GLASBAU IM KUNSTKULTURQUARTIER

#KKQ, #Kunst, #KunstKulturQuartier, #shift/walls

Schwelender Prozess statt öder, statischer Ausstellungsbetrieb: 
Das Prinzip hinter shift/walls im Künstlerhaus und Kunsthaus bleibt eine feine Idee, auf die curt wegen des frischen Windes ein besonderes Auge wirft. Auge in den Wind, quasi. Vom 14. bis 30. Oktober beherbergt das KunstKulturQuartier wieder Künstler*innen in seinen Räumlichkeiten, ein temporäres Studio entsteht und der Prozess, die Arbeit an sich, ist das Werk, das wir betrachten können.  

Acht urbane Künstlerinnen treffen im KKQ aufeinander. Sie werden miteinander arbeiten, nebeneinander und nacheinander und was dabei entsteht, kann zu jederzeit auf den Social-Media-Kanälen des KunstKulturQuartiers und an den Sonntagen bei den Open-House-Veranstaltungen begutachtet und bewundert werden. 

Curt ist kreativer Medienpartner und schickt sein versiertes, albernes Pferd im Stall auf die Suche nach den ungefilterten Faziten und Ergebnissen dieses künstlerischen Melting-Pots. Matze schnallt sich das Mikrofon für uns um und fängt im Rahmen seines Podcasts Zwei Flaschen Wein die Stimmen der Protagonist:innen und Organisator:innen ein. Da darf man schon mal nachfragen, über Beweggründe, Inspiration und Werdegang. Immerhin grenzen hier türlose Übergangs-Ateliers aneinander, Künstler:innen teilen sich die Räume und es gibt viel Neues zu verstehen. Sinn macht das erst am Ende der Schaffensphase, genauer gesagt am 29.10., wenn all die Pläne, Ideen und Werke einander gefunden und vereint wurden. Bis dahin wird und soll sich ganz viel ändern und entwickeln.
“Das Ziel  ist der Prozess” - so oder so ähnlich hat es Stephanie Braun, die von Seiten des Kunstkulturquartieres das Event betreut, beim ersten öffentlichen Rundgang am 16.10. formuliert. Genauer können wir das bei der Fülle an spannenden Aussagen an diesem Nachmittag nicht mehr wiedergeben, sorry. Künstler:innen beantworteten Fragen, teils von anderen Künstler:innen und das Ganze visionär und auf mehreren Ebenen – nach nur einem Tag in den neuen Räumlichkeiten werden (zumindest in der Theorie) die Genres und Stile schon geschüttelt und gerührt. Damit ist nicht nur eine Mischung auf klassisch Leinwand gemeint, wenn sowas wie Tusche mit Acryl gepanscht wird. Nein, denn es heißt doch urban! Grenzenlos kreativ, egal wo und mit welchen Mitteln! Die Stile reichen von Plastiken, Performance, Licht- und Toninstallationen, Digitalisierung, Malerei, bis zu Tattoos. Da kann wilder gemixt werden als in jedem Wasserfarbmalkasten. Es geht aber auch ums Netzwerken, Kennenlernen und vorsorglich Kräfte bündeln. Das Projekt kann und darf auf seine Art als Kritik an der stetig wachsenden Raumnot interpretiert werden.
Diese, jene und alle weiteren Themen, die die kleine, künstlich geschaffene Kunstwelt mitten im Kunstkulturquartier so beschäftigt, fangen wir in den nächsten Tagen für euch ein. Ein persönlicher Besuch lohnt sich natürlich trotz des digitalen Angebots und macht erfahrungsgemäß Freude. Der nächste, öffentliche Rungang findet am 23.10. um 16:00 Uhr statt.


ARTISTS     Alfred Stoll / Digital und New Media, Hadihopsasa aka Vio und Tim / Medienkunst, Kashmane69 / Tattoo, M. Gerstenberger / Neo-Urban-Folk-Pop-Outsider-Kunst, Otakar Skala / Performance, René Radomsky / Multimedia Kunst und Simona Leyzerovich / Foto, Design, Digital.

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Shift/Walls – Raum für urbane Kunst
vom 14. bis 30. Oktober im Kunsthaus
m KunstKulturQuartier

Verfolgen kann man den Prozess unter dem Instagram-Hashtag #shift/walls 
und sonntags um 16 Uhr bei den Rundgängen – und auch das Atelier Extra ist mit Vermittlungsangeboten dabei.




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#KKQ, #Kunst, #KunstKulturQuartier, #shift/walls

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