Puppets For Future: Das Theater Salz + Pfeffer ist gemeinwohlzertifiziert

DONNERSTAG, 11. NOVEMBER 2021, THEATER SALZ + PFEFFER

#Figurentheater, #Gemeinwohl, #Nachhaltigkeit, #Theater, #Theater Salz und Pfeffer

Vor wenigen Tagen berichteten wir an dieser Stelle mit nicht wenig Begeisterung von den Bemühungen des Spielzeugmuseums um noch mehr Nachhaltigkeit (Spielzeugmuseum ist erstes gemeinwohlbilanzierendes Museum Deutschlands). Was wir dabei sozusagen übersehen haben: Nürnberg hat nicht nur das einzige Gemeinwohl-Museum Deutschlands, sondern auch das erste Theaterhaus der Welt mit Gemeinwohl-Zertifikat! Und zwar schon seit Juli 2021. Es handelt sich hierbei um das Theater Salz + Pfeffer. 

Das Figurentheater am Plärrer hat sich hierzu vom Internationalen Verein zur Förderung der Gemeinwohl Ökonomie in vier Kategorien überprüfen lassen: Menschenwürde, Solidarität/Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und Transparenz/Mitentscheidung. Die Ergebnisse sind hier einsehbar. Das Theater erreichte 381 Punkte. Würde es nur die gesetzlichen Vorgaben einhalten, wäre man bei 0. Das ist also schonmal recht gut. Maximal können allerdings 1000 Punkte erreicht werden – für das Theater Salz + Pfeffer ein Ansporn, auf dem eingeschlagenen Weg weiterzumachen. Alles über die Bemühungen des Teams um mehr Nachhaltigkeit, Fairness, Gerechtigkeit könnt ihr hier nachlesen. 

Für einen Kulturbetrieb wie ein Puppentheater gehört zu diesen Bemühungen natürlich auch, gesellschaftlich relevante Themen im Programm aufzugreifen. Nach der Zertifizierung im Juli widmet das Salz + Pfeffer nun am 11.11. einen ganzen Abend dem Thema Nachhaltigkeit: Puppets For Future! Die Veranstaltung in Kooperation mit der Schaubude Berlin findet in Nürnberg und in der Hauptstadt gleichzeitig und vor Livepublikum aber auch im Stream statt. Beide Häuser berichten in diesem Rahmen von ihren jeweiligen Nachhaltigkeitsstrategien, Expert*innen zum Thema halten Vorträge, das Objekttheater Andreu Andreu zeigt Ausschnitte aus NICHTS oder Herr Käseweis fliegt zum Mond, bei dem sämtliche Requisiten und Figuren aus Recyclingmaterial hergestellt wurden und Liedermacher Erik Stenzel sorgt für die musikalische Rahmung. 

Der Eintritt ist frei. Tickets bitte vorher im Haus abholen. 
Alle Infos und Streaming-Link:
www.salzundpfeffer-theater.de/site/HOME18/abend/extraprise.html 
 




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#Figurentheater, #Gemeinwohl, #Nachhaltigkeit, #Theater, #Theater Salz und Pfeffer

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THEATER SALZ+PFEFFER. Gemeinwohl. Das Wort taucht in jüngster Zeit immer häufiger mal auf, hört sich auch ganz freundlich an, aber so ganz und gar versteht man noch nicht, was sich dahinter verbirgt. Dabei gibt es mittlerweile sogar ein Zertfikat für Gemeinwohl, vergeben vom Internationalen Verein zur Förderung der Gemeinwohl Ökonomie (GWÖ). Dieser Verein klassifiziert Unternehmen in vier Kategorien (Menschenwürde, Solidarität/Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und Transparenz/Mitentscheidung) und stößt einen Prozess an, der zu mehr von all dem führen soll. Nürnberg schmückt sich gern mit nachhaltigen Federn, und nicht zu Unrecht. Das stadteigene Spielzeugmuseum ist das erste Museum Deutschlands, das den eigenen Beitrag zum Gemeinwohl bilanzieren lässt. Und das erste in dieser Hinsicht zertifizierte Theaterhaus der Welt haben wir ebenfalls. Darüber sprachen mit mit Figurentheater-Chefin Wally Schmidt.  >>
THEATER SALZ+PFEFFER. Nürnberg ist, das kann man alle zwei Monate im curt nachlesen, eine kulturell lebendige, umtriebige Stadt. Ständig ploppt irgendwo was auf, neue Kollektive, neue Orte, neue Festivals, plopp, plopp, plopp. Daneben, umso wichtiger, bestehen die Institutionen des Kulturlebens, die immer da sind und wie zuverlässige Maschinen Output produzieren, Woche für Woche und Monat für Monat. 
Das
Theater Salz+Pfeffer ist eine solche Institution, mittendrin gelegen, am Plärrer, und trotzdem fast versteckt, fast leicht zu übersehen. Das mehrfach preisgekrönte Figurentheater ist seit 25 Jahren an diesem Ort. So lange, wie es curt gibt! 
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THEATER SALZ+PFEFFER. In der vergangenen Woche traf ein russischer Luftangriff auf die ukrainische Stadt Mariupol das Theater im Zentrum der Stadt. In dem Gebäude, das für die russischen Streitkräfte lesbar mit dem Wort “Kinder” beschriftet war, hatten zwischen 500 und 1000 Menschen Zuflucht gesucht. Der Anrgiff zeigt exemplarisch und auf besondere Weise die Barbarei die dieser Krieg darstellt, wenn die Angriffe selbst vor den zivilsten Orten, in denen zudem Menschen Schutz suchen, nicht Halt macht. Natürlich sorgt die Nachricht für besondere Resonanz, auch in Deutschland, insbesondere bei den Kulturschaffenden.  >>
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