KURZNACHRICHTEN

13.01.2022

Trigger: Z-Bau-Theater-Festival sucht Stücke

Zum ersten Mal findet im September im Z-Bau das Trigger-Festival statt. Vom 14. bis 17. September werden Theaterstücke und performative Inszenierungen zu sehen sein, die sich schwerpunktmäßig mit den Menschenrechten und was sich daraus ergibt (Empowerment, Vielfalt, Demokratie) auseinandersetzen. Theaterleute und Publikum treten in Diskussionsrunden und politischen Talks miteinander in Austausch, Inszenierungen werden auseinandergepflückt und gemeinsam nähert man sich der Frage, welchen gesellschaftlichen Beitrag Theater leisten kann und soll. Dahinter steht ein äußerst fähiges Team, das aus der freien hiesigen Szene hervorgeht, geleitet von Claudia Schulz (Theater Zwangsvorstellung) und Jörg René Hundsdorfer.

Wir wollen uns das gerne alles reinfahren, aber ihr da draußen, die ihr schon lange an dieser Inszenierung bastelt, ihr dürft und sollt das Programm dieses wichtigen Festivals mit gestalten. Noch bis zum 31. Januar laufen zwei Ausschreibungen für Trigger. Das Festival sucht a) Produktionen, die “im Spannungsfeld von Selbstrepräsentation, Selbstkonstruktion, Selbstmystifikation, Selbstverleugnung, Selbstzerstörung, Abgrenzung und Autopoiesis angesiedelt sind”. Gemeint sind abendfüllende Stücke genauso wie performative Installationen. Und b) nach Texten mit demselben inhaltlichen Fokus, in deutscher Sprache verfasst und noch unaufgeführt. Der Gewinnertext wird in einer szenischen Lesung präsentiert, der Wettbewerb ist mit 3.000 Euro dotiert.

Alle Infos zum Bewerbungsverfahren findet ihr hier:
trigger-festival.de/ausschreibung  >>
04.01.2022

#Neuland: Digitale Finissage

Die #neuland-Ausstellung im Museum für Kommunikation hatte ganz schön Pech mit dem Timing und war coronabedingt in 2020 nur wenige Tage zu sehen. Deshalb, und weil diese diskursive Reise ins Terrain des Digitalen, zu relevant ist für ein Museum dieser Art, hat die Museumsleitung beschlossen, ausgesuchte Bereiche als “Spur” in die Dauerausstellung zu integrieren. Die Digitalisierung in den Bereichen „Identität“, „Diskurs“, „Wissen“ und „Optimierung“ tritt in Dialog mit der ständigen Schau rund um die menschliche Kommunikation. 
Zum Abschluss der Präsentation von #neuland findet am Sonntag, 09.01. ab 12 Uhr eine digitale Finissage statt. In diesem Rahmen besteht noch einmal die Möglichkeit, sich mit den Kuratorinnen Silke Zimmermann (Nemetschek Stiftung) und Tine Nowak (Museumsstiftung Post und Telekommunikation) ein letztes Mal auf die digitale Dialogroute zu begeben. Die beiden Expertinnen stellen in der Online-Veranstaltung nochmals die Ausstellungsideen sowie ausgewählte Exponate vor. Im Austausch mit den Kolleginnen aus dem Museum für Kommunikation geht es zum Beispiel um Fragen: Wie prägt die Digitalisierung unseren Alltag? Wie geht jede:r Einzelne damit um, wo liegen Chancen und wo ersetzen neue Lösungen Vertrautes?

Anmeldung: Bitte bis 7.1.2022 per Mail unter anmeldung.mfk-nuernberg@mspt.de oder unter 0911 230 88-230

Zur digitalen Präsentation der Digitalausstellung: 
www.ausstellung-neuland.de 

Museum für Kommunikation
Lessingstr. 6, Nbg
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E-BOOK  01.12.-31.01.2022, NÜ/FÜ/ER
NüRNBERG.

Liebe curt-Leserinnen und curt-Leser,

liebe Fans,

ein weiser Mann sagt einmal: Für eure scheiß Stimmung, da seid ihr doch dafür verantwortlich. Aber wie ist die Stimmung überhaupt. Da draußen. In den Lesestuben und Büros, auf den WG-Klos und in den Partykellern?

curt ist da, immer noch, für immer. curt liegt bei euch rum, zerlesen und angegrabbelt von euren Fettfingerchen. Ihr habt euch das alles reingefahren, die Veranstaltungshinweise und die Kolumnen, das Gschmarri vom Fuchs und vom Egersdörfer, die Selbstbeweihräucherung der Redaktion.

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THEATER SALZ+PFEFFER. Gemeinwohl. Das Wort taucht in jüngster Zeit immer häufiger mal auf, hört sich auch ganz freundlich an, aber so ganz und gar versteht man noch nicht, was sich dahinter verbirgt. Dabei gibt es mittlerweile sogar ein Zertfikat für Gemeinwohl, vergeben vom Internationalen Verein zur Förderung der Gemeinwohl Ökonomie (GWÖ). Dieser Verein klassifiziert Unternehmen in vier Kategorien (Menschenwürde, Solidarität/Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und Transparenz/Mitentscheidung) und stößt einen Prozess an, der zu mehr von all dem führen soll. Nürnberg schmückt sich gern mit nachhaltigen Federn, und nicht zu Unrecht. Das stadteigene Spielzeugmuseum ist das erste Museum Deutschlands, das den eigenen Beitrag zum Gemeinwohl bilanzieren lässt. Und das erste in dieser Hinsicht zertifizierte Theaterhaus der Welt haben wir ebenfalls. Darüber sprachen mit mit Figurentheater-Chefin Wally Schmidt.  >>
Kultur  19.11.-30.01.2022, GERMANISCHES NATIONALMUSEUM
Von Marian Wild
THEATER SALZ + PFEFFER. Vor wenigen Tagen berichteten wir an dieser Stelle mit nicht wenig Begeisterung von den Bemühungen des Spielzeugmuseums um noch mehr Nachhaltigkeit (Spielzeugmuseum ist erstes gemeinwohlbilanzierendes Museum Deutschlands). Was wir dabei sozusagen übersehen haben: Nürnberg hat nicht nur das einzige Gemeinwohl-Museum Deutschlands, sondern auch das erste Theaterhaus der Welt mit Gemeinwohl-Zertifikat! Und zwar schon seit Juli 2021. Es handelt sich hierbei um das Theater Salz + Pfeffer.   >>
Kunst & Design  01.10.-30.11.2021, NüRNBERG, FüRTH, ERLANGEN
Kultur  01.10.2021, AUGUSTINERHOF NüRNBERG
NüRNBERG. Dinge neu denken – kann man durchaus mal ausprobieren. Die Politbande hat zu vielen Themen neue Ansätze, wie auch zum Staatstheater, dessen möglichen neuen Standort und der Nutzung des sanierungsbedürftigen Objekts. Dazu gab es eine Pressemitteilung, die wir euch nicht vorenthalten wollen:

Kulturorte neu gedacht –Staatstheater auf dem Reichsparteitagsgelände

Nürnberg ist nicht Kulturhauptstadt geworden, Stardirigentin Joana Mallwitz zieht 2023 nach Berlin weiter, und das Opernhaus am äußeren Burggraben ist baufällig und entspricht nicht mehr den aktuellen Brandschutzbestimmungen. Für letzteres hat die Stadt Nürnberg 2021 eine Opernhauskommission bestellt. Diese Kommission plant die provisorische Unterbringung der Nürnberger Oper in einem noch zu errichtenden Interimsbau sowie eine kostenaufwändige und langwierige Sanierung des bestehenden Opernhauses.

Die Gesamtkosten werden hier grob auf 860 Millionen bis 1 Milliarde Euro geschätzt, teurer als der Bau der Elbphilharmonie in Hamburg. Kosten, die auf Grund der baulichen Grundvoraussetzungen dennoch nicht dazu führen werden, dass aus dem Opernhaus am Richard-Wagner-Platz eine vollumfänglich zufriedenstellende Lösung für das Staatstheater resultieren dürfte.   Als Standorte für den Interimsbau sind derweilen das Nürnberger Messegelände, das ehemalige Areal der Firma Schöller, sowie die Kongresshalle auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände im Gespräch. Vergangene Woche haben sich zudem die  Architekt*innen des auf Eis gelegten Konzerthauses mit dem Vorschlag ins Spiel gebracht, doch ein Konzerthaus zu bauen und es zunächst als Interimsspielstätte für das Staatstheater zu nutzen. So oder so, ein Interimsgebäude ist eine zeit- und kostenintensive Sonderanfertigung. Die zukünftige Nutzung bleibt unklar. Warum investiert man Zeit, Geld und Mühen in die Planungen eines zehn- bis fünfzehnjährigen, sonderangefertigten Gebäudes und investiert dieselben Ressourcen nicht gleich in einen permanenten Ort? Die politbande spricht sich für eine solche permanente Lösung aus. Die Option eines vollständigen Neubaus wurde bisher unzureichend eruiert und die Idee der Sanierung hat sich auf Grund eingespielter politischer und verwaltungstechnischer Abläufe leider verfestigt. Bisher wurde diese nicht mehr in Frage gestellt. Und das obwohl ein Neubau vielfache inhaltliche Chancen für die Stadt bereithalten würde und zugleich auch finanzielle Vorteile bringt. Als Standort für diesen Neubau sollte man ernsthaft die Kongresshalle auf dem Reichsparteitagsgelände in Erwägung ziehen. Zum einen, weil die Kongresshalle auf Grund baulicher und eigentumsrechtlicher Gegebenheiten zurecht bereits im Gespräch als Standort für den Interimsbau steht, zum anderen, weil sich aus diesem Standort endlich eine Möglichkeit der angemessenen Nutzung dieses historisch problematischen Geländes bieten würde. Ein solcher Neubau in der Kongresshalle wäre notwendigerweise an eine verstetigte künstlerische und kritische Auseinandersetzung mit dem nationalsozialistischen Erbe gekoppelt und würde kultur- und gesellschaftsrelevante Debatten anstoßen: wie soll adäquat mit NS-Bauerbe umgegangen werden? Welche Stücke und Formate könnten in diesem neuen Kulturort aufgeführt werden und wenn ja, wie? Ein Staatstheater auf dem Gelände des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes würde so immer auch als Mahnmal gegen den menschen- und kulturverachtenden Nationalsozialismus stehen. Denken, Inspiration, Bildung und Partizipation. Ein Ort des Austausches und des Miteinanders, der durch kluge Formate viele Bürger*innen bewegt und anspricht. Der Neubau könnte eine nachhaltige Verbindung von Sub- und Hochkultur ermöglichen. In ihrer Kulturhauptstadtbewerbung hat die Stadt Nürnberg bereits eine Teilnutzung der Kongresshalle als Künstler*innenhaus vorgeschlagen, die genügend Platz für dringend benötigte Ateliers oder Probe- und Veranstaltungsräume bieten soll. Das Staatstheater ist bereits jetzt ein Mehrspartenhaus aus Oper, Operette, Ballett, Theater. In einem neuen Gebäude können Konzeption, Kooperationen und gemeinsame dauerhafte wie projektgebundene Nutzungen modernisiert und neu gedacht werden. Ein direkter Austausch zwischen verschiedenen Kultursparten und -szenen in Nürnberg und darüber hinaus. In einem Gebäude vereint könnten bildende Künstler*innen, Schauspieler*innen, Tänzer*innen und Musiker*innen des Staatstheaters und der freien Szene in einen lebendigen Dialog treten. Die räumliche Nähe würde diesen Austausch möglich, die belastete Vergangenheit des Raumes diesen sogar unabdingbar machen. Mit einem Neubau würde man sich auch eines zweiten Problems entledigen, das in der ganzen Diskussion bisher noch gar nicht berührt worden ist. Die Frage ist nämlich, was da genau kernsaniert werden soll im alten Opernhaus. Wie bekannt sein dürfte, ließ das NS-Regime die gesamte originale Jugendstilornamentik des Innenraumes brutal entfernen. Stattdessen wurde der Innenraum entsprechend der NS-Kulturideologie verändert. Dabei veränderte sich auch die gesamte Akustik des Hauses – zum schlechteren. Über der Bühne angebracht wurde außerdem auch ein Relief, das der Nazibildhauer Emil Hipp geschaffen hat. Es stellt sich also die Frage, welcher Innenraum bei einer Restaurierung da eigentlich wiederhergestellt werden soll; in Stein gehauene Nazipropaganda oder eine aufwendige Rekonstruktion des Originals. Beides wäre wohl problematisch. Und es handelt sich dabei um eine Frage, auf die die Stadt Nürnberg schon im Zusammenhang mit dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände nie eine wirklich überzeugende Antwort gefunden hat. Neben der Kostenersparnis, denn erspart bliebe nicht nur der Bau eines später kaum adäquat nutzbaren Interims, sondern auch die zeitaufwendige und risikoreiche Sanierung des Opernhauses, wäre ein neues Opernhaus auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände ein visionäres Projekt für die Stadt Nürnberg. Signalisiert würde ein mutiger und kritischer Umgang mit dem nationalsozialistischen Erbe, das Projekt böte große Wirkung und Anziehungskraft weit über die Stadt hinaus. Eine alternative Nutzung der alten Oper am Richard-Wagner-Platz könnte durch schrittweise- / bzw. Teilsanierung und der Tatsache, dass das Gebäude nichtmehr als Oper genutzt werden müsste, deutlich kostengünstiger, weniger aufwändig und schneller realisiert werden. Es entstünde ein neuer Kulturraum und Begegnungsort für die Bürger*innen Nürnbergs in unmittelbarer Innenstadtnähe. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig und bereits jetzt werden visionäre Ideen entwickelt. Sie reichen von einem botanischen Garten, der im Rahmen der Landesgartenschau 2030 realisiert werden könnte– über ein Klima- und Kulturhaus, in dem die wichtigsten Frage- und Problemstellungen unserer Zeit in verschiedenen Projekten von Klimaaktivist*innen, Wissenschaftler*innen und Künstler*innen diskutiert und angegangen werden. Mit diesem Ansatz könnten gleich zwei neue Wahrzeichen für unsere Stadt entstehen und Nürnberg sich zudem als moderne Großstadt beweisen. --- Erarbeitet und verfasst wurden die Visionen in einem zweimonatigen Prozess aus verschiedenen Diskussionen und Workshops in einem breiten Netzwerk im August und September 2021.   Rückfragen? info@politbande.de oder 0174 394 8892 Ansprechpartner*innen: Julia Wally Geyermann + Ernesto Buholzer Sepúlveda www.politbande.de    >>
MAGAZIN  01.08.-30.09.2021, NüRNBERG - AUGUSTINERHOF
Kultur  01.10.2021, NüRNBERG
GALERIEHAUS NORD. Erst fotografiert er seine Kumpels, dann will er unser Geld, um daraus auch noch ein Buch zu machen …! Zurecht! Und Steve Brauns V-Mann-Crowdfunding (curt berichtete) war erfolgreich. Nun liegt ein epischer Bildband vor, der die Nürnberger Punkerszene in all ihrer Schönheit portraitiert. Am kommenden Freitag eröffnet die dazugehörige Ausstellung.   >>
ROTHENBURGER STRAßE. Während die Stadtspitze nach wie vor am Konzept Ausbau des Frankenschnellwegs festhält, wächst der Widerstand in der Bevölkerung. Die einen wollen das ganze Ding durch einen Kanal ersetzt haben, die anderen einfachen nur, dass der Stadtrat nochmal drüber redet. Mittels Bürgerantrag möchte ein breites Bündnis die Politik gar dazu verpflichten, die Alternativen zum Ausbau zu thematisieren. Eine solche wäre das Wohngebiet Frankenschnellweg, für das am Montag schonmal der Grundstein gelegt wird.  >>
BURGGRABEN. Dem ein oder anderen dürfte er schon aufgefallen sein, ist er doch ein Ausstellungsstück von Lost & Found 2 im Burggraben: Der Keinkaufskompass des Sänders e.V. Keinkaufs-Dings ... das kommt uns irgendwie bekannt vor: Der Sänders e.V. ist zum zweiten Mal Teil von Quartier U1, dem Stadtentwicklungsprojekt des urban lab. In der ersten Runde entstanden durch die Keinkaufswagen Orte zum Tauschen und Dalassen in der Stadt. Jetzt präsentiert der Sänders in seinem Schaukasten 30 Initiativen und Projekte, die in der Altstadt nonkomerziell arbeiten. Wir haben uns mit Tobi aus dem Team über die Arbeit am Kompass unterhalten.  >>
INSTA. Der Nürnberger Stage for Peace e.V. hat sich mit dem Hermine – Mobile Flüchtlingshilfe e.V. und SOS Bihac zusammengetan, um Hilfe für die geflüchteten Menschen in Bihac zu mobilisieren. Ab sofort versteigern Künstlerinnen und Künstler auf der Instagram-Seite von Stage for Peace wertvolle Sachen aus ihrem Fundus. Das Geld kommt direkt den Menschen in der Krisenregion zugute.  >>
Kunst & Design  12.03.-14.05.2021, NüRNBERG
FüRTH. Jetzt haben die ein Schiff. Sage ich neulich nach kurzem Instagram-Doom-Scroll in der Redaktion zur Kollegin. Wer hat ein Schiff? Das Kulturgewächshaus in Fürth. Die haben definitiv Mal ein Gewächshaus und einen Garten und jetzt … haben die auch noch ein Schiff. Irgendwas passiert da im nördlichen Fürther Stadtgebiet, Unterfarrnbach, und was da passiert schaut ziemlich gut aus. curt wills genauer wissen und fragt nach bei Jonathan Danko Kielkowski.  >>
E-WERK. Erlangen zieht nach: Nachdem die Aktion Künstlernotgeld in Nürnberg erfolgreich angelaufen ist, stellt jetzt auch das E-Werk falsche Scheine aus und verkauft sie gegen echtes Geld.  >>
MAGAZIN  15.02.2021, CURT WORK / NüRNBERG
Von CURT WORK
NÜ/FÜ/ER. Es begann in Fürth. Im April, als das ganze Lockdown-Ding noch neu und frisch für uns war, hörte man auf einmal, in der Kleeblattstadt geschehe Unglaubliches: Konzerte. Vor Publikum. Die Initiative Kultur vor dem Fenster, ins Leben gerufen von Katja Lachmann und Marc Vogel, brachte und bringt seither Menschen in Fenstern und auf Balkonen mit ihren Lieblingskünstler*innen zusammen. Es dauerte nicht lange, bis sich auch Nürnberg dem Kultur-Fensterln anschloss.   >>
NüRNBERG. Spätestens seit Sommer 2020 wissen wir es alle: Nürnberg ist eine fahrradfreundliche Stadt. Das sagt eine Jury aus Fachleuten (auch wenn der Titel eher als Auftrag zu verstehen ist). Fahrradfahrende in Nürnberg sagen: na ja. Ein Virtual-Reality-Forschungsprojekt der TH Nürnberg möchte nun Erkenntnisse gewissen, wie wir diesem Ziel tatsächlich näherkommen können.   >>
Noch bis 31. Januar. könnt und solltet ihr, so ihr unter 30 seid, eure Texte für den 33. Fränkischen Preis für junge Literatur einreichen (ausgerichtet von den Nürnberger Literaturläden). 1.500 Euro gibt es insgesamt zu gewinnen, die auf die Preisträger*innen aufgeteilt werden. Gleich doppelt freuen durfte sich in diesem Jahr Lisa Neher, die Erstplatzierte der Jury und Gewinnerin des Publikumspreises. Sie wurde hier von unserem Andreas Thamm befragt, der sich übrigens auf Platz 2 schrieb.  >>
Das Quartier U1 kümmert sich weiter um die Rundumbetreuung der kreativen Szene der Stadt Nürnberg. Wer eine Idee hat, komme ins Amt für Ideen. Wer sein Projekt finanziell gefördert haben will, hat sich hoffentlich bei der Akteursförderung beworben. Und wer gerade einfach dringend einen Raum für kommende Projekte braucht, sucht ihn sich im neuen Raumteiler.  >>
Es wurde bei curt schon immer gelebt: Jetzt ist es offiziell! Wir sind Mitglied in der Allianz gegen Rechtsextremismus. Bestätigt schwarz auf weiß in einer Urkunde. Für die suchen wir noch einen passenden Rahmen und einen Ehrenplatz im Büro.

Die Allianz gegen Rechtsextremismus ist ein Zusammenschluss von Gebietskörperschaften, interessierte Institutionen und Vereinigungen, Religionsgemeinschaften sowie Unternehmen aus der Metropolregion Nürnberg, die sich für den gewaltfreien und solidarischen Kampf gegen Rechtsextremismus einsetzen. Wir und alle Mitglieder sagen gemeinsam NEIN zu Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rechtsextremismus, Menschenverachtung und Demokratiefeindichkeit. Ganz konkret gibt das Konzept nicht nur moralische Begründungen für den Widerstand gegen Rechtsextremismus, sondern auch Handlungsempfehlungen in vielen Bereichen. Ganz oben stehen Vorschläge, wie Kommunen und zivilgesellschaftliche Gruppierungen zusammenarbeiten können, um die Öffentlichkeit über den Hintergrund und die Folgen neonazistischer Aktivitäten aufzuklären, beispielsweise in runden Tischen, Fortbildungsveranstaltungen  oder  kontinuierlichen Berichte über geplante Aktivitäten der Rechtsextremisten. Häufig sind  zudem Kommunen verunsichert, wenn  sie vor die Frage gestellt werden, was sie tun können, wenn  Neonazis Veranstaltungen anmelden. Auch dazu gibt die Broschüre wichtige Hilfestellungen.

Mehr Infos: www.allianz-gegen-rechtsextremismus.de  >>
MUSEUM FüR KOMMUNIKATION. Zum 1. Juni 2020 übernahm Dr. Annabelle Hornung die Leitung des Museums für Kommunikation Nürnberg. Welche Pläne sie hat, wie der Kontakt zu ihrer Vorgängerin Marion Grether so ist, ob ihr Nürnberg gefällt und warum curt gleich mal zum Medienpartner für die neue Ausstellung wird, hat sie uns berichtet:  >>
AEG-GELäNDE. Ihre Vision ist es, den Zugang zur Skateboarding-Kultur zu erleichtern und ihre Werte des produktiven Aktionismus, der toleranten Gemeinschaft und des konstruktiven Raumerlebens nach außen zu tragen. Denn Skaten ist so viel mehr als nur ein Sport – it‘s a vibe. Das Fuzzi-Kollektiv aus Nürnberg lebt uns diesen Vibe vor: Seit 2013 schafft die Gruppe beim „Kunst auf AEG”-Gelände einen Begegnungsort für Skater*innen mit ihrem Umfeld. Der dabei entstandene Raum ist geprägt von der Vereinigung individueller Interessen, welche sich in einem gemeinsamen künstlerischen Schaffen bündeln: „CampDavid“ zeigt auf vielfältige Art und Weise auf, wie viel Potenzial aus der Skateszene heraus wächst und inwiefern sie eine Bereicherung für die Diversität der Kulturlandschaft Nürnbergs darstellt.    >>
NüRNBERG. Eisenbart & Meisendraht ist das feiste, feine Literaturmagazin auf Radio Z. Und als solche logischerweise fester Bestandteil des guten Daseins auf curt.de. Wir freuen uns über einen Text von Zülküf Kurt, geboren in Diyarbakir (Türkei), politischer Berater, Journalist und Schriftsteller. 2018 musste Kurt die Türkei aufgrund politischer Probleme verlassen und lebt seither als anerkannter Flüchtling in Deutschland. Sein Text liegt in Übersetzung von Aslı Uǧurlu und Tobias Schneider vor.  >>
NüRNBERG. Eisenbart & Meisendraht ist das feiste, feine Literaturmagazin auf Radio Z. Und, seit Kurzem, fester Bestandteil des guten Daseins auf curt.de. Wir freuen uns über einen Text von Nian Cheng, in der Übersetzung von Keewai Wong. Nian ist 1986 in Hubei, China geboren und studierte freie Malerei an der Akademie in Nürnberg.  >>
FORMULAR ZUM AUSDRUCKEN: HIER!
GESUNDHEIT. (Update) Weiterhin nicht vergessen, bei Corona geht es um die Gesundheit, und um Solidarität! Ältere, kranke Menschen sind besonders gefährdet.

NACHBARSCHAFTSHILFE war demnach noch nie so umfangreich nötig wie jetzt. Jede*r sollte dort helfen, wo er/siehelfen kann. Und das ist vielleicht genau nebenan, oben drüber oder unten drunter, bei der betagten Nachbarin oder dem kranken Nachbar. Bei der alleinerziehende Mutter mit den kleinen Kindern. Einkaufen, zur Post gehen, Medikament aus der Apotheke holen … es gibt viele Möglichkeiten. Ältere Menschen kann man über Social Media nur schwer oder gar nicht erreichen, daher haben wir einen A4-Aushang vorbereitet, den IHR ausdrucken könnt. Tragt Euch ein und hängt den Zettel ins Treppenhaus, ans schwarze Brett, die Haustür, ins Haus nebenan … Eben dort hin, wo es die bedürftigen NachbarInnnen sehen können. Oder, wenn sie nicht mobil sind: Meldet euch direkt bei ihnen. Nicht an der Tür, sondern am besten anrufen. BIETET EINFACH EURE HILFE AN. Das PDF zum Ausdrucken ist genau dafür da. DRUCK GEMEINSAM GEGEN WTF CORONA! Gemeinsam für Nachbarschaftshilfe.  >>
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