KURZNACHRICHTEN

22.06.2021

Kaltscher + Rosenrot: Tag der offenen Tür / Malkurse

Auch im Fürther Kaltscher & Rosenrot, Lothar Böhms Galerie für außergewöhnliche Kunst, kehrt das Leben zurück. Wer jetzt auf dem Schlauch steht oder nicht weiß, was er mit der Info anfangen soll, dem sei direkt der Tag der offenen Tür ans Herz gelegt: Am 11.07. besteht von 10 bis 19 Uhr die Möglichkeit, das Kaltscher kennenzulernen. Lothar stellt das Kursproggramm vor und informiert über die Möglichkeiten, den Raum in der Lessingstraße zu mieten – z.B. für Seminare, Vorträge, Vereinstreffen, Feiern (Geburtstag, Jubiläum, Hochzeit, u.v.m. mit Buffet), Tagungen, Happenings, Afterworkmeetings, Workshops, Lesungen, Unplugged-Konzerte, Previews, Tagungen und Ausstellungen. Und für alles andere auch. Außerdem wird der FrauenSchaffen e.V. vor Ort sein und über die Arbeit des Frauen-Business-Netzwerks referieren.

Und apropos nochmal Kurse: Planmäßig ab 18. Juli starten wieder die Intensiv Malkurse für Anfänger und Fortgeschrittene im Kaltscher. Lothar Böhm, vielfach ausstellender Maler, gibt sein Wissen weiter. Das Kursprogramm reicht vom Mischen der Farben über Bildkomposition bis zu Zeichentechniken. Außerdem gibt Lothar Tipps weiter, was man überhaupt an Ausstattung braucht, um auch ein Maler, eine Malerin zu werden und wo man dabei Geld sparen kann. Die Kurse für max. sieben Personen finden an vier Terminen, jeweils vier Stunden, statt und kosten 240 Euro inkl. Material.

Kaltscher & Rosenrot
Galerie und malschule von Lothar Bähm
Lessingstraße 4, Fürth.  >>
E-BOOK  04.06.-31.05.2021, NÜ/FÜ/ER
BURGGRABEN. Dem ein oder anderen dürfte er schon aufgefallen sein, ist er doch ein Ausstellungsstück von Lost & Found 2 im Burggraben: Der Keinkaufskompass des Sänders e.V. Keinkaufs-Dings ... das kommt uns irgendwie bekannt vor: Der Sänders e.V. ist zum zweiten Mal Teil von Quartier U1, dem Stadtentwicklungsprojekt des urban lab. In der ersten Runde entstanden durch die Keinkaufswagen Orte zum Tauschen und Dalassen in der Stadt. Jetzt präsentiert der Sänders in seinem Schaukasten 30 Initiativen und Projekte, die in der Altstadt nonkomerziell arbeiten. Wir haben uns mit Tobi aus dem Team über die Arbeit am Kompass unterhalten.  >>
INSTA. Der Nürnberger Stage for Peace e.V. hat sich mit dem Hermine – Mobile Flüchtlingshilfe e.V. und SOS Bihac zusammengetan, um Hilfe für die geflüchteten Menschen in Bihac zu mobilisieren. Ab sofort versteigern Künstlerinnen und Künstler auf der Instagram-Seite von Stage for Peace wertvolle Sachen aus ihrem Fundus. Das Geld kommt direkt den Menschen in der Krisenregion zugute.  >>
Kunst & Design  12.03.-14.05.2021, NüRNBERG
KINO3 . ICH, DANIEL BLAKE

Der britische Regisseur ken Loach ist bekannt für seine schnörkellos erzählten Sozialdramen, Filme über das echte, harte Leben, die Loach bereits zwei Mal die Goldene Palme von Cannes eingebracht haben. Unter anderem für Ich, Daniel Blake (2016), der ab dieser Woche im kino3 gestreamt wird. Der titelgebende Held hat sein Leben lang als Schreiner in Newcastle gearbeitet. Nach einem Schlaganfall muss er sich zum ersten Mal um staatliche Hilfen bemühen. Im Zuge dessen trifft er auf Katie, eine alleinerziehende Mutter, die um der Obdachlosigkeit zu entgehen, gezwungen ist, in eine Wohnung weit weg von ihrer Heimat zu ziehen. Ich, Daniel Blake gewährt einen Einblick in die Lebensrealität von Menschen, die sich schuldlos durch die bürokratischen Maschen des Sozialsystems wühlen müssen. Auf der kino3-Homepage findet ihr ein Interview mit dem Regisseur Ken Loach.

DAS SALZ DER ERDE

Der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado hat jahrzehntelang internationale Konflikte, Kriege und Vetreibung dokumentiert und damit weltweite Bachtung erlangt. Unter anderem vom deutschen Star-Regisseur Wim Wenders, der sich für diese Dokumentation auf die Spuren Salgados begeben hat. Wenders begleitet den Fotografen und seinen Sohn bei der Arbeit an dem weltumspannendenen Großprojekt “Genesis”, einer gewaltigen Liebeserklärung an die Erde. Auch Das Salz der Erde wurde in Cannes ausgezeichnet und für den Oscar als bester Dokumentarfilm nomminiert. Das kino3 zeigt den Film anlässlich des laufenden Fotofestivals.

BEUYS

Die Zeitungen sind voll davon, das kino3 lässt sich nicht lumpen: 100 Jahre großer Düsseldorfer Kunstprediger, 100 Jahre Fett and Filz, 100 Jahre Joseph Beuys. In dieser Dokumentation aus dem jahr 2017 erteilt Regisseur Andreas Veiel des Künstler selbst das Wort und montiert aus zahlreichen, zuvor unbekannten Bild- und Tondokumenten ein durchlässiges, assoziatives Portrait. Darin lernen die Zuschauer*innen den Lehrer kennen, den Boxer, den Hutträger, den Grünen-Kandidaten, aber auch den Menschen Beuys hinter allen Rollen. Auch Widersprüche und Gegensätze werden in dieser Form der intimen Betrachtung deutlich. 

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Kino 3
im Filmhaus Nürnberg
Königstraße 93

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FüRTH. Jetzt haben die ein Schiff. Sage ich neulich nach kurzem Instagram-Doom-Scroll in der Redaktion zur Kollegin. Wer hat ein Schiff? Das Kulturgewächshaus in Fürth. Die haben definitiv Mal ein Gewächshaus und einen Garten und jetzt … haben die auch noch ein Schiff. Irgendwas passiert da im nördlichen Fürther Stadtgebiet, Unterfarrnbach, und was da passiert schaut ziemlich gut aus. curt wills genauer wissen und fragt nach bei Jonathan Danko Kielkowski.  >>
DELIKATESSEN. GEWINNEN. Unsere lieben Freunde von delikatESSEN haben uns wieder Feinstes zur Verfügung gestellt, das wir an euch vergeben dürfen: Gewürze von SOULSPICE.

Achtung, es wird deftig:
3x Schweinbratengewürz + Bratkartoffelgewürz
3x Pastagewürz + Holy Greek für Gyros, Feta & Co

(Wert pro Set: 13,60)

curt-Kochtipp:
Bratkartoffeln, Pasta + Gyros würzen und fertigstellen. Dann alles IN den Schweinebraten packen, gut verschnüren. Schweinebraten mit Schweinebratengewürz würzen und im Biersud über Nacht köcheln lassen.
Genießt man am besten mit Ouso und Bier. Prost Mahlzeit!
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E-WERK. Erlangen zieht nach: Nachdem die Aktion Künstlernotgeld in Nürnberg erfolgreich angelaufen ist, stellt jetzt auch das E-Werk falsche Scheine aus und verkauft sie gegen echtes Geld.  >>
LORENZKIRCHE . Die berühmte Nürnberger Vereinigung professioneller Fotograf*innen, die fotoszene, hat schon Open-Air-Ausstellung gemacht, bevor es zu einem ganzen Spaziergang auf curt.de/nbg wurde. Und sie, also die fotoszene, hört auch nicht auf damit. Das Open Air an der Lorenzkirche geht in die vierte Runde.  >>
MAGAZIN  15.02.2021, CURT WORK / NüRNBERG
Von CURT WORK
MAGAZIN  15.02.2021, NüRNBERG / UMWELTBANK
KONFUZIUS-INSTITUT NüRNBERG-ERLANGEN. Seit 2010 organisiert das Konfuzius-Institut alle zwei Jahre ein Filmfestival, das uns Franken und in Franken Lebenden den chinesischen Film näher bringt. Das Programm besteht aus Dokumentar- und Spielfilmen – teilweise in deutscher Erstaufführung.  >>
KüNSTLERHAUS IM KUKUQ. Kreative Antwort auf Verdienstausfall: Die Künstlerinnen und Künstler drucken sich das Geld, das sie gerade nicht einnehmen können, einfach selbst. Die Idee stammt von der Verwertungsgesellschaft – Martin Droschke und Oliver Heß. Seit Ende Januar rufen die beiden bildende Künstler*innen dazu auf, ihr Künstlernotgeld zu entwerfen und zu drucken. Jetzt soll umgetauscht werden.  >>
KOFFERFABRIK, FüRTH. So schnell wird ein Beitrag überholt. Die Lauer Immobilien GmbH spricht von "meschlichem Versagen" und einer "Verwechslung", eine Kündigung der Kofferfabrik sei momentan zumindest gar nicht vorgesehen. Am Wochenende hatte sich das wohl noch anders angehört. Alles nachlesen bei den Kolleg*innen der Fürther Nachrichten.


Die Nachricht war für alle ein Schock, denen etwas an einer lebendigen, bunten Kulturszene unserer Region liegt. Die Fürther Kofferfabrik, Ort für Konzerte, Kunst, Theater, Slams, Literatur, hat die Kündigung erhalten. In sechs Monaten, also zum 30. September, sollen Udo Martin und Team verschwunden sein. Wenn es nach dem Besitzer des Geländes der Lauer Immobilien GmbH geht. Die Firma strukturiert besonders gerne alte Fabrikgebäude zu Lofts um. Das könnte auch der Koffer drohen. Die Stadt Fürth ist alarmiert und hinter den Kulissen rauchen die Köpfe, wie die Kofferfabrik doch noch gerettet werden kann.  >>
NÜ/FÜ/ER. Es begann in Fürth. Im April, als das ganze Lockdown-Ding noch neu und frisch für uns war, hörte man auf einmal, in der Kleeblattstadt geschehe Unglaubliches: Konzerte. Vor Publikum. Die Initiative Kultur vor dem Fenster, ins Leben gerufen von Katja Lachmann und Marc Vogel, brachte und bringt seither Menschen in Fenstern und auf Balkonen mit ihren Lieblingskünstler*innen zusammen. Es dauerte nicht lange, bis sich auch Nürnberg dem Kultur-Fensterln anschloss.   >>
NüRNBERG. Spätestens seit Sommer 2020 wissen wir es alle: Nürnberg ist eine fahrradfreundliche Stadt. Das sagt eine Jury aus Fachleuten (auch wenn der Titel eher als Auftrag zu verstehen ist). Fahrradfahrende in Nürnberg sagen: na ja. Ein Virtual-Reality-Forschungsprojekt der TH Nürnberg möchte nun Erkenntnisse gewissen, wie wir diesem Ziel tatsächlich näherkommen können.   >>
NüRNBERG. Wenn es so etwas wie einen Günther-Jauch-mäßigen Jahresrückblick auf Nürnberg 2020 gäbe, das eine Bild, das keinesfalls fehlen dürfte, ist allen klar: Das Regenbogenpräludium hat sich, nicht nur wegen der Farbe an der Zeppelintribüne, sondern auch wegen der daran anschließenden Diskussion über Intervention und Kunst im öffentlichen Raum und den Umgang mit dem Reichsparteitagsgelände, ins kollektive Regionalgedächtnis eingebrannt. Bald zwei Monate später ist die Auseinandersetzung wieder etwas abgekühlt, hinter den Kulissen werkeln die Künstler*innen aber weiter. An ihrer Vision und der Zukunft der Gruppe. Jetzt hat das Regenbogen-Präludium sein Regenbogen-Intermezzo verfasst, ein Thesenpapier, ein Manifest, mit konkreten Vorschlägen, wie es jetzt weitergehen könnte, erstveröffentlicht hier, bei curt.
Im Intermezzo beschreibt die Gruppe ihre erste Arbeit als ein längst überfälliges Gegendenkmal, das ein Vakuum fülle: die von der Stadt festgelegten Leitlinien zum Umgang mit dem Gelände seien in 16 Jahren weder mit finanziellen Mitteln noch mit konkreten Konzepten ausgestattet worden. Als eigentliches Werk sei jedoch nicht der Regenbogen, sondern der daran geknüpfte Diskurs zu verstehen, der in Auseinandersetzung mit dem Gelände immer neue Ausdrucksformen findet. Um zu diesen Ausdrucksformen zu gelangen, fordert das Kollektiv jetzt die Schaffung einer Sozialen Plastik in Form eines selbstverwalteten Künstler*innenhauses in direkter Umgebung des Reichsparteitagsgeländes. Auch ein Finanzierungsvorschlag ist im Manifest enthalt. Das gesamte Regenbogen-Intermezzo im Wortlaut:  >>
NüRNBERG. Den Raumkompass, als neuer Hebel, der Leerstände der Kunst und Kultur zuspielt, haben wir euch ja bereits vorgestellt. Der ist noch recht frisch und neu und zeigt dennoch bereits erste Effekte. Zum Beispiel in Zusammenarbeit mit dem curt, der Teile seines Büros als Pop-Up-Studio zur Verfügung stellen wird, oder in Zusammenarbeit mit dem curt-Mitarbeiter Marian Wild. 200 Ateliers plus X heißt das Projekt von Raumkompass, das Institut für moderne Kunst und unserem Marian. Und genau darum geht es auch.    >>
Noch bis 31. Januar. könnt und solltet ihr, so ihr unter 30 seid, eure Texte für den 33. Fränkischen Preis für junge Literatur einreichen (ausgerichtet von den Nürnberger Literaturläden). 1.500 Euro gibt es insgesamt zu gewinnen, die auf die Preisträger*innen aufgeteilt werden. Gleich doppelt freuen durfte sich in diesem Jahr Lisa Neher, die Erstplatzierte der Jury und Gewinnerin des Publikumspreises. Sie wurde hier von unserem Andreas Thamm befragt, der sich übrigens auf Platz 2 schrieb.  >>
Das Quartier U1 kümmert sich weiter um die Rundumbetreuung der kreativen Szene der Stadt Nürnberg. Wer eine Idee hat, komme ins Amt für Ideen. Wer sein Projekt finanziell gefördert haben will, hat sich hoffentlich bei der Akteursförderung beworben. Und wer gerade einfach dringend einen Raum für kommende Projekte braucht, sucht ihn sich im neuen Raumteiler.  >>
MüNCHNERSTRAßE. Im Oktober rief curt Skater*innen dazu auf, die Skateparks in Nürnberg zu bewerten. Dabei schnitt die Anlage an der Münchnerstraße im Punkt Abnutzung am schlechtesten ab. Wie passend und gut, dass das Bauernfeind-Areal nun mit einer Million Euro bezuschusst wird. Der Skateplatz wird saniert und erweitert nach einem Plan, der in zwei Workshops von Sör mit Skater*innen durchgeführt wurde. 

Ein Bauernfeind der Zukunft hat dann eine Bowl, eine Street-Flow-Area und einen Plaza-ähnlichen Bereich. Also für jedes Level und Rollgerät geeignet. Zudem wird der Bolzplatz nebenan erneuert. Da sollen zwei Spielfelder für Spieler mit Ball entstehen, natürlich alles klug abgetrennt mit Bande, damit sich keine Bälle und Rollen in die Quere kommen.

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Skatepark Bauernfeind
Münchnerstraße  >>
KüNSTLERHAUS IM KUKUQ. So langsam wird das mit dem Spaziergang: Nicht nur das Konfuzius-Institut (bzw. der Kunstraum desselben in der Pirckheimerstraße) stellt momentan Gewinner*innen eines Fotowettbewerbs aus, sondern ab sofort auch das Künstlerhaus. Hinzu kommt das Bernsteinzimmer mit seinem Bernstein-Kabinett (bis 06. Dezember mit den Wunderkammern von Susanne Stiegeler). Googles Vorschlag für unseren Nürnberger Kunstspaziergang siehe unten, dabei sind allerdings die neuen Litfaßsäulen nicht mit eingerechnet, die den ein oder anderen zusätzlichen Schlenker bedeuten würden. Ärzte empfehlen aber eh 10.000 Schritte am Tag, wenn man dabei auch noch Kunst bestaunen kann, trainiert man Herz und, äh, Hirn.   >>
STADTBIBLIOTHEK NüRNBERG. 650 Jahre Stadtbibliothek (wir berichteten). Die Bib feiert mit ihrer literarischen Roadshow. Dafür durfte sich jeder und jede bewerben, die/der eine geeignete Veranstaltungsidee zum Thema Worte. Leben. Stadtgesellschaft in der Westentasche mit sich herumtrug. Eine äußerst geeignete Jury entschied, was davon mit Stadtbibliotheks-Geld umgesetzt wird. Und dann kam der Virus zurück und es war wieder Lockdown. Trotzdem: Die literarische Roadshow findet statt, curt weiß wie.    >>
Es wurde bei curt schon immer gelebt: Jetzt ist es offiziell! Wir sind Mitglied in der Allianz gegen Rechtsextremismus. Bestätigt schwarz auf weiß in einer Urkunde. Für die suchen wir noch einen passenden Rahmen und einen Ehrenplatz im Büro.

Die Allianz gegen Rechtsextremismus ist ein Zusammenschluss von Gebietskörperschaften, interessierte Institutionen und Vereinigungen, Religionsgemeinschaften sowie Unternehmen aus der Metropolregion Nürnberg, die sich für den gewaltfreien und solidarischen Kampf gegen Rechtsextremismus einsetzen. Wir und alle Mitglieder sagen gemeinsam NEIN zu Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rechtsextremismus, Menschenverachtung und Demokratiefeindichkeit. Ganz konkret gibt das Konzept nicht nur moralische Begründungen für den Widerstand gegen Rechtsextremismus, sondern auch Handlungsempfehlungen in vielen Bereichen. Ganz oben stehen Vorschläge, wie Kommunen und zivilgesellschaftliche Gruppierungen zusammenarbeiten können, um die Öffentlichkeit über den Hintergrund und die Folgen neonazistischer Aktivitäten aufzuklären, beispielsweise in runden Tischen, Fortbildungsveranstaltungen  oder  kontinuierlichen Berichte über geplante Aktivitäten der Rechtsextremisten. Häufig sind  zudem Kommunen verunsichert, wenn  sie vor die Frage gestellt werden, was sie tun können, wenn  Neonazis Veranstaltungen anmelden. Auch dazu gibt die Broschüre wichtige Hilfestellungen.

Mehr Infos: www.allianz-gegen-rechtsextremismus.de  >>
MUSEUM FüR KOMMUNIKATION. Zum 1. Juni 2020 übernahm Dr. Annabelle Hornung die Leitung des Museums für Kommunikation Nürnberg. Welche Pläne sie hat, wie der Kontakt zu ihrer Vorgängerin Marion Grether so ist, ob ihr Nürnberg gefällt und warum curt gleich mal zum Medienpartner für die neue Ausstellung wird, hat sie uns berichtet:  >>
AEG-GELäNDE. Ihre Vision ist es, den Zugang zur Skateboarding-Kultur zu erleichtern und ihre Werte des produktiven Aktionismus, der toleranten Gemeinschaft und des konstruktiven Raumerlebens nach außen zu tragen. Denn Skaten ist so viel mehr als nur ein Sport – it‘s a vibe. Das Fuzzi-Kollektiv aus Nürnberg lebt uns diesen Vibe vor: Seit 2013 schafft die Gruppe beim „Kunst auf AEG”-Gelände einen Begegnungsort für Skater*innen mit ihrem Umfeld. Der dabei entstandene Raum ist geprägt von der Vereinigung individueller Interessen, welche sich in einem gemeinsamen künstlerischen Schaffen bündeln: „CampDavid“ zeigt auf vielfältige Art und Weise auf, wie viel Potenzial aus der Skateszene heraus wächst und inwiefern sie eine Bereicherung für die Diversität der Kulturlandschaft Nürnbergs darstellt.    >>
NÜ/FÜ/ER. Wir haben wirklich schon seit vielen Jahren ein freundschaftliches Verhältnis zum Sozialmagazin Straßenkreuzer. Wenn man monatlich Magazine herausbringt, die man gegenseitig gut findet, dann verbindet das eben. Und auch inhaltlich gibt es doch immer wieder mal Überschneidungen, soziale Themen sind nun mal auch curt-relevant. Da Gut gut tut, gibt es ab sofort eine eigene Kolumne in curt, in der wir ein Einblick geben werden in die vielfältigen Aktivitäten, die die Straßenkreuzer-Welt so ausmachen.   >>
NüRNBERG. Eisenbart & Meisendraht ist das feiste, feine Literaturmagazin auf Radio Z. Und als solche logischerweise fester Bestandteil des guten Daseins auf curt.de. Wir freuen uns über einen Text von Zülküf Kurt, geboren in Diyarbakir (Türkei), politischer Berater, Journalist und Schriftsteller. 2018 musste Kurt die Türkei aufgrund politischer Probleme verlassen und lebt seither als anerkannter Flüchtling in Deutschland. Sein Text liegt in Übersetzung von Aslı Uǧurlu und Tobias Schneider vor.  >>
NüRNBERG. Eisenbart & Meisendraht ist das feiste, feine Literaturmagazin auf Radio Z. Und, seit Kurzem, fester Bestandteil des guten Daseins auf curt.de. Wir freuen uns über einen Text von Nian Cheng, in der Übersetzung von Keewai Wong. Nian ist 1986 in Hubei, China geboren und studierte freie Malerei an der Akademie in Nürnberg.  >>
FORMULAR ZUM AUSDRUCKEN: HIER!
GESUNDHEIT. (Update) Weiterhin nicht vergessen, bei Corona geht es um die Gesundheit, und um Solidarität! Ältere, kranke Menschen sind besonders gefährdet.

NACHBARSCHAFTSHILFE war demnach noch nie so umfangreich nötig wie jetzt. Jede*r sollte dort helfen, wo er/siehelfen kann. Und das ist vielleicht genau nebenan, oben drüber oder unten drunter, bei der betagten Nachbarin oder dem kranken Nachbar. Bei der alleinerziehende Mutter mit den kleinen Kindern. Einkaufen, zur Post gehen, Medikament aus der Apotheke holen … es gibt viele Möglichkeiten. Ältere Menschen kann man über Social Media nur schwer oder gar nicht erreichen, daher haben wir einen A4-Aushang vorbereitet, den IHR ausdrucken könnt. Tragt Euch ein und hängt den Zettel ins Treppenhaus, ans schwarze Brett, die Haustür, ins Haus nebenan … Eben dort hin, wo es die bedürftigen NachbarInnnen sehen können. Oder, wenn sie nicht mobil sind: Meldet euch direkt bei ihnen. Nicht an der Tür, sondern am besten anrufen. BIETET EINFACH EURE HILFE AN. Das PDF zum Ausdrucken ist genau dafür da. DRUCK GEMEINSAM GEGEN WTF CORONA! Gemeinsam für Nachbarschaftshilfe.  >>
Wer in Nürnberg schreibt und was auf sich hält, kommt an Eisenbart und Meisendraht nicht vorbei. Das Literaturmagazin auf Radio Z veröffentlicht ein mal pro Monat Texte regionaler Autorinnen und Autoren zu einem Thema, teils selbst verlesen, teils kümmern sich darum die Gastgebenden: Dr. Hartmut K. Eisenbart und Magdalena Eisendraht. Zum Mai-Thema “Hype” veröffentlicht neben anderen auch Jan “The Black Elephant Band” Bratenstein. curt hyped ab sofort EBMD und veröffentlicht als erstes genau dieses Gedicht aus der Bratenstein-Schreibstube.
 
Alle bisher veröffentlichten Texte können auf eisenbartmeisendraht.com nachgelesen und -gehört werden. 
 
Eisenbart und Meisendraht ist ein freies Format. Texteinsendungen zu folgenden Themen sind unter eisenbartmeisendraht@gmx.de willkommen.

Juli: Lügen
August: Sucht
September: Langeweile
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