Deine Wohnung wird Lesebühne: Litwalk in Erlangen

SAMSTAG, 21. NOVEMBER 2020, ERLANGEN

#Andreas Thamm, #Erlangen, #Felix Kaden, #Jana Volkmann, #Leonhard F. Seidl, #Lesung, #Literatur, #Litwalk, #Philip Krömer

Die Erlanger Literaturmenschen gehen auf besondere Weise kreativ mit der Veranstaltungskrise um. Das ging im Frühjahr mit LitLok, dem digitalen Lesefestival, los und setzt sich nun mit dem neuen Konzept Litwalk fort. Am 21. November lesen renommierte Autor*innen aus Erdgeschossfenstern der Innenstadt. Die Veranstalter sind noch auf der Suche nach Leseorten. 

Das ganze funktioniert hygienisch und coronasicher folgendermaßen: Drei Moderator*innen führen ihre jeweilige Gruppe zu insgesamt 16 bodennahen Fenstern. In diesen Fenstern sitzen Autor*innen, die ungeduldig auf ihr Publikum warten. Das Team (Felix Kaden und Philip Krömer) ist nun auf der Suche nach geeigneten Locations. Damit die Laufstrecke nicht zu mühsam wird sollten die Wohnungen nicht südlicher als die Henkestraße, nicht westlicher als der Bahnhof, nicht östlicher als die Bismarckstraße und nicht nördlicher als die Schwabach gelegen sein. Sie sollte über ein Fenster im Erdgeschoss oder ersten Stock verfügen, das sich zur Straße oder in einen zugänglichen Innenhof öffnen lässt und am 21.11. zur Verfügung stehen, die Lesungen finden von 15 bis 19 Uhr statt. Litwalk bietet bei Bedarf einen Zuschuss, um den Literaten im Haus entsprechend zu bewirten. 

Für euch als Wohnung heißt das, einem Künstler, einer Künstlerin privat nahekommen zu können, ihn oder sie zwischen den Lesungen mit geschälten Weintrauben füttern, ihm/ihr auf den Zahn fühlen zu dürfen und, noch viel wichtiger: Kunst zu ermöglichen, die es in diesen Zeiten bekanntlich schwer hat. Für die Künstler*innen bedeutet das nämlich auch einen bezahlten Auftritt absolvieren und sich mal wieder eine Butterbreze mit Schnittlauch kaufen zu können. 

Ein paar Namen sind auch bereits durchgesickert. Leo F. Seidl gehört zum Litwalk Line-Up genauso wie Jana Volkmann und, bissl curt-Beteiligung schadet nie, Andreas Thamm. Wer den Thamm erwischt, hat natürlich Pech gehabt, die anderen beiden sind aber äußerst reizend und angenehm, versprochen. 

Wer sich von dem Aufruf angesprochen fühlt und sich Literatur in Leibhaftigkeit ins Haus holen will, sende eine Mail mit den wichtigsten Details seines Fensters (Adresse, EG oder 1. Stock, Straßenseite oder Hinterhof, Fensterbrett innen/außen, Telefonnummer für Kontakt) direkt an Felix: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst .




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