Lauschen: Gegenwartsliteratur am Erlanger Burgberg

FREITAG, 2. JULI 2021, BURGBERG ERLANGEN

#Burgberg, #E-Werk, #Erlangen, #Lauschen, #LeseSalon, #Lesung, #Literatur

Zwischen Obstbäumen und Skulpturen wollen wir gern Lesungen genießen. Ein Glück, dass das E-Werk uns genau dieses Paket in diesem Sommer anbieten wird. Der LeseSalon des E-Werks, die Reihe für anspruchsvolle Gegenwartsliteratur, wandert als Lauschen auf den Burgberg und in den Heinrich-Kirchner-Skulpturengarten. Zum Format gehört auch musikalische Begleitung. Kathi Mock und Nina Bundels moderieren.

Los geht’s am Freitag, 02.07. mit Esther Becker und Hengameh Yaghoobifarah. Becker, geboren in Erlangen, setzt sich in ihrem ersten Roman Wie die Gorillas mit den Verhaltenweisen junger Frauen auf der Schwelle zum Erwachsenwerden auseinander: Abnehmen, ohne anderen davon zu erzählen, den Rasierer auf dem Weg in die Schwimmbaddusche verstecken, schminken, als wäre alles von Natur aus so. Dabei geht es vor allem um den Druck einer Gesellschaft, die eine gewisse Freiheit vorgaukelt, während implizit immer Erwartungen an die Körper der Frauen formuliert werden.

Yaghoobifarah erzählt in ihrem Debütroman Ministerium der Träume von den beiden Schwestern Nas und Nushin. Gemeinsam haben die beiden die Migration nach Deutschland, den Verlust des Vaters, die emotionale Abwesenheit der Mutter und Nushins ungeplante Mutterschaft überstanden. Jetzt ist Nushin tot. Ein Autounfall sagt die Polizei, Suizid, glaubt Nas, die jetzt ihre Nichte aufnehmen muss und die Geschichte ihrer Schester rekonstruieren will.

Für die Musik an diesem Abend sorgt Hanna Sikasa solo – am Klavier und mit warmer, samtiger Stimme.

Einlass ab 18.30, Beginn 19 Uhr, der Eintritt ist frei, Plätze können hier gebucht werden.

Im weiteren Verlauf der Reihe freuen wir uns dann auf Thorsten Nagelschmidt und Timon Kaleyta. Musik: Julia Laura am 06.08. Und Franka Frei und Lisa Krusche. Musik wird noch bekanntgegeben.

www.e-werk.de




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Z-BAU. Bis Oktober 2022 war Moritz Hürtgen Chefredakteur des legendären Satiremagazins Titanic – eine Aufgabe, die offenbar noch genug Zeit übrig lässt, um auch noch als Autor für das ZDF Magazin Royal von Jan Böhmermann zu arbeiten und als wär das nix, auch noch einen formidablen Roman zu schreiben. Boulevard des Schreckens handelt von einem jungen Journalisten, Martin Kreutzer, der ein Interview mit einem angesagten Künstler, Lukas Moretti, gefälscht hat. Fälschen musste, muss man korrekterweise sagen, denn der aufgeblasene Künstler wollte mit seinem ehemaligen Kommilitonen nix mehr zu tun haben. Der liefert ein Interview ab, so gut als wäre Moretti dabei gewesen. Doch als der Künstler wenig später tot aufgefunden wird, nimmt die Geschichte eine neue Wendung. Kreutzers Zeitung setzt ihn auf die Story an und schickt ihn nach Kirching, den Münchner Vorort, wo alles anfing und enden wird.

Moritz Hürtgen liest am 02.02., 19.30 Uhr im Z-Bau.  >>
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