PIRCKHEIMERSTRAßE 36. Das Kofuzius-Institut und sein Kunstraum sind dauerhaft in unserem Kunstspaziergang vertreten, momentan mit der Ausstellung junger Videokünstlerinnen aus Cina: Fresh Perspectives. Mitlerweile läuft bereits die dritte Runde dieser Ausstellung, im Schaufenster des Kunstraums in der Pirckheimerstraße 36 sind Videos und eine Foto-Installation der in Nürnberg lebenden AdbK-Sutdentin Era Tsao zu sehen. Und: eine ganze Menge Gummibänder. Was es mit diesen auf sich hat, erfahrt ihr am Samstag, 27.03., ab 08 Uhr. The artists is present sozusagen – und zwar zwölf Stunden lang, bis 20 Uhr. Era Tsao zeigt im Kontext ihrer Arbeiten eine Performance, die man von außen durchs Fenster mitverfolgen kann. Das wird mit Sicherheit hoch interessant. Wir empfehlen vorbeizuspazieren. 

Ihre Videoarbeiten laufen unabhängig davon weiterhin täglich von 13 bis 22 Uhr.

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Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen
an der Friedrich-Alexander-Universität e.V.
Virchowstraße 23
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INTERNET. Musikerinnen und Nerds wie ihr wissen das eh: Das weltverändernde Format namens MP3 ist eine Erfindung aus Erlangen, entwickelt am dortigen Fraunhofer-Insitut von Karlheinz-Brandenburg. Das alleine ist schonmal faszinierend genug. Wenn man sich einlesen und das wirkich verstehen will, gehen aber wahrscheinlich ein paar Stunden drauf. Not anymore. Das Fraunhofer Insitut für integrierte Schaltungen (IIS) ist Teil der Google Arts&Culture Online-Ausstellung Music, Makers and Machines: A brief history of electronic music, die die Geschichte der elektronischen Musik elektronisch also digital aufarbeitet. Clubs, Künstler der Szene und ein Exponat, das einem erlaubt, selbst ein bisschen mit Synthesizern herumzuspielen – findet ihr alles hier. Da kann man nun auch mal ein paar Lockdownstunden drauf verwenden, ist aber alles nicht so trocken. Die Erlanger haben sich für diese Ausstellung auf ihr liebstes Thema besonnen, die Audiocodierung. Die Online-Slideshow mp3 und mehr erklärt anschaulich und zum Anhören, wie genau die Musik eigentlich digital wurde. Was ist das Abtasttheorem? Was bedeutet Quantisierung? Und ab wann hörst du den verdeckten Ton?
Alles hier herausfinden: mp3 und mehr.
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Fraunhofer IIS
Am Wolfsmantel 33, Erlangen   >>
STADTMUSEUM ERLANGEN. Der Erlanger Zeichner Michael Jordan veröffentlichte im vergangenen Jahr seinen rätselhaften Comic Warum wir müde sind. Das Erlanger Stadtmuseum würdigt diese Veröffentlichung mit einer eigenen Ausstellung, die auch als eine Art Making-of funktioniert. Ende August feierte die sie ihre Vernissage, dann war sie lange zu – und ist jetzt, wenn sich die Erlanger Infektionswerte entsprechend verhalten, wieder zu sehen. Und zwar noch bis 21.03. Für den Fall, dass das Museum wieder zu macht oder man vielleicht liber nicht nach Erlangen fahren mag, gibt es zusätzlich einen virtuellen Ausstellungsrundgang mit dem Künstler selbst. Das Stadtmuseum hat ein insgesamt zehnteiliges Video produziert, das einzelne Ausstellungsstücke und den Werkprozess von Michael Jordan näher beleuchtet. Die Infos kann man sich entweder am Stück oder in kleineren Happen zuführen. Beides, der Besuch der Ausstellung und der virtuelle Rundgang kosten gar nix.

Super Idee, gut umgesetzt.
Hier gehts zum kompletten Rundgang.

 

Und hier zu Teil 1:

 

Stadtmuseum Erlangen
Martin-Luther-Platz 9  >>
KüNSTLERHAUS IM KUKUQ. Kreative Antwort auf Verdienstausfall: Die Künstlerinnen und Künstler drucken sich das Geld, das sie gerade nicht einnehmen können, einfach selbst. Die Idee stammt von der Verwertungsgesellschaft – Martin Droschke und Oliver Heß. Seit Ende Januar rufen die beiden bildende Künstler*innen dazu auf, ihr Künstlernotgeld zu entwerfen und zu drucken. Jetzt soll umgetauscht werden.  >>
ROTE GALERIE. Ja, das wäre schön gewesen, wenn man zuletzt im Palmengarten hätte einkehren und dabei auch noch Kunst von Gymmick hätte bestaunen können. So aber wie es nunmal ist, hingen die Kunstwerke zwar im Gasthof, wurden dabei aber kaum je von Blicken gestreift. Ein trauriger Gedanke. Fand auch Die Rote Galerie, Michael Ziegler, die Karl-Bröger-Gesellschaft und befreite die Kunst aus dem Kneipengefängnis und brachten sie in ihre Räumlichkeiten, die den Vorzug der Schaufenster aufweisen.  >>
SPIELZEUGMUSEUM. Neue Idee für Freizeitgestaltung im Lockdown: Holt mal, wenn es sie gibt, alte Fotoalben raus oder durchforstet die digitalen Archive. Oder ruft bei euren Eltern und Großeltern an, was bei denen im Schrank so vor sich hinstaubt. Das macht zum einen Spaß und ist zum anderen vielleicht nützlich, denn das Spielzeugmuseum sucht Fotos für seine neue Dauerausstellung. Grobes Thema der gesuchten Fotografien: Spielen mit den Elementen (Feuer, Erde, Wasser, Luft). Ein alter Schnappschuss, wie ihr kopfüber im Sandkasten steckt? Perfekt. Ein Bad in den Wellen, Stockbrot ins Lagerfeuer halten, Drachen in die Luft steigen lassen … Bilder dieser Art gibt es sicherlich ohne Ende. Zweitens sucht das Spielzeugmuseum auch ganz generell Bilder von Kindern oder Erwachsenen mit Spielzeug oder auch einfach von Kinderzimmern. Dabei ist vor allem die Zeit von 1980 bis jetzt interessant. Fotos einreichen geht bis Ende September 2021, da bleibt noch gut Zeit zum Suchen. Sie werden voraussichtlich ab Dezember im neu eröffneten Foyer des Museums gezeigt.

Schickt alles bis max. 50 MB und nicht als ZIP an: spielzeugmuseum@stadt.nuernberg.de
Analoge Ausdrucke nimmt das Spielzeugmuseum gerne per Post mit Rücksendadresse.

Die Einreichenden müssen versichern, dass die zugesandten Aufnahmen von ihnen selbst fotografiert wurden oder dass sie alternativ über alle Nutzungsrechte verfügen. Sind auf den Fotos Menschen zu sehen, müssen auch die Veröffentlichungsrechte in Bezug auf die Persönlichkeitsrechte abgebildeter Personen vorliegen. Es besteht kein Anspruch auf eine Veröffentlichung eingereichter Fotos. Die Auswahl wird von den Ausstellungsmacherinnen und -machern getroffen. Mit dem Einreichen der Bilder werden die Rechte zur Veröffentlichung der Fotografien im Spielzeugmuseum sowie für Print- und Digitalprojekte des Spielzeugmuseums erteilt. Die Bilder werden mit dem Namen des Einreichenden gekennzeichnet.

Spielzeugmuseum Nürnberg
Karlstraße 13-15, Nürnberg
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