Kilometer for the win: Stadtradeln!

MITTWOCH, 24. JUNI 2020, NüRNBERG

#Fahrrad, #Nürnberg, #Stadtradeln

Nürnberg sammelt Kilometer: Im Wettstreit mit anderen Teilnehmerstädten geht es ab sofort darum, die Aktion STADTRADELN für sich, für uns zu entscheiden, die anderen Städte abzuhängen, am meisten zu strampeln, am meisten CO2 einzusparen, am gesündesten durch den Sommer zu kommen, … Theoretisch, zumindest. Wir alle, Nürnberg, haben jedoch einiges aufzuholen.

Das STADTRADELN ist eine bundesweite Aktion, die Menschen motivieren soll, aufs Fahrrad statt ins Auto zu steigen. Das finden wir erstmal gut (wohl wissend, dass unsere Stadt es uns Radlern wegetechnisch nicht immer ganz leicht macht). Jeder Kilometer jedes Teilnehmenden wird dabei gezählt und zählt aufs Konto seiner/ihrer Heimatstadt, die damit gegen alle anderen Stadtradeln-Städte antritt. Der Wettbewerb dauert insgesamt 21 Tage – in diesem Jahr noch bis 9. Juli.
Und was gewinnt man, wenn man denn wirlich am meisten radelt? Zunächst mal natürlich eine lebenswertere Stadt mit besserer Luft und weniger Lärm und weniger Risiko, überfahren zu werden. Außerdem spendieren Partner der Aktion passende Gewinne für Radlstars wie Fahrradtaschen oder edle Fahrräder und Fahrradparkplätze für erfolgreiche Kommunen …

(Stadtradel-Star kann werden, wer 21 Tage kein Auto von innen sieht. Insbesondere die Kommunalpolitiker*innen sind dazu aufgerufen, sich zum Star zu strampeln!)

Teilnehmen kann grundsätzlich jeder und jede, der/die in und um Nürnberg lebt und Fahrrad fährt. Als Kapitän gründet man ein neues Team, oder man schließt sich einem bestehenden an. Auf der Homepage der Aktion kann man die geradelten Kilometer einfach händisch eintragen. Oder man lädt sich die App runter, die das Radeln zuverlässig trackt. Auch in Nürnberg gilt: Bei kurzen Strecken bis etwa 6 Kilometern ist das Fahrrad nicht nur das umweltfreundlichste Verkehrsmittel, sondern auch noch das schnellste.

Tatsächlich geht die bundesweite Aktion auf eine Nürnberger Initiative zurück: 2005 radelten die Stadträtinnen und Stadträte beim Stadtra(t)deln vorbildhaft kilometersammelnd gegeneinander.
Mit dieser Historie müsste man eigentlich davon ausgehen, dass Nürnberg im Ranking mindestens ganz weit oben liegt. Dem ist leider nicht so. Stand 24. Juni radeln sich die Nürnberger*innen mit fast 79.000 Kilometern auf Platz 6 in Bayern. Zum Vergleich: Regensburg hat über 553.000 Kilometer auf dem Tacho und führt das Bayernranking an! Bundesweit führt die Region Hannover mit über 2 Millionen Kilometern. Das ist jetzt mal eine Zielvorgabe – wir haben einiges zu tun. 

Wem im Zuge des fleißigen Radelns im übrigen verbesserungswürdige Umstände auffallen, verblasste Markierungen, beschädigte Stellen, ausgefallene Beleuchtung, etc., braucht nicht drüber meckern, sondern kann die Sachlage umgehend der Stadt melden (oder beides). Dafür gibts den MÄNGELMELDER.

Es gibt unterm Strich also nur gute Gründe teilzunehmen.
Strampelt, bis die Waden spannen! Strampelt Nürnberg zum Triumph!

Anmelden hier: www.stadtradeln.de






 




Twitter Facebook Google

#Fahrrad, #Nürnberg, #Stadtradeln

Vielleicht auch interessant...

STAATSTHEATER. Das Staatstheater schüttelt sich immer noch ein bissl, um zurechtzukommen mit dem im nächsten Jahr anstehenden Abschied. Schauspiel-Chef Jan-Philipp Gloger verlässt Nürnberg nach sechs erfolgreichen Jahren und folgt dem Ruf ans Wiener Volkstheater, wer könnte es ihm verübeln. Und auch wenn das schade ist für das Staatstheater, tun Wechsel solchen Häusern ja grundsätzlich mal gut und es wird spannend sein, zu sehen, wer Gloger nachfolgt.  >>
NüRNBERG. Ihr seht es an den vielen Lesungen, manche von ihnen sind mit regionaler Beteiligung, von fern winken doch schon wieder die texttage, die Stadtbibliothek ist eine der ältesten überhaupt ... usw. Nürnberg ist eine Bücherstadt! Damit man das im Stadtraum Nürnbergs noch besser erfahren und erleben kann, haben sich die klugen Leute von der Stadtbibliothek etwas Schlaues ausgedacht: Die LiteratourenApp verbindet lokale Literaturgeschichte mit historischen Schauplätzen zu spannenden Spaziergängen.  >>
STAATSTHEATER. Theaterkritik von Andreas Radlmaier

Wiederauferstehung am Nürnberger Staatstheater: Mit stehendem Applaus feierte im Opernhaus ein sichtlich jung durchmischtes Publikum die frischpolierte Highspeed-Neuinszenierung von „
Jesus Christ Superstar“, mit dem der heute 75-jährige Andrew Lloyd Webber (samt Text-Partner Tim Rice) vor einem halben Jahrhundert vom Broadway aus seine Weltkarriere mit genialem Ohrwurmfortsatz einläutete. Der Erlöser-Stoff ist offensichtlich immun gegen Missbrauchsvorwürfe und Kirchenaustritte aller Art. Nachdem Staatsintendant Jens Daniel Herzog in seiner Dortmunder Zeit bereits einen Publikumserfolg mit dem Musical-Klassiker gelandet hatte, wiederholt sich in Nürnberg der Push für die Auslastungsbilanz: Rund 21.000 Gäste wollen allein bis Juli das Mirakel von Menschsein, Verrat und Märtyrertod in geplanten 21 Vorstellungen erleben. Klarer Fall von Wunder.  >>
20240401_Stadttheater_Fürth
20240401_Staatstheater
20240401_Pfuetze
20240401_Idyllerei
20240401_Theater_Erlangen
20240507_NueDigital
20240411_NbgPop_360
2024041_Berg-IT
20240201_VAG_D-Ticket
20230703_lighttone
20240401_ION
20240401_Wabe_1
20240401_Comic_Salon_3
20240401_Neues_Museum_RICHTER
20240201_mfk_PotzBlitz
20240401_D-bue_600