Quartier U1: Erstes Amt für Ideen

FREITAG, 17. APRIL 2020

#Amt für Ideen, #Förderung, #Quartier U1, #Stadtgeschehen, #Stadtplanung, #Urban Lab

Wie viele gute Ideen versanden wohl und kommen nie auch nur in die Nähe einer Umsetzung, weil der, der die Idee hat, nicht weiß, wohin damit? Das Urban Lab will mehr Potential zum Wohle aller abschöpfen und eröffnet im Quartier U1 ein Amt für Ideen.

Am 17. April eröffnet die Amtsstube, die ab sofort als ein Bindeglied funktionieren soll. Wer immer einen Beitrag leisten möchte, einen Handlungsbedarf sieht, eine Veränderung anstoßen will, kann hier vorsprechen. Einzige Bedingung: Die Idee sollte gemeinwohlorientiert sein. Das Team des Urban Lab auf der anderen Seite steht IdeengeberInnen beratend zur Seite, vermittelt Ansprech- oder Kooperationspartner und hilft die großen bürokratischen Übel – Finanzierungsplan, Projektplan – etwas kleiner und überwindbarer darzustellen.

Der erste Projektplan entsteht sogar schon während der Ideensprechstunde. Am Ende dieser Sprechstunde sollte klar sein, ob die Idee umgesetzt werden kann und welche Hürden dazu gemeistert werden müssen. Für kleine Ideen für das Quartier an der U-Bahnlinie 1 bietet das Urban Lab eine Abkürzung an: Sie können, wenn gemeinwohlorientiert, plausibel und durchführbar, direkt mit 400 Euro gefördert werden. Das Urban Lab kennt daneben aber auch die Wege zu den weitaus größeren Fördertöpfen.

Ideensprechstunden im Amt für Ideen finden immer freitags von 15 bis 19 Uhr statt, in der derzeitigen Situation natürlich kontaktlos also per Online-Gespräch. Einen Termin vereinbart ihr vorher per Mail.

Alle Informationen und den Kontakt findet ihr HIER.




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HIER ENTLANG).

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Außerdem sollen im Rahmen von Was wäre wenn …? Litfasäulen und Plakatwände vertikal begrünt, ein Aktivspielplatz mit einer Außenküche erweitert, mindestens 100 tiefwurzelnde Bäume gepflanzt und der persönliche Wasserverbrauch per App gemonitored werden. Und noch viel mehr. Alle Projekte von Was wäre wenn ...? findet ihr auf: www.waswaerewenn2035.de

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