Inopia: Mit NFTs und Netzwerkarbeit für die Ukraine

FREITAG, 22. APRIL 2022, NüRNBERG

#Blockchain, #Inopia, #NFTs, #Spenden, #standwithukraine, #Ukraine

Okay, ganz ehrlich: Wir altgedienten Medientypen vom curt haben nicht hundertprozentig verstanden, was NFTs nun eigentlich sind: digiale Zertifikate, in der Blockchain gespeichert und deswegen einzigartig und mit einem gewissen Wert versehen. Originale Gemälde, aber halt digital und im Internet. Irgendwie so. Am Ende ist das gar nicht so wichtig. Wichtiger ist, dass diese neue Sache einen Zweck erfüllt: Spenden sammeln für die Ukraine. 

Ausgedacht hat sich das Konzept die Nürnberger Inopia Foundation, ein gemeinnütziger Verein, der sich mit Hilfs- und Förderprogrammen für die Verbesserung der Lebensqualität sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher einsetzt. 2020 gegründet hat Inopia seither ca. 100 Nachhilfestunden organisiert, mindestens 1000 Zigarettenstummel aufgesammelt und 260 Computer vermittelt. 2020 gewann Inopia mit dem Projekt Second Hand Second Chance den Youngagement Wettbewerb.

Dahinter stehen junge Menschen aus dem Bereich der Internationalen Wirschaftsinformatik, was ihnen, im Vergleich mit beispielsweise uns, einen gewissen Vorsprung verschafft, wenn es um so Sachen wie Blockchain und NFTs geht. Inopia Foundation Goes NFT will dieses Know-how für die gute Sache einsetzen. Und das funktioniert so: Inopia sammelt Kunstwerke von Fotograf*innen, Künstler*innen und Kindern aus den vom Krieg betroffenen Gebieten. In ein NFT umgewandelt stehen diese dann auf der Plattform Open Sea zum Verkauf. Der Erlös des Verkaufs kommt derzeit der Organisation Voices UA zugute, die psychologische und psychosoziale Unterstützung für Kinder, die vom Krieg traumatisiert sind, anbietet. Kein Kind, so die NGO, darf mit seinem Kriegstrauma alleingelassen werden. 700 US Dollar konnte Inopia laut eigenen Angaben durch den NFT-Verkauf bereits überweisen. 

Zu den Bildern und einer Anleitung, wie man diese erwirbt kommt ihr hier:
inopia-foundation.de/inopia-nfts

Wer Voices unterstützen möchte, ohne den Umweg über die NFTs zu gehen, kann das hier tun:
voices.org.ua/de/donat

Parallel dazu baut die Inopia ein Netzwerk Ukrainehilfe auf. Auf der Homepage könnt ihr unkompliziert private Unterkünfte, Übersetzung, Unterstützung im Alltag oder Arbeitsplätze für Geflüchtete aus der Ukraine anbieten:
inopia-foundation.de/project/netzwerk-ukrainehilfe-nuernberg




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