Spendet jetzt für unsere regionalen Künstler*innen!

MONTAG, 20. APRIL 2020, NüRNBERG

#Corona, #coronasucks, #Kunst, #Künstler, #Nürnberg, #Spenden

BÜNDNIS FÜR KULTUR. curt hätte sehr wenig zu berichten und zu empfehlen – oder gäbe es am Ende gar nicht!  – würde die hiesige Kunst- und Kulturlandschaft nicht von so vielen Künstler*innen mitgeprägt werden. Viele unserer freiberuflichen Künstlerfreunde stehen dieser Tage vor dem Nichts: keine Auftritte, keine Verkäufe, keine Gagen. Soforthilfe gibt es für sie bisher auch nicht. Es liegt nun an uns allen, hier zu helfen. Klar müssen wir auch alle die Gastronomen und Kultur-Spots unterstützen, auch den regionalen Einzelhandel, aber wir dürfen unsere Künstler*innen nicht vergessen – und sollten daher JETZT spenden!

Die Spendenaktion Bündnis für Kultur der Stadt Nürnberg in Zusammenarbeit mit der Sparkasse und den Nürnberger Nachrichten und uns, dem curt Magazin, will eine Lücke schließen, indem sie Gelder zur Überbrückung möglichst unkompliziert generiert und zur Verfügung stellt. Die Sparkasse liefert einen Grundstock in Höhe von 25.000 Euro, die Nürnberger Nachrichten stellen ihre Spendenkonten ihrer Aktion Freude für alle zur Verfügung und rufen ebenfalls zur Unterstützung auf. Und wir von curt? Wir kommunizieren, netzwerken, supporten … und hoffen auf Eure Spendenbereitschaft!

Leute, es geht um unsere Kunst- und Kulturszene! Wenn Ihr es könnt, dann helft!
Vielen Kunst- und Kulturschaffenden ist es derzeit nicht erlaubt, ihrer Arbeit nachzugehen und dadurch Einkommen zu generieren. Ziel des Bündnis für Kultur ist es, bürgerschaftliches Engagement zu aktivieren (also uns alle), um in Notlage geratene Kunst- und Kulturschaffende zu unterstützen.

Freischaffende Künstler können Anträge bis 1.000 Euro stellen, die sehr schnell beantwortet und bearbeitet werden sollen. Schließlich geht es jetzt darum, ganz schnell zu helfen. Das Antragsformular steht jeder und jedem zur Verfügung und fragt niedrigschwellig nur wenige Informationen ab. (Link zum Formular: HIER) Bisher gingen schon über 100 Anträge ein, ganz sicher werden noch viele folgen!
Die Anträge werden übrigens von einem Gremium geprüft, bei dem ein Netzwerk aus Künstler*innen und der Stadt beratend zur Seite steht, damit die Gelder dann (hoffentlich) in die richtigen Hände gehen. Geholfen werden soll Künstler*innen mit finanziellen Engpässen und echtem Bedarf.

Der Bündnis für Kultur-Spendentopf ist in die Sparkassen-Plattform gut-fuer-nuernberg.de integriert: KLICK.
Auf dieser Plattform finden sich auch weitere gemeinnützige Aktionen der Region, die jederzeit unterstützenswert sind.

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Liebe Künstler und Künstlerinnen: Das Antragsformular findet ihr HIER.
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www.gut-fuer-nuernberg.de

 




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Für viele Freiberufler im Kunst- und Kulturbereich waren die vergangenen Wochen nicht nur mit finanziellen Schwierigkeiten, sondern auch mit großer Unsicherheit verbunden: Wo kann ich was beantragen, bin ich antragsberechtigt, wann kommen die 1.000 Euro pro Monat oder doch nicht oder für wen? Ein Teil Unsicherheit wird auch in den kommenden Tagen bleiben, dafür ist die Lage einfach zu neu und komplex und scheiße. Klar ist aber nach der heutigen Pressekonferenz von Markus Söder und Kultusminister Bernd Sibler, dass der Rettungsschirm vergrößert wird: 200 statt 90 Millionen kommen in den Topf. Das ist nötig, damit auch Menschen, die nicht in der Künstlersozialkasse versichert sind, Zugriff darauf haben. Dazu gehören dann zum Beispiel Techniker, Maskenbildner aber auch freie Journalisten, etc. Die Zahl der Begeünstigten verdopple sich von 30.000 auf 60.000. Nachzuweisen ist ein substantieller Beitrag zum Einkommen aus der freien künstlerischen Arbeit.

50 Millionen Euro stehen außerdem für “Spielstätten” (Söder) bzw. “Veranstaltungsbetriebe” (Sibler) bereit, die bis zum Jahresende unterstützt werden sollen. Söder nannte explizit 700 kleine und mittlere Theater und 260 Kinos. Sibler sprach von “Kleine und mittlere Spielstätten aus den Bereichen Theater, Kunst, Kleinkunst, Musik und Kabarett.” Musikschulen und Laienmusikgruppen wie Chöre können ebenfalls je 1.000 Euro beantragen, für sie stehen insgesamt 10 Millionen Euro zur Verfügung. Söder: “Es ist der Versuch, Kultur in der Breite durch Förderung zu erhalten.” Außerdem gibt es einen ersten Hoffnungsschimmer für die Rückkehr von kulturellen Veranstaltungen: "Wir glauben, dass wir Perspektiven für die Zeit nach Pfingsten entwickeln sollen”, so Söder. Man wolle sich dabei an den Hygieneschutzmaßnahmen in Kirchen orientieren. Am 20. Mai soll die Ministerpräsidentenkonferenz über ein solches, bundesweites Konzept entscheiden.

Die Software, so Sibler, ist installiert, die Anträge können auf den Weg gebracht und ab nächster Woche heruntergeladen werden.
Die entsprechenden Anträge findet man, sobald es sie gibt hier:
https://www.stmwk.bayern.de/index.html

Einen guten Überblick über die Hilfsprogramme findet ihr hier:
https://bayern-kreativ.de/aktuelles/corona-erste-hilfe/

Die gesamte Pressekonferenz zum Nachschauen:
https://youtu.be/9zf-x75-YOQ


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