Shop ohne Shopping: Gentle machine

10. OKTOBER 2020 - 30. APRIL 2021, LA COLA

#Ausstellung, #Crowdfunding, #Fair Fashion, #Fast Fashion, #Kleidertausch, #Nachhaltigkeit, #Quellkollektiv, #Second Hand, #Slow Fashion, #Tauchbörse, #Tauschbörse, #Workshops, #YAR

Gentle Machine sollte eigentlich ein Pop-Up-Store in der Nürnberger Innenstadt werden – 2 Monate lang. Coronabedingt und -verzögert ist aus dem Projekt vom Quellkollektiv e.V. und dem Label YAR dann doch mehr geworden: Eine Wanderausstellung plus Website. Thematisch werden Fakten und Alternativen zu Fast Fashion behandelt. curt wird die Ausstellung als Medienpartner begleiten!

Gentle machine – 10% sind genug
So heißt die Wanderausstellung, die insgesamt ein halbes Jahr durch Nürnberg und Umgebung streift. 23 hippe Baumwoll-Hanf-Jersey-Shirts, bedruckt mit Digitaldirektdruck, behandeln 23 Themenfelder rund um Fast Fashion und deren Alternativen. Vorne drauf sind abstrakte Grafiken von Lisa Pepita Weiss, auf dem Rücken gibt’s eine Ladung Wissen zum Nachdenken und Überdenken. Diese Must-have-Teile triggern unseren Kaufrausch. Geil wär’s schon, so ein Shirt zu haben, doch verkauft werden sie nicht. Stattdessen soll man sich überlegen, warum man das 43. Oberteil so dringend braucht und ob ein Tausch, Second-Hand-Ware oder etwas selber machen nicht besser wäre. Denn 10% Produktionsvolumen reichen aus, an sich!

Webshop ohne Shop
Auf www.​gentlemachi.net shoppt man für 0,0 €. Die Themenfelder Tauschen, Machen, Leihen, Second Hand, Neuware und Slow Fashion werden mit einem Klick in den Warenkorb gesteckt. Gibt man im Bestellprozess seine E-Mail an, bekommt man dann Informationsordner zur “ausgewählten Ware” gesendet. Außerdem möchten die Macher hier verbinden und suchen Menschen, die der Gentle-Machine-Community beitreten möchten. Zusammen wird dann gehirnt, wie ein Gentle-Machine-Shop der Zukunft aussehen kann. Wie ein kollektiv genutzer Kleiderschrank für uns alle, so soll er werden. Anfang 2021 startet dann auch das Crowdfunding, um die Zukunftsmusik realisieren zu können.

Ausstellungstermine
10.10. – 16.10. Heizhaus
17.10. – 25.10. HolyWow Studio
26.10. – 30.10. VINTY´S
31.10. – 06.11. Bube und König
07.11. – 20.11. N2025 Bürgerbüro
21.11. – 27.11. Villa Leon
28.11. – 04.12. Freivon
05.12. – 11.12. La Cola
12.12. – 18.12. Künstlerhaus
19.12. – 01.01. Z-BAU
02.01. – 08.01. Rote Galerie
09.01. – 15.01. Atelier Koberger 51
16.01. – 22.01. glore
23.01. – 29.01. Desi
30.01. – 02.02. Zeltnerschloss
13.02. – 26.02. Schloss Almoshof
27.02. – 12.03. Lysu
13.03. – 19.03. FarCAP
20.03. – 02.04. Kulturwerkstatt auf AEG
03.04. – 09.04. Nkith
10.04. – 16.04. Kulturgewächshaus
17.04. – 23.04. Ecokiosk
24.04. – 30.04. Heizhaus

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Gentle Machine – 10% sind genug
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Förderer
Quellkollektiv e.V., YAR, Rat für Nachhaltige Entwicklung, Stadt Nürnberg, Nürnberg Agenda 21
 




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Kultur  04.02.-21.02.2026
KAUFHOF. Der Weltacker auf einem entsiegelten Parkplatz am Westpark ist ein maximal anschauliches Bildungsprojekt: Auf 2.500 qm zeigt der Bluepingu e.V., was auf der Welt zu welchen Anteilen angebaut wird, um uns alle zu ernähren. Eigentlich müssten 2.000 qm pro Mensch reichen, warum das nicht so ist, wer noch alles auf dem Acker lebt und welche Folgen die industrielle Landwirtschaft für die Welt hat – auch das wird in diesem Rahmen alles beantwortet. Stichwort: Ernährungsgerechtigkeit. 
Vom 04.02. bis 21.02. zieht die Weltacker-Ausstellung in den ehemaligen Kaufhof, genauer: in den ehemaligen Tabakladen, Pfannenschmiedgasse 13. Sie spannt einen Bogen von globalen Ernährungsfragen über Landnutzung, Wasserverbrauch, Biodiversität und hin zu Verteilungs- und Geschlechtergerechtigkeit. Am 12.02., 19 Uhr, findet hier die international besetzte Podiumsveranstaltung Women* in Agriculture statt. Die Gäste aus Forschung und landwirtschaftlicher Praxis widmen sich Fragen von Geschlechterrollen und -gerechtigkeit im Kontext der Landwirtschaft. An allen Ausstellungssamstagen werden die Bildungsinhalte des Weltackers durch Impulsvorträge vertieft. Zur Sprache kommen folgende Themen: Gendergerechtigkeit in der Landwirtschaft (07.02.), Boden als Lebensgrundlage (14.02.) und Wasser als globale Ressource (21.02.).
Öffnungszeiten der Ausstellung: Mittwoch bis Freitag 14–18 Uhr, Samstag 12–16:30 Uhr.  >>
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KüNSTLERHAUS IM KUKUQ. Die Gentlemachine hat endlich ihren eigenen Store – der Klamottenladen gegen Fast Fashion platziert sich mitten rein in die Stadt und wertet sie dadurch gehörig auf. Ab 29. November bespielen Wanda Leuthe und Team das Erdgeschoss im Künstlerhaus, Öffnungszeiten immer Mi bis Sa, 11 bis 20 Uhr. Der Kern des Konzepts ist die Erkenntnis, dass zu viel Kleidung, über die jemand anders sich noch freuen würde, weggeworfen wird. Weil man‘s einfach nicht mehr mag. Wenn es euch in Zukunft so geht, schlendert ihr stattdessen einfach bei Gentlemachine rein und tauscht: Für jedes abgegebene Stück (gut erhalten und wertig, klar) gibt‘s je nach Zustand, Qualität, etc. eine entsprechende Menge Coins, die je 5 Euro wert sind. Wer nix dabei hat, kann hier aber auch einkaufen und zwar sowohl Vintage als auch fair produzierte Kleidung. Einkaufen geht auch im Onlineshop, wo ihr auch Teile, die ihr eintauschen oder leihen möchtet, reservieren könnt.  Leihen und tauschen geht allerdings nur, wenn ihr ein Kundenabo abgeschlossen habt. Und: Auch aufgerissene Hosen und löchrige Pullis müsst ihr in Zukunft nicht mehr in die Tonne kloppen, denn dafür gibt es ja das Gentlemachine-Repair-Café. Hier findet ihr sämtliche Arten von Nadeln, Garne, Wolle, Stoffreste sowie eine Ösen- und Heißpresse. Das Repair Café steht allen offen und wer mit Nadel und Faden (noch) nicht umgehen kann, hat vor Ort die Möglichkeit, sich einzulesen oder an einem Workshop teilzunehmen.
Super Sache insgesamt und extrem geil für Nürnberg natürlich, diese andere Art von Laden nun in seiner Mitte zu haben. Alle Infos und Shop:
www.gentlemachine.shop  >>
KULTUR.LOKAL.FüRTH. Am Abend des 23. August 1989 hielten sich rund zwei Millionen Menschen aus Estland, Lettland und Litauen an den Händen. Die Menschenkette reichte von der Nordküste Estlands bis in den Südosten Litauens, 600 Kilometer weit. Eine regimefeindliche Demonstration unter hohem persönlichen Risiko der Beteiligten. Bis spät in die Nacht sangen die Menschen gemeinsam alte Volkslieder, als singende Revolution ging der Protest in die Geschichte ein. Die Fürther Künstlerin Gesa Will bringt eine Vesammlung nach diesem Vorbild im Miniaturformat ins kultur.lokal.fürth: Miniaturmenschen aus Ton stehen für Freiheit und zivilen, friedlichen Widerstand. Nur ein Teil von Wills Ausstellung Die singende Revolution, die vom 08. bis 19.01. im kultur.lokal.fürth zu sehen ist. Eine Reihe an Kunstwerken ruft vor dem Hintergrund der kriegerischen Auseinandersetzungen unserer Gegenwart die Friedensbotschaften wieder in Erinnerung – und dass sich auch ohne Gewalt die Welt bewegen lässt. 

Zur Vernissage am 8. Januar, um 19 Uhr gibt es passend zum Titel der Ausstellung Gesang von Anna und Markus Simon. Am 16. Januar lädt der Autor Leonhard F. Seidl   zu einer friedensbewegten Lesung. 

 
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