curt präsentiert: Manja Präkels - Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß

MITTWOCH, 28. NOVEMBER 2018, Z-BAU

#CURT präsentiert, #Kultur, #Lesung, #Z-Bau

“Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß” – Der Berliner Verbrecher-Verlag schickt mit Manja Präkels eine originale Brandenburger Literatin ins Rennen um publizistische Erfolge: Die Schriftstellerin kommt aus der Provinz und ist mit diversen Preisen und Stipendien auf direktem Weg zum Durchbruch im deutschlandweiten Literaturbetrieb.

Im Z-Bau liest sie aus ihrem frisch gedruckten Debütroman namens „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß”. Für das Verfassen von Romanen (oder Kurzgeschichten oder Texten im allgemeinen) lautet eine Grundanforderung: Fragen aufwerfen, je früher desto besser, so fesselnd wie möglich. Das gelingt Präkels mit diesem Buchtitel hervorragend. Dahinter verbirgt sich eine gewitzte, in ihrer Realitätsnähe aber auch berührende Geschichte. Nicht zu viel verraten, nur: es geht um eine Freundschaft auf dem Land, um Lebensumstände der späten DDR und urbane Eskalationen, die der heilbringende Mauerfall evoziert. Geschicktes Handwerk einer jungen Schriftstellerin, der man mal zuhören sollte!   [JF]

Achtung! curt vergibt 3x 2 Tickets. Einfach eine E-Mail mit dem Betreff “Manja Präkels” an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst senden und Daumen drücken. Teilnahmeschluss ist der 25.11.2018.

MANJA PRäKELS: ALS ICH MIT HITLER SCHNAPSKIRSCHEN Aß
Mittwoch, 28.11.2018 // 20:30h

Z-BAU
Frankenstraße 200
90461 Nürnberg
Tel.: 0911 46206100
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst
www.z-bau.com
Facebook




Twitter Facebook Google

#CURT präsentiert, #Kultur, #Lesung, #Z-Bau

Vielleicht auch interessant...

Z-BAU. Live-Performance-Clubbing präsentiert von CURT –  Mazedonien!? Also Mazedonien gibt es eigentlich nicht. Zumindest nicht die Republik Mazedonien, findet Nachbar Griechenland im Süden. Seit Erklärung der Unabhängigkeit vom ehemaligen Jugoslawien 1991 gibt es Streit über den Namen, weil das angrenzende Gebiet in Griechenlands Norden schon immer Makedonien war. Einmal auf der Landkarte mit dem Finger zu weit gerutscht, ein billiges Navi und schon wird Makedonien zu Mazedonien und Griechenland schaut in die Röhre. Findet zumindest Griechenland. Deswegen Grenze zu, Grenze auf, Embargo, Blockade, Petzen, Stänkern, Alternativname, das ganze Programm politischen HickHacks. Große Politik erklärt in ein paar Zeilen Text? Respekt, muss hier aber genügen.

Keinen ordentlichen Namen, dafür viele unterschiedliche Bevölkerungsgruppen machen es dem Land nicht leicht, eine eigene Identität zu finden. Schlimmer noch! Während es an allen Ecken und Enden fehlt, wurde unter dem Projektnamen „Skopje 2014“ ein dreistelliger Millionenbetrag in pompöse Staatsgebäude, kitschige Monumente und riesige Bronzestatuen versenkt. Der wahnwitzige Regierungsplan, so ein einheitliche Kulturnation zu schaffen und damit dem Vielvölkerstaat Identität zu geben, füllte nur dubiose Kassen, führte zu noch mehr Unverständnis und Unsicherheit und machte den Nationengedanken noch utopischer.

Aber was ist die Identität einer Nation? Wie schafft sich diese? Gibt es das überhaupt noch? Theatermacher Franz von Strolchen reiste 2012 durch Mazedonien, um diesen fiktiven Zustand einer Nation ohne Namen und Identität zu erforschen. Bei seinen Recherchen suchte er Antworten über das Zusammenleben, die uns alle derzeit in Europa beschäftigen. Angelehnt an die Volksgruppen überschreitenden illegalen Raves im Mazedonien der frühen Nullerjahre entwickelte Franz von Strolchen aus seinen zahlreichen Interviews und beeindruckenden Visuals gemeinsam mit drei mazedonischen Performern und dem Berliner DJ Anstam (Lars Stöwe) in „Fictional State“ ein Live-Performance-Clubbing als Event der Zusammenkunft. Die getanzte Utopie, ein fiktiver Raum ohne Grenzen ist ihre Antwort auf die begrenzte Fantasie einer Regierung in der Krise: „Let’s promote fiction, let’s freak out and dance!“

REGIE & KONZEPT: Franz von Strolchen
TEXT: Christian Winkler
MUSIK: Lars Stöwe (Anstam)
VISUALS: Simon Janssen.

Mit Unterstützung der Stadt Nürnberg/ Amt für Internationale Beziehungen.

FICTIONAL STATE – TRILOGIE DES ZUSAMMENLEBENS VOL.3
Eine Live-Performance-Clubbing präsentiert von CURT.
Am 11. Februar im Z-BAU, Frankenstraße 200, Nbg.
Beginn 19:30 Uhr. VVK: 10,- / AK: 12,- / Ermäßigt: 10,-

 


   >>
20181201_salzundpfeffer
20181201_erlebnis_nuernberg
20181206_premium_pakete