KüNSTLERHAUS IM KUKUQ. Zum bereits fünften Mal gibt es in Nürnberg die Gelegenheit Theaterproduktionen zu sehen, die eigentlich schon abgespielt sind. re:festival heißt dieses tolles Konzept bekanntlich, eigentlich statftfindend in der Tafelhalle, wegen der Dachsanierung umgezogen ins Künstlerhaus. Diesmal zum Thema monströs! und erstmals inklusive Filmabend und Clubnacht. Gezeigt werden Produktionen aus ganz Deutschland, die sich den Monstern der Gegenwart widmen und auch die Frage in den Raum stellen, warum Horror und Mystery immer gerade in Krisenzeiten so relevant werden und ob der Grusel helfen kann, mit schlechten Nachrichten umzugehen.

Zu sehen sein wird: Call Me A Pussy der preisgekrönten Zirkusartistin Laura Stokes, eine fast schon brutale Darstellung von Weiblichkeit. Ready For Boarding ein mehrfach ausgezeichnetes Live-Hörspiel des Brachland Ensemble über das Internierungs- und Verhörprogramm der CIA. Ein dreiteiliger Horror-Abend wird der Samstag, 03.10., mit Solo Terror, einer Zombie Performance von Julieta Figueroa und Margherita Vestri, inspiriert von  George A. Romeros Filmklassiker Die Nacht der lebenden Toten, der im Anschluss freilich im Komm Kino gezeigt wird, gefolgt von der Zombie Dirtbag Clubacht im Stereo. Weiter geht’s mit Spank For Spa des Theaterkollektivs Megaplot, eine partizipative Performance in Form eines Gesellschaftsspiels. Und zum Abschluss kommt die  Tänzerin und Choreografin Josefine Patzelt, die sich in ihre Arbeit Letters To A Grandfather mit der familiären Schuldfrage auseinandersetzt, ihr Großvater war Nationalsozialist. 

Spannendes Programm, mehr Details findet ihr hier: 
re:festival: Kunstkulturquartier  >>
CHARKIW. Der Winter nähert sich und für die Menschen in der kriegsgebeutelten Partnerstadt von Nürnberg, Charkiw, ist das eine deutlich dramatischere Nachricht als für uns: Russische Angriffe zerstören gezielt Heizkraftwerke. Die gemeinnützige Organisation Interbridge will den Menschen vor Ort helfen, gut durch die Kälte zu kommen. Dafür braucht es Heizgeräte, Generatoren, Ladestationen und Powerbanks. Dinge zur Stabilisierung der kritischen Infrastruktur, die von den Interbridge-Teams direkt nach Charkiw gefahren werden. Die Helfer:innen arbeiten komplett ehrenamtlich, jeder Betrag, den ihr spendet geht zu 100 % in Hilfsgüter und Transport. Helft mit, Charkiw warm und handlungsfähig zu halten. Hier spenden: betterplace.org  >>
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