30.000 EURO für Kultur: Der neue bayerische Staatspreis für Kreativorte

DONNERSTAG, 31. MäRZ 2022

#Bayern, #bayernkreativ, #Kreativorte, #Kultur, #Preis, #StMWi, #Wettbewerb

Kreativorte: Sie werten die Stadt oder den Ort auf, sind eine Heimat für Kunstschaffende, versorgen uns mit Unterhaltung und Freude. curt ist voll von ihnen, wir sind dankbar, dass es sie gibt und dass wir darüber berichten dürfen. Mit einem neuen Preis fördert der Freistaat Bayern diese liebgewonnenen Einrichtungen. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 31. März 2022.

Der neue Staatspreis für bayerische Kreativorte wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie im Jahr 2022 zum ersten Mal ins Leben gerufen und ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert. Ausgerichtet wird der Preis vom Bayerischen Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft (bayernkreativ).
Gesucht werden solche Orte, die einen positiven Effekt auf die Branche und ihre direkte Umgebung ausüben, an dem Kreativschaffende Raum und ein fruchtbares Arbeitsumfeld finden, wo unterschiedliche Akteur*innen die schlauen Köpfe zusammenstecken.
Drei Preise sollen insgesamt vergeben werden. Die Auszeichnung würdigt die Arbeit der jeweiligen Insitutionen und verhilft ihnen, wie der gesamten Branche, zu mehr Sichtbarkeit. Dabei sollen sich nicht nur die Zentren in den Metropolen, sondern auch die kleinen, feinen Schuppen im ländlichen Raum angesprochen fühlen. Bewerben können sich die Betreiber*innen selbst, aber auch Drittbewerbende sind zugelassen, heißt: euer Lieblingsort hat eine Finanzspritze verdient? Ihr könnt ihn vorschlagen!

Bewerbungsmodalitäten und -formular findet ihr auf:
staatspreis-kreativorte.bayern
Deadline: 31.03.2022

www.bayern-kreativ.de
 




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NüRNBERG. Fünf Kulturpreise hat die Stadt Nürnberg dieses Jahr zu vergeben. 30.000 Euro befinden sich insgesamt im Topf, der an Akteur:innen der regionalen Kultur ausgeschüttet wird. Die Besonderheit dieses Preises: die Vorschläge kommen aus der Bevölkerung!
Für uns alle heißt das jetzt: mal in uns gehen: Wer prägt auf besondere Weise die Kultur dieser Stadt, wer ist präsent, macht gute und vielleicht sogar wichtige Sachen, erfreut und bespaßt uns, erweitert unseren Horizont, ist ein Garant, eine Garantin für Qualität?

2026 können bis zu fünf KULTURPREISE, dotiert mit insgesamt 20.000 Euro, vergeben werden. Sie können in gleichen Teilen an bis zu fünf Personen oder Gruppen  verliehen werden als Anerkennung ihrer künstlerischen Leistungen, die im Kulturleben der Stadt herausragende Akzente setzen. Die Personen oder Gruppen müssen durch Geburt, Leben oder Werk mit Nürnberg oder der Region verbunden sein.

Der GROSSE KULTURPREIS DER STADT NÜRNBERG wird im zweijährigen Turnus verliehen, jetzt wieder. Er kann an Persönlichkeiten in Anerkennung ihres herausragenden künstlerischen Schaffens vergeben werden, die in Franken geboren sind, hier leben oder deren Werk mit Franken verbunden ist. Dieser Presi ist dotiert mit 10.000 Euro.

Eure Vorschläge könnt ihr ab sofort und bis 15. Mai bei der Stadt einreichen, postalisch oder digital. Die Nachricht sollte, soweit verfügbar, folgende Angaben zu den zur Preisverleihung empfohlenen Persönlichkeiten oder Gruppen enthalten: Vor- und Zuname beziehungsweise Name der Gruppe oder deren Ansprechpartner, Geburtstag und Geburtsort, Wohnungsanschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Internetadresse, Lebenslauf, Beruf und Tätigkeit, genaue Bezeichnung der Leistung oder des Schaffens und Begründung des Vorschlags.

Mal sehen, ob auch dieses Jahr wieder jemand aus dem curt-Team unter den Preisträger:innen sein wird – das hat ja schon fast Tradition! 
Die feierliche Preisverleihung findet dann am 16. November 2026 in der Tafelhalle statt, wir werden natürlich vor Ort sein. 

Alle Informationen zum Kulturpreis findet ihr auf den
Seiten der Stadt Nürnberg.

Zu den aktuellen Preisträger*innen.  >>
KULTUR.LOKAL.FüRTH. Am Abend des 23. August 1989 hielten sich rund zwei Millionen Menschen aus Estland, Lettland und Litauen an den Händen. Die Menschenkette reichte von der Nordküste Estlands bis in den Südosten Litauens, 600 Kilometer weit. Eine regimefeindliche Demonstration unter hohem persönlichen Risiko der Beteiligten. Bis spät in die Nacht sangen die Menschen gemeinsam alte Volkslieder, als singende Revolution ging der Protest in die Geschichte ein. Die Fürther Künstlerin Gesa Will bringt eine Vesammlung nach diesem Vorbild im Miniaturformat ins kultur.lokal.fürth: Miniaturmenschen aus Ton stehen für Freiheit und zivilen, friedlichen Widerstand. Nur ein Teil von Wills Ausstellung Die singende Revolution, die vom 08. bis 19.01. im kultur.lokal.fürth zu sehen ist. Eine Reihe an Kunstwerken ruft vor dem Hintergrund der kriegerischen Auseinandersetzungen unserer Gegenwart die Friedensbotschaften wieder in Erinnerung – und dass sich auch ohne Gewalt die Welt bewegen lässt. 

Zur Vernissage am 8. Januar, um 19 Uhr gibt es passend zum Titel der Ausstellung Gesang von Anna und Markus Simon. Am 16. Januar lädt der Autor Leonhard F. Seidl   zu einer friedensbewegten Lesung. 

 
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