Offen auf AEG 2014

20. SEPTEMBER 2014 - 21. SEPTEMBER 2014, MUGGENHOF

#Akademie der Bildenden Künste, #Auf AEG, #Ausstellung, #Kunst

Dort wo, in Nürnbergs Westen, einst Waschmaschinen produziert wurden, ist mittlerweile, dieses Wortspielchen sei erlaubt, alles in trockenen Tüchern. Das darf ruhig mal offen zur Schau gestellt werden – OFFEN AUF AEG!

Das Leben und Schaffen blüht seit einigen Jahren wunderbar, auf den 120.000 (!) Quadratmetern der ehemaligen AEG-Produktionsstätten: Reichlich Kunst in den verschiedensten Formen hat auf dem Gelände seinen Platz gefunden, ebenso die Wissenschaft. Bereichert durch das Mitwirken auch der anderen Anlieger sowie durch kreative Gäste, wird – mittlerweile im fünften Jahr in Folge – gezeigt, was geht:
Neben Dienstleistern, Büros, Handwerkern und Gastronomie haben sich “Auf AEG” vor allem Künstler, Bildhauer, Maler, Fotografen, aber auch Forschungs- und Hochschuleinrichtungen angesiedelt. “Offen” ist ein Happening für alle Kunstinteressierten, für Technikbegeisterte, aber auch für jedermann, der nur mal das außergewöhnliche Gelände, die Gebäude, deren Mieter und deren Schaffen inspizieren will.

Für unsere integere Kunstsachverständige Nathalie ist es der “Höhepunkt des Starts in die Kunstsaison“. Und selbst OB Dr. Maly lässt es sich nicht nehmen, da einige Worte zur Eröffnung zu sprechen.

So oder so verspricht Offen Auf AEG wieder ein vielfältiges, kurzweiliges, interessantes und weitgehend intelligentes Kunstereignis mit ein bisschen Volksfestcharakter zu werden:
- Unter dem Motto Offene Ateliers öffnen über 50 Künstler, die Auf AEG arbeiten, ihre Ateliers. In Werkstatt 141 bietet die Kulturwerkstatt Auf AEG ein buntes kulturelles Programm.
- In der kuratierten Werkschau in Halle 20 erhalten die Besucher wieder einen Einblick in das Schaffen der ansässigen Künstler.
- Eine Auswahl aus dem 6. Festival für Fotografie Leipzig ist unter dem Titel f/stop in Halle 15 zu sehen.
- Der Kulturverein Winterstein in der kleinen Pforte freut sich, dass die Künstlerin Christina Chirulescu hier ausstellt.
- Und in Halle 13, in der Akademie Galerie, zeigen Gastprofessor Jürgen Teller und seine Studenten in Eintracht und gleichfalls Konkurrenz fotografische Arbeiten. Arbeitstitel: We´ve got the look!
- Außerdem gibt es ganz viel „Energie Auf AEG“, eine offene High-Tech-Werkstatt (FabLab) und drumherum so erfreuliche Dinge wie Musik, Kaffee, Bratwürste, Sushi, Schuhe, Schanzenbräu, Performances und noch viel mehr. Gefeiert wird übrigens auch – die Aftershow zur Schau nennt sich AEG Brûlée und da wird am Eröffnungstagmit feinen Musikanten und viel Liebe zum Detail ab 18 Uhr in Halle 18 bespaßt.

Übrigens: Einige Ausstellungen laufen bis weit in den Oktober hinein. Das umfangreiche und empfehlenswerte Gesamt-Programm zu Offen Auf AEG findet man als Download auf der Website, einige curt-Tipps findet Ihr schon hier:

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Werkschau und Offene Ateliers
Die Gemeinschaftsausstellung bietet Einblick in das Schaffen der Künstler Auf AEG in der ca. 6.000m² große Halle 20. Außerdem öffnen die lokalen Künstler am Eröffnungswochenende, sowie am 27. und 28.09. im Gesamtareal ihre Ateliers.
20./21. September, 12-19 Uhr.
20. September-5. Oktober, Donnerstag-Sonntag, 12-19 Uhr. www.kunstaufaeg.de

f/stop
Das Festival für zeitgenössische Fotografie Leipzig ist mit Ausstellungen unter dem Titel „Get lucky!“ zu Gast. Kuratoren: Christin Krause, Thilo Scheffler und Mario Lombardo, einer der renommiertesten Gestalter für Printmedien.
Zentraler Ausstellungsort: Halle 15. www.f-stop-leipzig.de

We ´ve got the look! – Juergen Teller & Studierende
Seit 2014 lehrt Teller als Gastprofessor an der Akademie der Bildenden Künste im Bereich Fotografie. Die Ausstellung in Halle 13 spiegelt die ersten Monate seiner Lehre wieder.
www.adbk-nuernberg.de

Vigilante Versus Wetback
Patrick Barth startete seine Karriere als Fotojournalist, Produzent und Kameramann. In der Gastausstellung werden Portraits gezeigt, die während eines Aufenthaltes 2001 in Arizona entstanden sind.

Energie Auf AEG
Der Energie Campus Nürnberg (EnCN) und das technisch-wissenschaftliche Forschungszentrum Nuremberg Campus of Technology (NCT) erlauben Einblicke in ihre Arbeit und bieten ein faszinierendes Programm.
www.encn.de

AEG Brûlée
Die H&S Creative Consulting Crew lädt zum Fest und haut schön Festivalstimmung raus. Mit viel Liebe zum Detail, haufenweise Gimmicks und Musik auf zwei Bühnen mit einem amtlichen Line-up:
Moto Motor (Heilige Liga), Andy Köhler & Martin.Von.Der.Rolle (Vernunft&Faulheit), Cèline, The Whiskey Foundation, One Chord Left, Die Gesellschaft, Brickwater, Reverend Reefer ...
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OFFEN AUF AEG 2014. Am 20.09. & 21.09. auf dem ehemaligen AEG-Gelände, Nbg/Muggenhof.

www.aufaeg.de
www.kunstaufaeg.de


OFFEN AUF AEG TAG 1
Samstag, 20.09.2014 // 12:00-05:00h

AEG-GELäNDE
Muggenhofer Str. 135




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#Akademie der Bildenden Künste, #Auf AEG, #Ausstellung, #Kunst

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NüRNBERG. Wenn es so etwas wie einen Günther-Jauch-mäßigen Jahresrückblick auf Nürnberg 2020 gäbe, das eine Bild, das keinesfalls fehlen dürfte, ist allen klar: Das Regenbogenpräludium hat sich, nicht nur wegen der Farbe an der Zeppelintribüne, sondern auch wegen der daran anschließenden Diskussion über Intervention und Kunst im öffentlichen Raum und den Umgang mit dem Reichsparteitagsgelände, ins kollektive Regionalgedächtnis eingebrannt. Bald zwei Monate später ist die Auseinandersetzung wieder etwas abgekühlt, hinter den Kulissen werkeln die Künstler*innen aber weiter. An ihrer Vision und der Zukunft der Gruppe. Jetzt hat das Regenbogen-Präludium sein Regenbogen-Intermezzo verfasst, ein Thesenpapier, ein Manifest, mit konkreten Vorschlägen, wie es jetzt weitergehen könnte, erstveröffentlicht hier, bei curt.
Im Intermezzo beschreibt die Gruppe ihre erste Arbeit als ein längst überfälliges Gegendenkmal, das ein Vakuum fülle: die von der Stadt festgelegten Leitlinien zum Umgang mit dem Gelände seien in 16 Jahren weder mit finanziellen Mitteln noch mit konkreten Konzepten ausgestattet worden. Als eigentliches Werk sei jedoch nicht der Regenbogen, sondern der daran geknüpfte Diskurs zu verstehen, der in Auseinandersetzung mit dem Gelände immer neue Ausdrucksformen findet. Um zu diesen Ausdrucksformen zu gelangen, fordert das Kollektiv jetzt die Schaffung einer Sozialen Plastik in Form eines selbstverwalteten Künstler*innenhauses in direkter Umgebung des Reichsparteitagsgeländes. Auch ein Finanzierungsvorschlag ist im Manifest enthalt. Das gesamte Regenbogen-Intermezzo im Wortlaut:  >>
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