curt präsentiert: Sascha Bisley

MITTWOCH, 30. NOVEMBER 2016, Z-BAU

#CURT präsentiert, #Lesung, #Z-Bau

Sascha Bisley, Jahrgang 1973, Ganzkörper-Tattoo, Sozialarbeiter für Gewaltprävention in Schulen und Gefängnissen, Autor und Betreiber des Blogs dortmund-diary.de. In seiner Wahlheimat Dortmund sorgen die Lesungen seiner selbstironischen Kurzgeschichten stets für volle Häuser, der charmante Sascha Bisley gilt als lustige Rampensau. Dabei hätte auch alles ganz anders kommen können, denn Sascha Bisley ist auch Autor des Buches "Zurück aus der Hölle - vom Gewalttäter zum Sozialarbeiter".

Es ist die Geschichte eines Mannes, der heute in dem Gefängnis arbeitet, in dem er früher saß. Schonungslos ehrlich und brutal beschreibt er in dem Buch sein Leben aus Alkohol, Drogen und Gewaltexzessen. Nach 17 Verfahren wegen Körperverletzung und Nötigung, verprügelte das in seiner Kindheit gut behütete Nesthäkchen aus einer idyllischen Waldrandsiedlung im Sauerland mit 19 Jahren zusammen mit einem Freund im Alkoholrausch einen Obdachlosen, der Monate später an den Folgen der Tag starb. In Untersuchungshaft merkte er schnell, dass er nicht der harte Typ ist, den er draußen gerne gab. Noch in der Haft begann er zu schreiben, auch Jonathan, seinem Opfer. Als Jonathan ihm vergab und sich für ein geringes Strafmaß einsetzte, war das für ihn der Wendepunkt in ein neues Leben. Ein extremer Bericht über menschliche Abgründe – und den Versuch, Abbitte für eine große Schuld zu leisten.

facebook/SaschaBisley
dortmund-diary.de

curt verlost 3x 2 Karten! Einfach E-Mail mit dem Betreff "Sascha Bisley" an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst senden und Daumen drücken. Einsendeschluß 28.11.2016.
 



SASCHA BISLEY: ZURüCK AUS DER HöLLE
Mittwoch, 30.11.2016 // 20:30h

Z-BAU
Frankenstraße 200
90461 Nürnberg
Tel.: 0911 46206100
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst
www.z-bau.com
Facebook




Twitter Facebook Google

#CURT präsentiert, #Lesung, #Z-Bau

Vielleicht auch interessant...

Z-BAU. Live-Performance-Clubbing präsentiert von CURT –  Mazedonien!? Also Mazedonien gibt es eigentlich nicht. Zumindest nicht die Republik Mazedonien, findet Nachbar Griechenland im Süden. Seit Erklärung der Unabhängigkeit vom ehemaligen Jugoslawien 1991 gibt es Streit über den Namen, weil das angrenzende Gebiet in Griechenlands Norden schon immer Makedonien war. Einmal auf der Landkarte mit dem Finger zu weit gerutscht, ein billiges Navi und schon wird Makedonien zu Mazedonien und Griechenland schaut in die Röhre. Findet zumindest Griechenland. Deswegen Grenze zu, Grenze auf, Embargo, Blockade, Petzen, Stänkern, Alternativname, das ganze Programm politischen HickHacks. Große Politik erklärt in ein paar Zeilen Text? Respekt, muss hier aber genügen.

Keinen ordentlichen Namen, dafür viele unterschiedliche Bevölkerungsgruppen machen es dem Land nicht leicht, eine eigene Identität zu finden. Schlimmer noch! Während es an allen Ecken und Enden fehlt, wurde unter dem Projektnamen „Skopje 2014“ ein dreistelliger Millionenbetrag in pompöse Staatsgebäude, kitschige Monumente und riesige Bronzestatuen versenkt. Der wahnwitzige Regierungsplan, so ein einheitliche Kulturnation zu schaffen und damit dem Vielvölkerstaat Identität zu geben, füllte nur dubiose Kassen, führte zu noch mehr Unverständnis und Unsicherheit und machte den Nationengedanken noch utopischer.

Aber was ist die Identität einer Nation? Wie schafft sich diese? Gibt es das überhaupt noch? Theatermacher Franz von Strolchen reiste 2012 durch Mazedonien, um diesen fiktiven Zustand einer Nation ohne Namen und Identität zu erforschen. Bei seinen Recherchen suchte er Antworten über das Zusammenleben, die uns alle derzeit in Europa beschäftigen. Angelehnt an die Volksgruppen überschreitenden illegalen Raves im Mazedonien der frühen Nullerjahre entwickelte Franz von Strolchen aus seinen zahlreichen Interviews und beeindruckenden Visuals gemeinsam mit drei mazedonischen Performern und dem Berliner DJ Anstam (Lars Stöwe) in „Fictional State“ ein Live-Performance-Clubbing als Event der Zusammenkunft. Die getanzte Utopie, ein fiktiver Raum ohne Grenzen ist ihre Antwort auf die begrenzte Fantasie einer Regierung in der Krise: „Let’s promote fiction, let’s freak out and dance!“

REGIE & KONZEPT: Franz von Strolchen
TEXT: Christian Winkler
MUSIK: Lars Stöwe (Anstam)
VISUALS: Simon Janssen.

Mit Unterstützung der Stadt Nürnberg/ Amt für Internationale Beziehungen.

FICTIONAL STATE – TRILOGIE DES ZUSAMMENLEBENS VOL.3
Eine Live-Performance-Clubbing präsentiert von CURT.
Am 11. Februar im Z-BAU, Frankenstraße 200, Nbg.
Beginn 19:30 Uhr. VVK: 10,- / AK: 12,- / Ermäßigt: 10,-

 


   >>
 20140000_Viva Con Agua_bird
 20171231_Staatstheater
 KuKuQ_NoMeansNo
 20171125_WJ_Barcamp
 20160815_Curt