ONLINE . Uns allen fehlt die Kultur. Uns fehlen Menschen, die auf der Bühne was machen, Musik z.B., oder was vorlesen, uns fehlt das Sichaneinanderdrängen vor dieser Bühne und in der Bierschlange, der unfreiwillige Austausch von Unterarmschweiß. Was man dabei aber nicht vergessen darf: Wenn Veranstaltungen wegfallen oder reduziert werden, geht das nicht nur auf Kosten des Programms, sondern auch auf Kosten des sozialen Austausches, der bierseeligen Diskussion über Gott und die Welt im sogennanten vorpolitischen Raum. Auch das fehlt, massiv. Findet auch der Z-Bau und startet deshalb eine neue Reihe für Kommentar und Diskussion: Wie wir leben wollen. Online halt.  

Themen, die besprochen werden sollten, ob mit Bier und Kippe oder ohne, gibt es nämlich genug. Sie stapeln sich geradezu. Der Z-Bau hat deshalb Menschen, die etwas zu sagen haben, eingeladen, Kommentare zu schreiben, die dann über Z-Baus Facebook und Instagram gestreut werden. Von euch dürfen und sollen diese Kommentare freilich ebenfalls kommentiert werden. 
Radio Z bindet die Kommentare ebenfalls ins Programm ein, sodass man das auch hören statt lesen kann. 

Los geht’s am 30.10. mit dem Thema Verschwörungstheorien. Es kommentiert Vassili Golod, Journalist der ARD und Podcaster (Machiavelli – Rap & Politik).
Am 06.10. gehts weiter mit dem Thema Cancel Culture. Kommentar von Lucia Luciano und Gizem Adiyaman, DJs, Veranstalterinnen (hoe_mies), Podcasterinnen (Realitäter*innen).
Am 13.11. kommt das Thema Rassismus vor und auf deutschen Bühnen aufs Tableau. Darum kümmert sich Theaterregisseurin Anta Helene Recke.
Vorläufiger Abschluss der Reihe ist der 20.11. mit dem unumgänglichen Thema: Kultur in der Coronakrise. Prof. Dr. Susanne Keuchel kommentiert. Sie ist Präsidentin des Deutschen Kulturrats und Vorsitzende der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung.

Alle Infos: z-bau.com/wie-wir-leben-wollen   >>
Z-BAU. Während ihr brav euren Schönheitsschlaf schlummert und euch in Himmelbetten wälzt, gibt es Menschen, die müssen arbeiten. In einem Kreuzberger Hotel beginnt eine Nachtschicht, ein Späti ums Eck wird überfallen (heißt dreifach Arbeit, für Spätibesitzer, Überfaller und Polizei), eine Notfallsanitätierin ist im Einsatz, genauso wie eine Pfandsammlerin. Wo kommen all diese Menschen her? Aus dem neuen Roman von Thorsten Nagelschmidt. Der heißt folgerichtig Arbeit und ist ein Gesellschaftspanorama in zwölf Stunden. Nagelschmidt kennen Literaturfreunde als Nagelschmidt und Musikfreunde als Nagel, handelt es sich bei diesem Westfalen doch um den Sänger der sehr guten Band Muff Potter. Am Mittwoch, 28.10., 20 Uhr, liest Nagelschmidt im Z-Bau aus Arbeit. Der Z-Bau Saal wird entsprechend abstandsmäßig bestuhlt. 

Z-Bau
Frankenstraße 200, Nürnberg
www.z-bau.com    >>
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