curt präsentiert: Sarah Kuttner - Kurt

SONNTAG, 17. MRZ 2019, Z-BAU

#CURT präsentiert, #Lesung, #Z-Bau

Es war ein Segen, nun ist es vielleicht ein Fluch: Die Übriggebliebenen dieser bestimmten Zeit, wie Sarah Kuttner, bleiben irgendwie immer die Gesichter der Generation-Viva. Der Musiksender, den es nicht mehr gibt, spülte Talente in die deutsche Unterhaltungsindustrie, manche, wie Sarah Kuttner, blieben nachhaltig.

Nur mit einem kleinen Schreibfehler im Titel kommt Sarah Kuttners neuer Roman, in dem sie von einem aufstrebenden Kulturmagazin im Mittelfränkischen erzählt. Nein, das stimmt natürlich nicht. Kuttner hat ein Buch über einen „Kurt“ geschrieben, der mit seiner Familie nach Brandenburg zieht.
„Kurt“ ist Kuttners dritter Roman – ihr Debüt „Mängelexemplar“ wurde zum Bestseller und verfilmt. Kuttners Bücher sind nicht so fluffig wie Viva es einst war: „Kurt“ handelt letztlich von einem Ehepaar, das mit dem Tod des eigenen Kindes umgehen muss. Trotzdem präsentiert von curt.

Achtung: curt vergibt Tickets!
Einfach eine E-Mail mit dem Betreff “Kuttner” an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst senden und Daumen drücken. Einsendeschluss ist der 14. März 2019.

 

SARAH KUTTNER
Sonntag, 17.03.2019 // 20:00h

Z-BAU
Frankenstraße 200
90461 Nürnberg
Tel.: 0911 46206100
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Z-BAU. Live-Performance-Clubbing präsentiert von CURT –  Mazedonien!? Also Mazedonien gibt es eigentlich nicht. Zumindest nicht die Republik Mazedonien, findet Nachbar Griechenland im Süden. Seit Erklärung der Unabhängigkeit vom ehemaligen Jugoslawien 1991 gibt es Streit über den Namen, weil das angrenzende Gebiet in Griechenlands Norden schon immer Makedonien war. Einmal auf der Landkarte mit dem Finger zu weit gerutscht, ein billiges Navi und schon wird Makedonien zu Mazedonien und Griechenland schaut in die Röhre. Findet zumindest Griechenland. Deswegen Grenze zu, Grenze auf, Embargo, Blockade, Petzen, Stänkern, Alternativname, das ganze Programm politischen HickHacks. Große Politik erklärt in ein paar Zeilen Text? Respekt, muss hier aber genügen.

Keinen ordentlichen Namen, dafür viele unterschiedliche Bevölkerungsgruppen machen es dem Land nicht leicht, eine eigene Identität zu finden. Schlimmer noch! Während es an allen Ecken und Enden fehlt, wurde unter dem Projektnamen „Skopje 2014“ ein dreistelliger Millionenbetrag in pompöse Staatsgebäude, kitschige Monumente und riesige Bronzestatuen versenkt. Der wahnwitzige Regierungsplan, so ein einheitliche Kulturnation zu schaffen und damit dem Vielvölkerstaat Identität zu geben, füllte nur dubiose Kassen, führte zu noch mehr Unverständnis und Unsicherheit und machte den Nationengedanken noch utopischer.

Aber was ist die Identität einer Nation? Wie schafft sich diese? Gibt es das überhaupt noch? Theatermacher Franz von Strolchen reiste 2012 durch Mazedonien, um diesen fiktiven Zustand einer Nation ohne Namen und Identität zu erforschen. Bei seinen Recherchen suchte er Antworten über das Zusammenleben, die uns alle derzeit in Europa beschäftigen. Angelehnt an die Volksgruppen überschreitenden illegalen Raves im Mazedonien der frühen Nullerjahre entwickelte Franz von Strolchen aus seinen zahlreichen Interviews und beeindruckenden Visuals gemeinsam mit drei mazedonischen Performern und dem Berliner DJ Anstam (Lars Stöwe) in „Fictional State“ ein Live-Performance-Clubbing als Event der Zusammenkunft. Die getanzte Utopie, ein fiktiver Raum ohne Grenzen ist ihre Antwort auf die begrenzte Fantasie einer Regierung in der Krise: „Let’s promote fiction, let’s freak out and dance!“

REGIE & KONZEPT: Franz von Strolchen
TEXT: Christian Winkler
MUSIK: Lars Stöwe (Anstam)
VISUALS: Simon Janssen.

Mit Unterstützung der Stadt Nürnberg/ Amt für Internationale Beziehungen.

FICTIONAL STATE – TRILOGIE DES ZUSAMMENLEBENS VOL.3
Eine Live-Performance-Clubbing präsentiert von CURT.
Am 11. Februar im Z-BAU, Frankenstraße 200, Nbg.
Beginn 19:30 Uhr. VVK: 10,- / AK: 12,- / Ermäßigt: 10,-

 


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