Mit Family und Friends in den grünsten Konzertsaal: Klassik Open Air
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Im vergangenen Jahr feierte das weltberühmte Nürnberger Klassik Open Air seinen 25. Geburtstag. Und damit reicht es dann auch, nach einem Vierteljahrhundert ist endlich Schluss mit der Ruhestörung im schönen Luitpoldhain! Nein, nein, Quatsch, keine Angst. Es geht natürlich weiter mit diesem magic Event in Europas grünstem Konzertsaal. Nicht vergessen: Eintritt ist frei. Picknickdecken, Klappstühle, Freunde & Familie einpacken und einen tollen Abend haben!
Den Anfang macht die Nürnberger Staatsphilharmonie am 26.07. mit zwei Konzerten, die beide von Generalmusikdirektor Roland Böer geleitet werden, der in seine letzte Spielzeit in Nürnberg geht. Um 11 Uhr das Familienkonzert. Danach kurz heim, frisch machen, Picknickkorb neu bestücken und um spätestens 20 Uhr wieder zurück sein im Luitpoldhain.
Das Abendkonzert steht unter dem Motto Family and Friends und thematisiert persönliche Beziehungen, die für Komponisten immer wieder Inspirationsquell waren. Edward Elgar beispielsweise, herausragender Vertreter der britischen Romantik, schrieb seine Enigma Variationen für wichtige Menschen und auch Tiere aus seinem direkten Umfeld. Das 2. Sinfoniekonzert von Dmitri Schoschtakowitsch komponierte dieser als Geburtstagsgeschenk für seinen Sohn (alles Gute nachträglich an der Stelle). Als Solist des Abends ist ein gefeierter Pianist zu Gast: Lukáš Vondrácek aus Tschechien, Gewinner beim Königin Elisabeth Wettbewerb 2016.
Danach Picknickdecke wieder einpacken und dann aber nicht zu weit wegräumen, denn am 08.08. geht es am selben Ort weiter mit den Nürnberger Symphonikern. Motto: Rhythm of the World. Heißt: Unter der Leitung von Jonathan Darlington wird es schwungvoll. Den Auftakt macht die Cuban Ouverture von George Gershiwn, eine Explosion von Klangfarben und karibischem Temperament.
Es folgen das Konzert Danzas latinas des uruguayisch-venezolanischen Komponisten Efraín Oscher und Morocota von Pacho Flores, einem Ausnahmetrompeter aus Venezuela, der auch persönlich anwesend ist und in beiden Stücken soliert. Morocota ist vom Charakter her übrigens weniger schwungvoll als melancholisch-verträumt und lädt dazu ein, die obligatorischen Klassik-Open-Air-Wunderkerzen auszupacken und gen Sternenhimmel zu recken.
Der Abend ist aber noch nicht vorbei: Der Zauberlehrling von Paul Dukas, französischer Komponist des Impressionismus, ist rhythmisch versiert und voller Spielfreude. Bei Johann Strauss Tritsch-Tratsch-Polka in der frechen Bearbeitung von Paul Desenne verschmilzt lateinamerikanisches Feuer mit leichtfüßigem Wiener Schwung zu einem furiosen Finale.
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25 Jahre Klassik Open Air – im Luitpoldhain Nürnberg
26.07, 11 + 20 Uhr mit der Staatsphilharmonie
08.08, 20 Uhr, mit den Nürnberger Symphonikern.
Der Eintritt ist frei, um Spenden durch Kauf des Vogel-Ansteckers
wird gebeten.
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