curts Bücherstapel: Neuerscheinungen 06/07

MITTWOCH, 1. JULI 2026, NüRNBERG

#Ars Vivendi, #Bücher, #Edition Blumen, #Literatur, #Neuerscheinungen

Die besten neuen Bücher aus der Region. 

Tobias Falberg + Hans Peter Stark: Wir singen das Wort Kerosin
Tobias Falberg gehört in der Region zweifellos zu den stilsichersten Vertretern der sprachbewussten Lyrik. Im neuen Band des Nürnberger Dichters spielt nicht nur Kerosin eine Rolle. Bienenwaben und schlüpfende Königinnen treffen auf pflanzliche Lebenslinien, Tiefsee und Anglerfische sind zu finden, Kopfsteinpflaster, Phantombilder und Seerosen, ein Sturzflug durch die (Atom-)Pilzwetterlage; es gibt Taubenschießen und Kreuzfahrtschiffe, Zellteilung und Schöpfung, die Weiten der Galaxie, Cowboys mit Glasfaserlasso in fernen Prärien und das den ersten Reif streifende Kupferknäuel Sonne. Bildwelten, in die man kopfüber eintauchen will und mit nicht unangenehm verknoteten Synapsen wieder auftaucht. Um die klassische Textform aufzubrechen, arbeitet Falberg mit dem Berliner Künstler Hans-Peter Stark zusammen. Konkrete Poesie wird aufgegriffen und weiterentwickelt. Bildelemente und Schrift ergänzen und widersprechen sich, gehen in immer neuen Ansätzen Verbindungen ein. Eine repräsentative Auswahl dieser Bild-Text-Gedichte hat Christian Dümmler jetzt in seiner Edition Blumen mit der ihm so eigenen Sorgfalt umgesetzt. 
Edition Blumen, 28 Seiten Bild-Text-Gedichte, Farbdruck, Fadenheftung, 15,- Euro // www.edition-blumen.de 

Magdalena Kratzer: Die letzte Rutsche
Wir reisen mit Lena Kratzer ins Jahr 2079. Die Welt existiert noch, aber: Liebe und Berührungen sind verboten, Mitgefühl wird nur als theoretisches Konzept im Unterricht gelehrt. Uff. Nala stört sich an dieser Ordnung nicht, sie will Architektin werden und dem Herrscher Marato dienen. Ihr Zwillingsbruder Milo hingegen hinterfragt das System und wagt sich an ein gefährliches Abenteuer: Die Ausbildung zum Empathie-Experten schickt ihn auf sieben Rutschen, seine emotionalen Prüfungen. Als Milo spurlos verschwindet, steht Nala vor einer schwierigen Entscheidung: Verfolgt sie weiter ihre Karriere oder macht auch sie sich auf den Weg auf die sieben Rutschen? Ein Roman, der selbst eine Reise ist, durch fremde Gefühle, auf der Suche nach der verloren gegangenen Empathie. 
Books on Demand, 240 Seiten, 14,- Euro // www.buchshop.bod.de 

Meike Männel + Sven Pifzenmaier Ödnis
Da hat sich der kleine, feine Kopf & Kragen Verlag doch etwas sehr Hübsches ausgedacht: In der Reihe „Resonanzen“ sollen Schriftsteller:innen und bildende Künstler:innen zu kreativen Tandems verschnürt werden und heraus kommt ein limitiertes und nummeriertes, bibliophiles Sammlerstück von einem Buch. In der ersten Ausgabe der „Resonanzen“ trifft die tolle Nürnberger Fotografin Maike Männel auf den nicht weniger tollen Berliner Autor Sven Pfizenmaier (Schwätzer, 2024, eine große, von Herzen kommende Empfehlung). Gemeinsam begegnen sie der Welt mit leisem Witz: Männels Fotografien zeigen, wie das bürgerliche Versprechen auf Ordnung und Sicherheit zerfällt, Pfizenmaiers Texte handeln von Produktionszwang, Überdruss und dem Recht auf Faulheit. Ödnis, ein Buch, das zum Resonanzraum wird für die Widerständigkeit in uns. 
Kopf & Kragen Verlag, 80 Seiten, Fadenheftung, Blindprägung, 24,- Euro // www.kopfundkragen-verlag.de 

Bernd Noack: Spurensuche Nürnberg
Zwei Jahrzehnte lang arbeitete Bernd Noack als Redakteur im Feuilleton der Nürnberger Nachrichten. Dann ging er in die Selbstständigkeit und veröffentlicht seither in der Zeit, im Spiegel, im Bayerischen Rundfunk und anderen überregionalen Medien. Ein Buch von ihm handelte von Theaterskandalen, das andere von Fürth, denn Noack schweift zwar kulturbeflissen und reisend gern in die Ferne, ist aber auch ein Auskenner der heimatlichen Gegenden. Das stellt er nun auch mit seinem Buch über Nürnberg unter Beweis. Es handelt weder vom Christkindlesmarkt noch von Bratwurst oder dem Club. Noack hat sich dorthin begeben, wo normalerweise nicht so viel fotografiert wird. Zur Kreuzung Wölckern-, Schweiger- und Allersberger Straße beispielsweise, zum Hauptbahnhof und der Siedlung Nordostbahnhof. Er hat sich rumgetrieben und ist verweilt, hat beobachtet und in Details das große Ganze erkannt, beschrieben und kenntnisreich kontextualisiert. Es sind ehrlicherweise nicht nur die abseitigen Orte, denen Noack Kapitel gewidmet hat, auch der Schnepperschütz bekommt eines oder das Henkerhaus. Und manche Kapitel sind gar keine Orte, sie handeln beispielsweise von Hermann Kesten oder der Zerstörung Nürnbergs. Wie ein Flaneur alter Schule bewegt sich Noack durch Straßen und Zeiten und bringt geschliffene Texte mit, persönliche Ich-Reportagen, die auch für Alteingesessene noch neue Blickwinkel auf diese vielgestaltige Stadt eröffnen. 
ars vivendi, 255 Seiten, mit Fotos von Wolfgang Noack, 20,- Euro // www.arsvivendi.com 
 




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NüRNBERG. Luisa Stömer, Eva Wünsch: Schwellenangst
Das schreibende und gestaltende Duo aus Gostenhof did it again: Mit einem außergewöhnlichen Buch schaffen es Luisa Stömer und Eva Wünsch, einen neuen Zugang zu einem tabuisierten Thema zu finden. Schwellenangst versammelt Annäherungen an den Tod, bzw. nicht ganz richtig: Annäherungen an einen anderen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer. Denn genau darum geht es den beiden, um die Frage, ob es möglich sein könnte, die Verdrängung hinter uns und eine neue Offenheit zuzulassen. Gestorben wird heute sehr allein und davor tanzen wir ein Leben lang um das Thema herum, als gäbe es ihn nicht, den Tod. „Sterben ist eine Schwelle. Und der Tod ist der Raum jenseits der Fußmatte“, heißt es so schön banalpoetisch im ersten Text des Buches. Luisa und Eva schaffen eine neue, entdämonisierte Form der Sensibilität, indem sie sich dem Tod von allen Seiten nähern: von biologischen Prozessen des Sterbens, der Auflösung eines Körpers, bürokratischen Hürden und Schlupflöchern, über Trauer, die sich allen Phasenmodellen entzieht, und Wachstumsschmerzen bis hin zu unkonventionellen Bestattungen und gesellschaftlichen Ungleichheiten, die über den Tod hinausreichen.
Ein Buch, in dem vier Jahre Auseinandersetzung mit dem Ende stecken und das Orientierung und vielleicht auch Trost spenden kann – und natürlich so aufwendig, wie schön gestaltet ist.
 
Kunstmann Verlag, 288 Seiten, 34 Euro  // www.kunstmann.de


Lisa Krusche, Jenny Schäfer: Die Anrufung der Riesin
Mit 13, 14, 15 hatte sie, schreibt Lisa Krusche, die patriarchalen Ansprüche an ihren Körper längst verinnerlicht. Aus der Distanz von heute diagnostiziert die Autorin: eigentlich wollte sie verschwinden, immer dünner und zarter werden. Die Anrufung der Riesin, erschienen im Fürther starfruit Verlag und herausgegeben vom Institut für moderne Kunst, ist ein Essay, der von der Suche nach einem „Woanders“ erzählt, einem verschollenen Ort, an dem weiblich gelesene Menschen so sein können, wie sie sind. Der Text mäandert dabei zwischen wiederentdecktem Teenager-Tagebuch, Bestandsaufnahme der Weiblichkeit im Spätkapitalismus, analytischer, fußnotenreicher Selbstbefragung und dem Verfolgen der Spur der titelgebenden mythologischen und literarischen Figur. Durchsetzt ist er von den Bildern von Jenny Schäfer, deren fotografischer Blick in Gesteinsoberflächen mystische Landschaften findet. Ein offenherziges und aufwühlendes Kleinod von einem Buch.

Starfruit Publications, 128 Seiten, 24 Euro // www.starfruit-publications.de


Susanne Reiche: K0mmissar Kastner und das perfekte Weihnachtsdinner
Fränkische Krimifans was habt ihr euch vom Christkind gewünscht? Natürlich einen Weihnachtskrimi, im Idealfall auch noch mit Susanne Reiches Ermittler Kommissar Kastner. In Susanne Reiches neustem Roman schickt sie ihren kulinarisch nicht ambitionierten Helden in die Endausscheidung des Wettbewerbs franken kocht – als Ersatz-Beikoch für einen Kollegen. Einer jedoch überlebt das Wettkochen nicht, ein allzu strenger Juror, über dessen Leiche Kastner im Kühlraum stolpert. Geschickt nutzt Kastner seine Rolle beim kulinarischen Wettbewerb für Nachforschungen aus – und wächst gleichzeitig auch als Koch über sich hinaus.

Ars Vivendi, 143 Seiten, 14 Euro // www.arsvivendiverlag.de  >>
MAGAZIN  28.08.2024
NüRNBERG. STEPHANIE MEHNERT: DAS FLIMMERN KLEINER LICHTER
In Nürnbergs Leseszene schon lange keine Unbekannte mehr, dürfen sich Stephanie Mehnerts feinfühlige Gedankenströme nun endlich auch in heimischen Bücherregalen einnisten. Mit ihrem Debütroman „Das Flimmern kleiner Lichter“ entführt die Wahlnürnbergerin in eine Welt, die das Dunkel des Lebens weder romantisiert noch ausklammert – und dabei kraftvoll stets das Licht hochhält: Ronja, Pflegehilfskraft in St. Pauli, wohnt in einer Datsche am Elbstrand. Traumatische Erfahrungen holen Ronja immer wieder ein und ihr Leben gerät letztlich aus den Fugen, als sie ihre zwangseingewiesene Lieblingspatientin aus der Klinik entführt, um deren Suizid zu verhindern. Alte Wunden brechen auf. Doch unerwarteten Rückhalt findet Ronja in einer Familie, von deren Existenz sie noch gar nichts ahnte. Ein Gesellschaftsroman über Identitätssuche, Hoffnung und Zwischenmenschlichkeit. Dabei so melancholisch schön, dass es auf jeden Fall entsteht: das zuversichtliche, gute Gefühl. 
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Ulrike Helmer Verlag, 144 Seiten, 20 Euro  // www.ulrike-helmer-verlag.de

INGRID ARTUS & NADJA BENNEWITZ: WIR KOMMEN AUS DEM KAMPF HERAUS
Das politische Leben und Wirken der Nürnberger Antifaschistin Berta Backof erzählen und beleuchten die Erlanger Professorin für Soziologie Prof. Dr. Ingrid Artus und die Historikerin Nadja Bennewitz in ihrem neuen gemeinsamen Buch „Wir kommen aus dem Kampf heraus“. Mit 17 lässt sich Berta Backof gegen den Willen ihrer Mutter einen Bubikopf schneiden. Ihre Mitgliedschaft in der Sozialistischen Arbeiterjugend verstärkt den Gegenwind, doch es bestärkt auch ihre Politisierung in der Weimarer Republik. Sie protestiert gegen die Aufrüstung der deutschen Marine und tritt der Sozialistischen Arbeiterpartei (SAP) bei. Nach der Machtergreifung der Nazis geht sie in den Untergrund und wird als KPD-Mitglied schließlich Teil des Widerstands. Ein literarisches Porträt über eine fränkische Frau, deren Leben ein Schlaglicht auf die hiesige antifaschistische Arbeiter:innengeschichte von den 1920er-Jahren bis in die Nachkriegszeit wirft. 
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PapyRossa Verlag, 180 Seiten, 18 Euro  // www.papyrossa.de

MAGDALENA KRATZER: AM PLUTO VORBEI, DANN LINKS
Um eine innerliche wie äußerliche Reise dreht sich Magdalena Kratzers erster Selfpublishing-Roman, der die Lesenden mit nach Südfrankreich nimmt und dabei die Zufallsbegegnung zwischen den beiden Hauptprotagonist:innen Saniel und Anka erzählt. Beide kämpfen mit kürzlich erlebten schwierigen Ereignissen, beide suchen Halt im jeweils anderen. Sie beschließen, gemeinsam in die Provence zu reisen, um dort ausgesetzte Hunde zu retten. Doch ihre verdrängten Sorgen und Herausforderungen schleichen sich natürlich direkt mit ins Gepäck. Eine Geschichte über gegenseitige Inspiration und Wachstum. 
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BoD – Books on Demand, 244 Seiten, 11,99 Euro  // www.buchshop.bod.de

FITZGERALD KUSZ: DER BESTE KUSZ
Seine schönsten Gedichte der letzten 50 Jahre versammelt das Nürnberger Urgestein Fitzgerald Kusz nun eigens kuratiert in seinem neusten Werk Der beste Kusz. Bereits seit vielen Jahrzehnten zählt der Sprachkünstler zu den wohl bedeutendsten fränkischen Mundart-Lyrikern im gesamtdeutschen Raum und bereichert uns dank seines satirischen Blickes regelmäßig mit unterhaltsamsten Zeilen über Absurditäten des Lebens sowie politische Machenschaften im Weltgeschehen. 
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ars vivendi verlag, 256 Seiten, 20 Euro // www.arsvivendi.com  >>
NüRNBERG. Joshua Groß/ Sebastian Tröger: Kiwano Tiger

Der in Altdorf geborene Autor Joshua Groß hat im vergangenen Jahr einen Gipfel seiner noch jungen Karriere erreicht: Sein Roman Prana Extrem wurde  für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Jetzt reicht Groß etwas Kleines nach, ein Science-Fiction-Märchen, knapp 90 Seiten dick, herausgegeben vom Institut für moderne Kunst, Nürnberg und in Zusammenarbeit mit einem weiteren herausragenden Künstler unserer Region, dem Maler Sebastian Tröger.
Mit seinen Tusche-Malereien hat Tröger die Geschichte der Tigerdama Raja illustriert, die in einem Spaceshuttle durchs All gleitet, mit ihrer Gitarre die anderen Tigeer verzückt, Curling spielt, von Bodyguards bewacht wird und sich, trotz ihrer Berühmtheit, noch einmal so wirklich verliebt. Ein ganz und gar fremde, unwirkliche Welt in Text und Bild haben Groß und Tröger da gezimmert, aber eine, die sich ganz eindeutig aus unserer speist und die, auf ätherische Art lange nachwirkt. Ein faszinierendes Leseerlebnis.  

Joshua Groß/Sebastian Tröger: Kiwano Tiger
Starfruit Publications, 88 Seiten mit 35 farbigen Abbildungen, 20 Euro.
www.starfruit-publications.de

Theobald Fuchs: Blaue Bohnen der Liebe
Christian Dümmlers Edition Blumen macht ja schon seit einer gewissen Zeit in kleine, handwerklich gestaltete Literatur- und Kunsthefte, die sich gut anfassen, schön aussehen und inhaltlich einiges zu bieten haben. Unser aller liebster Theo von Welt veröffentlich nun in eben dieser Edition den zweiten Band der Groschen-Reihe. Der erste Teil der Reihe, „Die Käferhochzeit“, ein kafkaesker Heftroman, stammt von der ebenfalls geschätzten Tessa Korber. In Theos Ausgeburt eines absoluten Hirnfaschings „Blaue Bohnen der Liebe“ geht es sozusagen um alles, was der geneigte Westernfan braucht: bleichgesichtige Dickbäuche, kecke Saloonlöwinnen, schnauzbärtige Sombreroträger und Schoschonen mit bedeutungsschwangeren Namen. Ein kunstfertiger, sattelloser Ritt durch die reichhaltige Prärie der Klischees, die Theo liebevoll umwirft und von unten anschaut, sozusagen. Spitzfindig und witzig!

Theobald Fuchs: Blaue Bohnen der Liebe
Edition Blumen, 28 Seiten, 6,50 Euro.
www.edition-blumen.de

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MAGAZIN  07.07.-09.07.2023
KATHARINENRUINE. Die Schreibenden, und curt fühlt sich ausdrücklich mitgemeint, haben in Nürnberg im Sommer einen besonderen Platz in der Stadt. Ein Wochenende lang gehört der Literatur, den Literaturschaffenden, den Literaturfans die Katharinenruine und das Drumherum. Die texttage mit textualienmarkt holen große Namen in die Stadt und präsentieren gleichzeitig die gesamte Bandbreite der regionalen Szene. Wie genau das alles von statten geht, wissen die Organisatorinnen Kathleen Röber und Grazyna Wanat.  >>
STADTBIBLIOTHEK NüRNBERG. 650 Jahre Stadtbibliothek (wir berichteten). Die Bib feiert mit ihrer literarischen Roadshow. Dafür durfte sich jeder und jede bewerben, die/der eine geeignete Veranstaltungsidee zum Thema Worte. Leben. Stadtgesellschaft in der Westentasche mit sich herumtrug. Eine äußerst geeignete Jury entschied, was davon mit Stadtbibliotheks-Geld umgesetzt wird. Und dann kam der Virus zurück und es war wieder Lockdown. Trotzdem: Die literarische Roadshow findet statt, curt weiß wie.    >>
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