Polnische Filmwoche: Umgezogen ins Filmhaus, weiterhin top!
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Politische Themen, Dramen, Thriller, Szenen aus dem Alltag, Dokus – und zwar alles aus einem künstlerisch anspruchsvollen Filmland, mit dem man in Nürnberg durch die Tradition des Festivals ohnehin bestens vertraut ist. Die Polnische Filmwoche findet in diesem Jahr erstmalig im Filmhaus statt – vom 16. bis 22. April.
Eröffnungsfilm: Winter im Zeichen der Krähe / 16.04.
Basierend auf einer Kurzgeschichte der Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk: Eine englische Professorin gerät in Warschau 1981 in eine alptraumhafte Situation: Die Verhängung des Kriegsrechts gegen die Solidarnosc-Bewegung. Drehbuchautorin Sandra Buchta ist zu Gast.
Briefe aus der Wilcza / 17.04.
Arjun Talwar, der aus Indien zum Studieren nach Wahrschau kam, widmet sich seiner Straße, der Wilcza. Er portraitiert sie als internationale Gemeinschaft, in der sich durch das Erstarken rechter Kräfte alles ändern könnte. Ausgezeichnet u.a. als beste Doku des Filmkunstfestes von Schwerin.
Der Bruder / 18.04.
Dawid ist der Beschützer seines kleinen Bruders und ein erfolgreicher Judoka. Um seine Karriere zu verfolgen, müsste er sein Elternhaus verlassen. Portrait eines starken und sensiblen Jungen. Der Hauptdarsteller wurde beim Filmfestival in Gdynia ausgezeichnet.
Das gute Haus / 19.04.
Ausgezeichnet bei den Festivals von Gdynia und Warschau: Wie eine perfekte Flucht aus der Monotonie scheint Gosia ihre Beziehung zu Grzegorz. Fast unmerklich schleichen sich Gewalt und Kontrolle ein.
Kreuzung / 20.04.
Der 80-jährige Tadeusz verursacht einen Autounfall mit Todesfolge. Zwar wird er vom Gericht freigesprochen, doch das lindert seine Reue nicht. Er ergründet die Geschichte seines Opfers und trifft eine Entscheidung, die sein Umfeld nicht akzeptieren kann. Ausgezeichnet in Warschau und Krakau.
Züge / 21.04.
In dieser Doku aus Archivmaterial sind die Züge Hauptdarsteller und Metapher. Erzählt werden die wichtigsten Ereignisse des 20. Jahrhunderts. Bester Film bei den Dokufesten von Amsterdam und Riga.
Ein Mann für alles / 22.04.
Ein anonymer Buchhalter wirft hin und nimmt stattdessen die Stelle als Assistent in einer Villa an, wo er zum Vertrauten der Hausherrin und Zeuge von finanzieller Not und Gewalt wird. Das Regie-Paar Sasnal ist zu Gast.
Andzrej-Wajda-Filmreihe / 17.04. – 19.04.
Pilatus und andere (1972): Ein Film über die Ruinen des Dritten Reichs, gedreht u.a. in Nürnberg. Das gelobte Land (´74): Ein Portrait der kapitalistischen Gesellschaft von Łód´z. Danton (´83):Ein Film über den Streit zwischen Danton und Robespierre im Zuge der französischen Revolution. Mit Gerard Depardieu.
Kinderkino: Reksio neu entdeckt / 17.04. – 19.04.
Außerhalb des Landes kennt ihn kaum jemand, in Polen jedoch begleitet der neugierige und warmherzige Hund Reksio seit den 60er-Jahren die Generationen. Die ikonische Musik von Reksio wird dabei live vom Trio Polski Piach interpretiert.
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21. Polnische Filmwoche
16. bis 22. April, im Filmhaus, Nürnberg.
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