Filmhaus: Die bunten Chaostage des Films Kino 01.08.2026 FILMHAUS. 9x90s: Neun Filme der Neunziger zeigt das Filmhaus Nürnberg im August – neun moderne Klassiker, die zur Wiederentdeckung einladen und eine Ära wiederbeleben, die unsere Gegenwart entscheidend prägt; auch, aber längst nicht nur aufgrund der allgegenwärtigen 90er-Nostalgie. Die 1990er waren, wissen wir heute, weder das Ende der Geschichte noch das Ende der Filmgeschichte. Eher waren sie, aufs Kino bezogen, ein neuer Anfang; oder vielleicht ein Scharnier, das die noch halbwegs überschaubaren 1970er und 1980er, die von einem Gegensatz zwischen Autorenkino und Mainstream geprägt waren, mit der sehr viel komplexeren Bewegtbildgegenwart verbindet. >>
Von Ahmet bis Hamnet: Sommernacht- Filmfestival 2026 Kino 04.08.-29.08.2026 NüRNBERG. „Bei dem Weddä gehd mä doch ned nein Kiino!“ – Aber eben gerade dann! Denn Hochsommer ist in Nürnberg Open-Air-Kinozeit! Bevor wir daheim das Sofa vollschwitzen, machen wir uns lieber auf den Weg zu einem von zwölf Spielorten, an die das Mobile Kino in diesem Jahr seine Riesenleinwände bringt. Jawohl, 12, ein neuer Rekord für den Verein, dessen Programm Jahr für Jahr wächst und gedeiht, weil gut und schön. curt schaut auf Highlights & Specials im Programm. >>
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Horror und Vulkane: Sommerabende im Filmhaus Kino 01.06.2026 FILMHAUS. Bald 2000 Jahre ist es her, dass der Vulkan Vesuv nahe dem heutigen Neapel ausbrach und die römische Stadt Pompeji unter einer mehrere Meter dicken Lavaschicht begrub. Eine Naturgewalt, die damals den Tod brachte – und gleichzeitig die Lebenswelt der Vergangenheit konservierte, sodass wir uns noch heute ein Bild des Alltags im ersten Jahrhundert nach Christus im Römischen Reich machen können. Fast wie im Kino, das schließlich ebenfalls die Menschen und Orten, die es auf Film bannt, vor dem Zahn der Zeit beschützt. >>
Filmhaus: Resonanzraum gigantischer Erfahrungen Kino 01.04.2026 FILMHAUS. Er wollte nie ein Regisseur werden und hat doch das Kino der Gegenwart geprägt wie kaum ein anderer Filmemacher: der Ungar Béla Tarr hat in seinem recht schmalen Werk eine eigensinnige, hypnotische Bildsprache entwickelt. Das Filmhaus widmet dem im Januar dieses Jahres verstorbenen Tarr im April und Mai eine Hommage. Gezeigt werden, durchweg in original 35mm-Kinoprojektion, seine fünf vielleicht wichtigsten Filme – die allesamt in Zusammenarbeit mit László Krasznahorkai entstanden, einem engen Freund Tarrs, der letztes Jahr mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde. >>
Neuer Kulturort: Die Wieder-belebung des Rio Kinos? Kultur 21.04.2026 RIO PALAST. Das wäre die Vision: Ab 10 Uhr öffnen sich die Tore zum Rio. Man betritt das dreistöckige, denkmalgeschützte Foyer. Das Café unten wird vom Bistro West betrieben. Ein Konsumzwang herrscht nicht. Menschen kommen und gehen, verabreden sich auf ein Stück Kuchen oder einfach nur, um sich die Architektur anzuschauen. Weiter oben trifft sich ein Gesprächskreis. Es finden Beratungsangebote sozialer Einrichtungen statt. Um 18 Uhr schließt das Rio – aber nur kurz, um den Abend vorzubereiten, wenn das Gostner Hoftheater seine neueste Produktion im Saal zeigt. Oder die MUZ ein Konzert veranstaltet. >>
Polnische Filmwoche: Umgezogen ins Filmhaus, weiterhin top! Kino 16.04.-22.04.2026 FILMHAUS. Politische Themen, Dramen, Thriller, Szenen aus dem Alltag, Dokus – und zwar alles aus einem künstlerisch anspruchsvollen Filmland, mit dem man in Nürnberg durch die Tradition des Festivals ohnehin bestens vertraut ist. Die Polnische Filmwoche findet in diesem Jahr erstmalig im Filmhaus statt – vom 16. bis 22. April. >>
Filmhaus Kirsten Stewart – Ikone des Gegenwarts-Kinos Kino 12.02.2026 FILMHAUS. Für manche ist sie immer noch vor allem Bella Swan, das blasse Vampir-Girl mit dem melancholischen Glänzen in den Augen aus den Twilight-Filmen. Dabei hat Kristen Stewart ihre Karriere seit dem Blockbuster-Durchbruch konsequent weiterentwickelt, ist als Schauspielerin inzwischen vor allem im internationalen Autorenkino heimisch – und feiert nun auch als Regisseurin Erfolge. Ihr Langfilmdebüt hinter der Kamera, The Chronology of Water, erzählt in sinnlich-fragmentarischen Bildern und einer teils wagemutig experimentellen Filmsprache die Lebensgeschichte der Schwimmerin Lidia Yuknavitch und wurde bei der Weltpremiere in Cannes letztes Jahr hymnisch gefeiert. Das Filmhauskino hat den Film ab dem 09.03. im Programm. >>
Kinopremiere nach 17 Jahren: Bevor es zu spät ist, bricht der Tag nicht an Kino 21.02.2026 METROPOLIS. Vor 17 Jahren drehte der Fürther Filmemacher Kai Kopka seinen Debüt, einen Psychothriller: Jetzt kommt er im Metropolis Kino endlich auf die Leinwand! >>
Filmhaus: Wiener Eleganz und Bamberger Schauer in Nürnberg Kino 11.12.2025 “Bist nicht schön / Doch charmant / Bist nicht klug / Doch sehr galant / Bist kein Held / Nur ein Mann, der gefällt” - das Lied “Bel Ami” gehört zu jenen Evergreens, die heute weitaus bekannter sind als der Film, aus dem sie entstammen. Bekannter auch als Willi Forst, der Regisseur und Hauptdarsteller des Films Bel Ami, einer Guy-de-Maupassant-Adaption, die im Jahr 1939 große Erfolge nicht nur an deutschen Kinokassen feierte. Dabei ist Forst selbst der im Lied besungene “Bel Ami” – ein gänzlich unheldenhafter Held, der, im krassen Gegensatz zum martialischen Zeitgeist, lieber die Herzen der Frauen als fremde Länder erobert. >>
Filmhaus: Auf der ganzen Welt ist der Teufel los Kino 15.10.-22.10.2025 FILMHAUS. Dass Menschenrechte ein brandaktuelles Thema sind, ist angesichts der aktuellen Weltlage eine glatte Untertreibung. Auch das Kino hat alle Hände voll zu tun, zumindest die wichtigsten globalen Brandherde im Blick zu behalten. Wie es sich dieser Herausforderung immer wieder neu und immer wieder anders stellt, kann man diesen Oktober in Nbg erleben. Das Filmhaus ist schon seit vielen Jahren Hauptspielstädte des Internationalen Nürnberger Filmfestivals der Menschenrechte – NIHRFF, dessen neue Ausgabe dieses Jahr vom 15. bis 22. Oktober stattfindet. >>
Filmestival der Menschenrechte: Kunst ist Lebensgefährlich Kino 15.10.-22.10.2025 NüRNBERG. Ausladende Kostüme, rasierter Kopf und Augenbrauen: Wenn Gena Marvin im Zuge ihrer Performances in die Öffentlichkeit geht, wirkt sie wie eine Erscheinung aus einer anderen Welt: schön, schillernd, bedrohlich queer. Der Fakt, dass sie in Russland performt, macht aus der Kunst ein politisches und lebensbedrohliches Statement. Queendom, Agnija Galdanowas Dokumentarfilm über Gena Marvin, eröffnet am 15.10. in der Tafelhalle das diesjährige Internationale Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte (NIHRFF). Die Regisseurin ist anwesend. >>
Filmdebüt: Zweigstelle Kino 09.10.2025 IM KINO. Resi und ihre drei Kumpels wollten eigentlich nur gemütlich in die Alpen fahren – und zack, landen sie nach einem Unfall plötzlich nicht in den Bergen, sondern in einer bayerischen Jenseits-Behörde. Da soll jetzt entschieden werden, wo’s für die Gruppe hingeht: Elysium, Fegefeuer, Wiedergeburt – alles auf dem Tisch. Problem: Keiner von ihnen hat jemals an irgendwas geglaubt. Und genau da wird’s spannend: Was passiert eigentlich mit Menschen, die null Überzeugungen haben? Regisseur Julius Grimm packt das Ganze mit ordentlich Humor und einem Gespür für das Schräge in sein Kinofilmdebüt. Vor der Kamera stehen die jungen Talente mit bekannten Gesichtern wie Rick Kavanian, Rainer Bock, Luise Kinseher und Maxi Schafroth. Der passende Soundtrack kommt von ROY BIANCO & DIE ABBRUNZATI BOYS. Allein damit hat Julius uns! >>
N-ERGIE Kinotour: 20 Jahre Open-Air-Leinwand-flimmern in der Region Kino 29.08.-13.09.2025 IN DER REGION. Wenn die Kino-Gartenstühle auf der Wiese in Reih und Glied stehen, dann ist wieder Kinotour in der Region angesagt. Schon seit 2005 reist die N-ERGIE mit ihrem mobilen Kino jeden Sommer durch ihr Netzgebiet und sorgt mit unterhaltungsreichem Freiluftflimmern für stimmungsvolle Sommernächte in der Region – und an Orten, die kein eigenes Kino haben. >>
25 Jahre Filmhaus im Künstlerhaus: Das lange Jubiläums-wochenende im September Kino 25.09.-29.09.2025 FILMHAUS. Am 29.09.2000 öffnete das Filmhaus Nürnberg im Künstlerhaus in der Königstraße 93 seine Pforten. Vorausgegangen war eine Odyssee der Nürnberger kommunalen Filmarbeit durch provisorische Spielstätten wie die Filmvilla und das Cinecittà. Erst der Umzug ins stadteigene Haus am Eingang zur Innenstadt, wo mit dem ehrenamtlich betriebenen Kommkino e.V. zudem eine zweite zentrale Institution der Nürnberger Filmkultur beheimatet ist, ermöglichte eine kontinuierliche und exponiert sichtbare Programmarbeit. >>
Filmhaus: Mit den Augen eines Anderen MAGAZIN 02.07.2025 FILMHAUS. EINEWELT NEU ENTDECKEN: DREAMING DOGS Keine Kunstform ist besser als das Kino dafür geeignet, uns mit den Augen eines*r anderen auf die Welt blicken zu lassen. Zum Beispiel mit den Augen eines russischen Straßenhundes. Dreaming Dogs von Elsa Kremser und Levin Peter, den das Filmhaus ab dem 10.07. zum Bundesstart präsentiert, stellt eine Gruppe Streuner ins Zentrum, die sich mit einer obdachlosen Frau zusammengetan haben und mit dieser gemeinsam auf einer Industrieruine nahe Moskau leben. Über weite Strecken macht der Film nicht viel mehr, als dieser Zweckgemeinschaft durch den Alltag zu folgen, bei gemeinsamen Mahlzeiten, Ausflügen auf den Schrottplatz, der Nachtruhe. Und doch ist es, als würde man unsere Welt noch einmal ganz neu entdecken. Denn Kremser und Peter, die sich in ihrem Vorgängerfilm “Space Dogs” an einem ähnlichen Experiment versucht hatten, filmen das Geschehen konsequent aus Hundeperspektive. Kaum einen halben Meter über dem Boden gleitet die agile Kamera neben und zwischen den Tieren, verfolgt tierische Interaktionen, blickt, manchmal fast ängstlich, zu der Frau auf, die hoch oben thront und, bei aller freundschaftlichen Zugewandtheit, immer auch in einer Position der Macht bleibt. Was für ein sonderbares, bisweilen furchteinflößendes, manchmal aber auch Wärme und Geborgenheit spendendes Geschöpf das ist: der Mensch – nicht zuletzt davon handelt dieser außergewöhnliche Film. >>
Fackelfrau und Arbeiterhelden: Das Filmhaus in April und Mai Kino 01.04.-31.05.2025 FILMHAUS. Erinnert ihr euch? Bei Hollywoodfilmen waren früher immer sofort am Vorspann das Studio zu erkennen, das den Film produziert hat. Ein brüllender Löwe? Dann war es Metro Goldwyn Mayer. Suchschweinwerfer umkreisen riesige Buchstaben? 20th Century Fox. Und eine Frau, die eine Fackel hochhält? Columbia Pictures! Diese Frau mit der Fackel war erstmals im Jahr 1924 zu sehen und wurde zu einem der Wahrzeichen Hollywoods. Anlässlich des 100. Geburtstags widmet sich das Filmhaus Nürnberg im April der Geschichte von Columbia Pictures. >>
Polnische Filmwoche: 20 Jahre Filmkunst-Schau Kino 06.04.-12.04.2025 CINECITTA. Die Nachbar:innen aus Polen und ihre vielfältige, kunstsinnige Filmszene – wir Nürnberger:innen kennen uns da aus, wir haben uns da ein gewisses Expert:innenwissen raufgeschafft. Der große Dank gilt der Polnischen Filmwoche, ausgerichtet vom Fajny Film Verein, der jedes Jahr ein anspruchsvolles Programm polnischer Produktionen kuratiert und filmschaffende Gäste in die Stadt holt. >>
Around The World in 14 Films – Das Filmfestival der Filmfestivals Kultur 28.12.-06.01.2025 FILMHAUS. Festivals gehören zum Kino dazu, nicht nur für den Glamour auf dem roten Teppich, auch als Ort für Neuentdeckungen, als Treffpunkt für Filmfans und als Gradmesser für das, was im Kino gerade angesagt ist. In Nürnberg und dem Großraum gibt es schon eine ganze Reihe an kleinen und größeren Festivals, die über das Jahr verteilt stattfinden. Was bisher gefehlt hat, war ein Festival, das nicht nach thematischen Gesichtspunkten kuratiert wurde, sondern einfach die spannendste Filmkunst der aktuellen Saison präsentiert. Doch diese Lücke wird jetzt geschlossen, denn das Festival Around The World in 14 Films kommt nach Nürnberg! >>
Filmclub – let’s talk about movies! Kino 21.10.2024 FILMHAUS. Gemeinsam Filme sehen und im Anschluss darüber sprechen, das ist ein Konzept, das fast ein wenig aus der Zeit gefallen wirkt. Gemeinsam Filme sehen? Viele verlassen für Filme gar nicht mehr das Haus und sitzen lieber bequem auf dem heimischen Sofa. Darüber reden? Das geht doch höchstens noch nach dem „Tatort“, montags in der Mittagspause, weil sonst schauen immer alle was Anderes. Und überhaupt, gibt’s dafür nicht das Internet? Der Filmclub im Filmhaus Nürnberg zeigt aber seit gut vier Jahren, wie spannend und häufig sogar beglückend es sein kann, zusammen im Kino zu sein und danach gemeinsam ein Gespräch über das Gesehene zu führen. >>