KüNSTLERHAUS. Das Künstlerhaus schmeißt ein Fest und ihr seid alle eingeladen: Draußen im Biergarten, auf der Gartenbühne, drinnen im Festsaal, den Werkstätten und Fluren. Es gibt Musik, Lesungen, Filme, Tanz und viel Gelegenheit, das Künstlerhaus von innen kennenzulernen. Chöre singen, Tanz- und Theatergruppen zeigen Beiträge und bieten Workshops an. Auch die Werkstätten machen erlebbar, was bei ihnen so alles entsteht – und laden dazu ein, selbst mal Hand anzulegen. Im Filmhaus wird es stündlich Kurzfilmevorführungen für Kinder geben und im Kunsthaus läuft die Ausstellung zum Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten, an diesem Tag, wie alles, bei kostenfreiem Eintritt. Ins Gespräch kommen könnt ihr außerdem mit den Werkbund Werkstätten und dem Quartiersmanagement bei ihren Infoständen. Für Familien gibt’s am Sommerfest Kinderschminken und bunte Luftballons, Bastelstationen, kostenloses Kino und ein Kindermitmachkonzert – auf jeden Fall genug Programm für einen ganzen Tag voller Spaß.
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KüNSTLERHAUS IM KUKUQ. 1973-1997 – das müssen, glaubt man jenen, die dabei gewesen sind, die goldenen Zeiten der Nürnberger Soziokultur gewesen sein. Es sind auch die Lebensjahre des KOMM, des basisdemokratischen, selbstverwalteten Kommunikationszentrums im Herzen der Stadt, siehe, heute: Künstlerhaus. Die Erinnerung an dieses KOMM wird bis heute ehrfürchtig hochgehalten. Nun erscheint, geschrieben von KOMM-Mitbegründer Michael Popp, das Buch über die Geschichte der Einrichtung. Herausgeber Christof Popp wird es am 14. Oktober, 19 Uhr im Künstlerhaus, Deck 1, vorstellen. >>
NüRNBERG. Was passiert, was ist zu tun mit der Kongresshalle? Die Frage ist gefühlt seit immer eine der spannendsten in der Nürnberger Kulturpolitik. Das Nazi-Gebäude am Dutzendteich befindet sich größtenteils im Rohbauzustand, ein Teil davon soll, so will es die Stadt, für Kultur fit gemacht werden. Wie genau das aussehen kann, bleibt aber natürlich, auch wegen der historischen Belastung des Geländes, Gegenstand der Diskussion. Konstruktive Beiträge zu dieser Diskussion sind noch bis 28. Februar in der Ausstellung NACHdenken, ÜBERdenken – NEUdenken? im K:osk93 im Künstlerhaus im KunstKulturQuartier, Königstraße 93, und im Offenen Büro des Stadtplanungsamts, Lorenzer Straße 30. Dort werden unter anderem Arbeiten von Master-Studierenden der Architektur-Klasse Prof. Matthias Loebermann an der Hochschule Biberach zu sehen, die unter dem Titel „Kolosseum Nürnberg – Eine Chance für die Zukunft“ entstanden sind, gezeigt.
Sonderöffnungstag der Ausstellung ist Sonntag, 13.02., an dem das Offene Büro zusätzlich zwischen 11 und 16 Uhr besucht werden kann. Zwischen 11 und 14 Uhr besteht dabei Gelegenheit, mit den Studierenden Franziska Boll, Julia Blatz, Felix Pompe und Kathrin Stark über die vorgelegten Entwürfe ins Gespräch zu kommen.
Der Kulturwissenschaftler Felix Hörath, der auch an der Kuratierung der Schau beteiligt war, bietet außerdem ab sofort wöchentlich dienstags, mittwochs und freitags sowie am Montag, 28. Februar, jeweils um 18 Uhr Rundgänge durch beide Ausstellungsorte an. Treffpunkt ist jeweils zu Führungsbeginn das Offene Büro des Stadtplanungsamtes.
Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Für die Teilnahme an den Führungen ist eine vorherige Anmeldung unter zep@stadt.nuernberg.de notwendig.
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