Im Gedenken an einen Champion: Philipp Moll Special im Bernsteinzimmer

20. SEPTEMBER 2026 - 1. NOVEMBER 2026, GALERIE BERNSTEINZIMMER

#Ausstellung, #Galerie Bernsteinzimmer, #Lesung, #Matthias Egersdörfer, #Philipp Moll

Von zehn Jahren starb der Universalkünstler Philipp Moll, weil die Welt ein ungerechter und schlechter Ort ist. Von seinen Freundinnen und Freunden wird er seither sehr vermisst. Zeit für eine Ausstellung mit Werken Molls in der Galerie Bernsteinzimmer, begleitet von Arbeiten von Künstler:innen, die ihm nahestanden und/oder mit ihm gemeinsam Kunst gemacht haben: Daniel Bischoff, Martin Fürbringer, Christian Dümmler und die Weltanschauungsbeauftragen sind dabei. Und der Winterstein e.V. stellt anlässlich der Ausstellung das neue Mollarchiv vor: www.mollarchiv.de (ab 20.09.).  

Damit man besser verstehen kann, wer Philipp Moll war, haben Matthias Egersdörfer und Claudia Schulz das hier geschrieben: 
„Philipp Balthasar Moll hat einmal ein komplettes Schwimmbecken durchtaucht. Von vorne nach hinten ist er unter der Wasseroberfläche geschwommen. Dann hat er an der Beckenwand lässig eine Wende hingelegt und ist wieder zurückgeschwommen. Anschließend hat er drei Zigaretten geraucht und ein bisschen gegrinst. Philipp hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bei Professor Diet Sayler Kunst studiert und wurde von ihm zum Meisterschüler ernannt. Er studierte die Kunst auch in Budapest. Einmal stand er zum falschen Zeitpunkt am verkehrten Ort, als ihm dort ein blaues Auge geschlagen wurde. Aber der Philipp hat nicht lange gejammert, sondern gleich eine besonders schöne Postkarte mit seiner Blessur verfertigt und in die Welt hinausgesandt. Zuletzt wohnte er in der Nürnberger Südstadt. Oft befand sich in seiner Wohnung eine feine Knoblauchwurst. Die Zeit schien dort langsamer und angenehmer zu vergehen als anderswo.“

Zur Ausstellung gehören natürlich auch Veranstaltungen: 
Freunde und Freundinnen lesen Texte von Philipp Moll, am 11.10. um 17 Uhr
Philipp Moll erzählte aus dem Stegreif Geschichten wie ein Weltmeister. Der Champion schrieb Stories mit Herzblut, Seele und Humor und trug diese Poeme auch meisterhaft vor. Manchmal steigerte er sich auch in ein donnerndes Wortgewitter hinein. Freund:innen von Moll erinnern sich an diesem Sonntagnachmittag an ihre liebsten Texte von ihm. Eintritt frei. 

Matthias Egersdörfer und Fast zu Fürth: »Bitte ruf mich nie wieder an«, 25.10. um 20 Uhr, Einlass 19:30 Uhr 
Bei der Boygroup „Fast zu Fürth“ spielte der Philipp Moll Waschbrett, Maultrommel und Heuler, außerdem sang und brüllte er. Fast im Verborgenen hat er bei den Konzerten Schabernack betrieben, improvisierte, wo immer sich eine Lücke ergab, und sorgte auch im Hintergrund für Irritation. Molls Schalk ist der Gruppe erhalten geblieben. Im Bernsteinzimmer stellen die verbliebenen vier Männer ihr neues Album »Bitte ruf mich nie wieder an« vor. Was passiert im unerfreulichen Fall, in dem einer von ihnen einen bösen Anruf erhält? Ein geheimer Notruf bringt sie zusammen und sofort erschaffen sie ein Lied, das Not und Herzeleid in lyrische Worte und herrliche Melodien kleidet. Mit: Matthias Egersdörfer, Thilo Heider, Lothar Gröschl und Rob Stephan.
Eintritt 15 Euro. 

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Philipp Moll Special in der Galerie Bernsteinzimmer
20.09 – 01.11. Haben. Brauchen. Erben. 
Vernissage mit Suppe am 20.09.2026 um 17 Uhr

11.10. Freunde & Freundinnen lesen Texte von Philipp Moll
25.10. Fast zu Fürth

 




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#Ausstellung, #Galerie Bernsteinzimmer, #Lesung, #Matthias Egersdörfer, #Philipp Moll

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