Nürnberger Wochen gegen Rassismus: Die breite Front gegen Menschenfeinde

16. MäRZ 2026 - 29. MäRZ 2026, NüRNBERG

#Antifaschismus, #Die Nürnberger Kulturläden, #Menschenrechtsbüro, #Nürnberger Wochen gegen Rassismus, #Wellbappn

Antirassismus bleibt, auch 25 Jahre nach dem Mord an Abdurrahim Özüdogru durch den NSU, eine tägliche Aufgabe. Die Demokratie verteidigt sich nicht von alleine. In Nürnberg ruft das Menschenrechtsbüro gemeinsam mit dem Integrationsrat alle Vereine, Initiativen, sonstigen Einrichtungen dazu auf, sich an einem möglichst breiten Programm der Internationalen Wochen gegen Rassismus zu beteiligen. Die finden in diesem Jahr von Montag, 16. März, bis Freitag, 29. März statt. curt schaut auf einzelne und längst nicht alle Programmpunkte. 

Close up meets Bürgerverein – Lesung gegen Rassismus 
Di., 17.03., 20 Uhr, Gostner Loft
Künstlerische Texte, klare Stimmen und gemeinsames Zuhören setzen ein Zeichen für Vielfalt, Offenheit und ein respektvolles Miteinander im Stadtteil. Dafür tut sich der Bürgerverein Gostenhof-Kleinweidenmühle-Muggenhof und Doos e.V. mit dem Gostner Hoftheater zusammen, das sich seit jeher als Ort mit gesellschaftlicher Haltung versteht. Eintritt frei. 

Hans Well und die Wellbappn: Cool bleiben – ein Abend fürs Klima
Do., 19.03., 18.30 Uhr, Villa Leon
Der Biermösl-Blosn-Gründer und Legende Hans Well kommt mit seiner Tochter Sarah und dem vielseitigen Musiker Komalé Akakpo. Das Musikkabarett der Wellbappn verbindet Witz und Tiefgang, an diesem Abend mit einem Fokus aufs Klima und Klimarassismus. Im Anschluss Talkrunde und Gratis-Brezn. 

We are woven: Hört die Stimmen der Frauen 
Do., 26.03., 19 Uhr, Loni-Übler-Haus
Begleitprogramm zur Ausstellung Hört die die Stimme der Frauen – Stickkunst aus Afghanistan 2005 bis 2025. Expertinnen, Aktivistinnen und Autorinnen teilen Erfahrungen, Perspektiven und Zukunftsvisionen. Ein Abend, der Mut macht, Verantwortung zu übernehmen.  

Degrin: BIS WOHIN … UND NICHT WEITER!
Sa., 28.03., 14 und 15 Uhr
Der Degrin e.V. organisiert eine interaktive, interdisziplinäre Führung, die sich mit sicht- und unsichtbaren Grenzen auseinandersetzt. Die Teilnehmer:innen kommen an verschiedene Stationen im öffentlichen Raum und in künstlerisch gestalteten Räumen, an denen mit performativen Mitteln Fragen nach Haltung, Verantwortung und Zivilcourage erfahrbar gemacht werden.  

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Nürnberger Wochen gegen Rassismus: 100 % Menschenwürde
16. bis 29.03., überall in der Stadt. 


 




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#Antifaschismus, #Die Nürnberger Kulturläden, #Menschenrechtsbüro, #Nürnberger Wochen gegen Rassismus, #Wellbappn

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STRAßE DER MENSCHENRECHTE. Der degrin e.V. für Begegnung und Bildung in Vielfalt beteiligt sich an den Nürnberger Wochen gegen Rassismus mit einem besonderen Format: BIS WOHIN … UND NICHT WEITER! ist eine interdisziplinäre, interaktive Stadtführung, die sich mit sichtbaren und unsichtbaren Grenzen auseinndersetzt. An mehreren künstlerisch gestalteten Räumen und in der Öffentlichkeit sollen mit den Mitteln von Tanz, Musik, Wort, Bild und konzeptueller Kunst Fragen nach Haltung und Verantwortung erfahrbar gemacht werden. Inhaltlich werden Ausgrenzung, Menschenrechte und Zivilcourage thematisiert, die Moderation und Begleitung durch Jana Michel und Alisa Leyzerovich lädt die Teilnehmenden dazu ein, über die Beiträge ins Gespräch zu kommen. 

Die aktuell bereits fixierten Beiträge kommen aus den Bereichen Textkunst, Graffiti, Streetdance und Gesang. Noch bis zum 28. Februar könnt ihr euch mit eurer Kunst bewerben und selbst Teil von Bis wohin … und nicht weiter! werden. Gesucht werden speziell Fotografien (1-5 Fotos) und Poetry Slams (5-10 Minuten), die sich mit den Themen Menschenrechte, Zivilcourage, Ausgrenzung, Zuschauen, Schweigen, Handeln auseinandersetzen. Die Leitfragen lauten: Bis wohin schaust du zu … und nicht weiter? Bzw: Bis wohin bleibst du still … und nicht weiter? 

Die Präsentation/Führung findet statt am 28.03., einmal um 13.45 und einmal um 14.45 Uhr, Treffpunkt am Eingangsbogen zur Straße der Menschenrechte

Alle Infos: www.degrin.de

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CASABLANCA. Es ist die Geschichte einer Überlebenden und einer großen Demokratin: Lillo Seibel-Emmerling kommt 1932 in Oberschlesien zur Welt. Das jüdische Mädchen überlebt den Krieg unter schlimmsten Bedinungen in Berlin. Ihr Vater ist unter anderem im Konzentrationslager Buchenwald gefangen, die Mutter kämpft ihn immer wieder frei. Viele Verwandte werden ermordet. Nach dem krieg studiert sie Psychologie, Pädagogik und Soziologie, beginnt als Lehrerin zu arbeiten und sich als Gewerkschafterin zu engagieren. 1966 wird sie als eine von ganz wenigen Frauen in den Bayerischen Landtag gewählt, später ins erste europäische Parlament. Sie ist alleinerziehende Mutter und berufstätig und dabei immer noch viel mehr. Ihren zweiten Mann, den Künstler Alfred Emmerling, lernt sie per Zeitungsannonce kennen, Kern ihres Gesuchs: "Bloß kein Nazi."

Die Medienwerkstatt Franken widmet dieser beeindruckenden Frau ein filmisches Porträt. Judith Dauwalter zeichnet ihren Weg nach und hat viele Weggefährt:innen getroffen. Sie ist mit Seibel-Emmerling aber auch an die wichtigen Lebensstationen in Oberschlesien und Straßburg gefahren. Entstanden ist eine Doku über eine bis ins hohe Alter umtriebige, aktive Frau, die ein mutmachendes Vorbild in Sachen Haltung ist.

Am Samstag, 01.11. um 17 Uhr findet im Casablanca Kino eine Preview stattIm Anschluss gibt es ein Filmgespräch mit Lilo Seibel-Emmerling und den Filmschaffenden aus der Medienwerkstatt.
Tickets gibt’s hier.

Sendedatum: Sonntag, 2. November, um 21 Uhr auf Franken Plus (Satellit) sowie um 19, 21 und 23 Uhr auf Franken Fernsehen (Kabel)

Wiederholung am 9. November zu den gleichen Sendezeiten
Livestream zu Sendezeiten: www.frankenfernsehen.tv/livestream
Ab Montag in der Mediathek: www.medienwerkstatt-franken.de/mediathek/

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NüRNBERG. Die Nürnberger Kulturläden° setzen die im vergangenen Jahr begonnene Reihe 11xFair auch in diesem fort. Alle Angebote unter diesem Siegel setzen sich im Weitesten mit sozialer Gerechtigkeit, Teilhabe und/oder Nachhaltigkeit auseinander. Und: Im Rahmen der Reihe wird ein wichtiger Geburtstag begangen: 75 Jahren Grundgesetz – das coole Gesetz mit der unantastbaren Menschenwürde. Wir gratulieren uns allen dazu!  >>
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