Kultur für alle: Staatstheater goes Vesperkirche

18. JANUAR 2026 - 15. MäRZ 2026, GUSTAV-ADOLF-GEDäCHTNISKIRCHE

#Hilde Pohl, #Staatsoper, #Staatstheater Nürnberg, #Vesperkirche

Die Gustav-Adolf-Gedächtniskirche wird auch in diesem Winter zur Vesperkirche und damit zum offenen Treffpunkt, wo jede:r sich eine warme Mahlzeit oder Kaffee und Kuchen oder gar einen Haarschnitt gegen einen symbolischen Betrag abholen kann. Dazu gehört immer auch ein Kulturprogramm, das zwar keinen Eintritt kostet, aber von hochkarätigen Profis geliefert wird. Los geht’s am 18.01. mit Hilde Pohl und Yogo Pausch und einer Live-Vertonung des Stummfilms Tartüff, einem Meisterwerk von Friedrich Wilhelm Murnau. Der Rest des Programms kommt aus dem Staatstheater: Am 25.01. mit der Orchesterakademie der Staatsphilharmonie Nürnberg: Unter dem Titel „Eine Reise durch Europa“ erklingen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Gioachino Rossini, Francis Poulenc und Krzysztof Penderecki. Am 01.02. ist das Opernensemble zu Gast, am 08.02. zeigt ein Teil des Schauspiel-Enesmbles Ausschnitte aus aktuell laufenden Stücken. Zum Abschluss präsentieren junge Sänger:innen der Internationalen Opernakademie am 15.02. in der Kirche ihr Können. Eine rundum feine Sache!  

Alle Infos zur Vesperkirche: www.vesperkirche-nuernberg.de




Twitter Facebook Google

#Hilde Pohl, #Staatsoper, #Staatstheater Nürnberg, #Vesperkirche

Vielleicht auch interessant...

STAATSTHEATER. Das männliche Geschlecht ist gewalttätig – und die Amazonen ziehen ihre Konsequenzen daraus und wollen ohne Männer leben. Anlässlich der Premiere der Oper Talestri – Königin der Amazonen aus dem Jahr 1763 nutzt das Staatstheater eine Kunstaktion, um auf eine immer noch sehr gegenwärtige Problematik hinzuweisen. Die Idee der Zapatos rojos – Rote Schuhe – stammt von der mexikanischen Künstlerin Elina Chauvet, die 2009 in Juárez Chihuahua erstmals ebensolche auf einem öffentlichen Platz ausstellte: Jedes Paar Schuhe steht für eine Frau, die aufgrund ihres Geschlechts ermordet wurde. Nürnberg wiederholt diese Aktion am 12. November vor dem Opernhaus. Über 120 Paare konnten im Vorfeld bereits gesammelt und in den Werkstätten des Theaters rot eingefärbt werden. Auch am Aktionstag selbst können Interessierte noch Damenschuhe zwischen 15 und 19.30 Uhr mitbringen. Vor Ort können die Schuhe selbst rot eingefärbt und aufgestellt werden. Zapatos rojos appelliert daran, sich mit Frauen in aller Welt zu soldarisieren, die Gewalt erfahren haben. Hedwig Schouten, Frauenbeauftragte der Stadt Nürnberg und Ilaria Lanzino, Regisseurin der Oper „Talestri – Königin der Amazonen“, werden die partizipative Aktion um 15 Uhr mit einer gemeinsamen Begrüßung eröffnen. Im Anschluss an die Aktion werden die gespendeten Schuhe Teil des Bühnenbilds der Oper, die am Sonntag, 13.11. Premiere feiert.

www.staatstheater-nuernberg.de  >>
STAATSTHEATER. Eine dreiteilige Produktion eröffnet am 15.11. die Ballett-Saison am Staatstheater Nürnberg. Noise Signal Silence präsentiert dem Publikum die Bandbrete des Schaffens des neuen Balltt-Direktors Richard Siegal und seines “Ballett of Difference”. Eröffnet wird der Abend von Unitxt, das 2013 vom Bayerischen Staatsballett uraufgeführt wurde. Inspiriert von der Musik Alva Notos zeigt die Choreografie eine futuristische Gesellschaftsvision. Eine Uraufführung feiert an diesem Abend das Stück Lilac Time, eine Arbeit, in der Siegal zur Musik von Lorenzo Bianchi Hoesch und Benjamin Clementine ältere Choreografien an die Identität seines neuen Ensembles angepasst hat. Abgerundet wird die Vorstellung von Oval, einer Choreografie, die 2019 für das Staatsballett Berlin entstanden ist und die die Rolle des Körpers und seine Kommunikationsmöglichkeiten im digitalen Zeitalter erforscht. Auch hier stammt die Musik von Alva Noto.
Richard Siegal über seinen Karriere-Step Nürnberg: „Unser neuer Name ‚Staatstheater Nürnberg Ballet of Difference‘ steht sowohl für Erneuerung als auch für Verpflichtung – für die Kunstform, die wir schätzen, und für den Geist der Offenheit und Neugier, der unsere Gemeinschaft auszeichnet. ‚Difference‘ tragen wir nicht nur im Namen, sondern es ist auch unser Leitprinzip. Es lebt im internationalen Charakter unseres Ensembles, in der Vielfalt unserer künstlerischen Stimmen und im Dialog, den wir zwischen Tradition und Innovation schaffen.“

Noise Signal Silence Choreografien von Richard Siegal
Premiere: 15.11., 20 Uhr  >>
STAATSTHEATER. Das Staatstheater schüttelt sich immer noch ein bissl, um zurechtzukommen mit dem im nächsten Jahr anstehenden Abschied. Schauspiel-Chef Jan-Philipp Gloger verlässt Nürnberg nach sechs erfolgreichen Jahren und folgt dem Ruf ans Wiener Volkstheater, wer könnte es ihm verübeln. Und auch wenn das schade ist für das Staatstheater, tun Wechsel solchen Häusern ja grundsätzlich mal gut und es wird spannend sein, zu sehen, wer Gloger nachfolgt.  >>
STAATSTHEATER. Theaterkritik von Andreas Radlmaier

Wiederauferstehung am Nürnberger Staatstheater: Mit stehendem Applaus feierte im Opernhaus ein sichtlich jung durchmischtes Publikum die frischpolierte Highspeed-Neuinszenierung von „
Jesus Christ Superstar“, mit dem der heute 75-jährige Andrew Lloyd Webber (samt Text-Partner Tim Rice) vor einem halben Jahrhundert vom Broadway aus seine Weltkarriere mit genialem Ohrwurmfortsatz einläutete. Der Erlöser-Stoff ist offensichtlich immun gegen Missbrauchsvorwürfe und Kirchenaustritte aller Art. Nachdem Staatsintendant Jens Daniel Herzog in seiner Dortmunder Zeit bereits einen Publikumserfolg mit dem Musical-Klassiker gelandet hatte, wiederholt sich in Nürnberg der Push für die Auslastungsbilanz: Rund 21.000 Gäste wollen allein bis Juli das Mirakel von Menschsein, Verrat und Märtyrertod in geplanten 21 Vorstellungen erleben. Klarer Fall von Wunder.  >>
20251201_da_Vinci
20251201_Staatstheater
20251231_Pfuetze
20251112_TH_Ingolstadt
20251201_Kaweco
20250801_VAG_Heimstetten
20251201_BERG_Einhorn
20251125_Retterspitz_Juniper
20251001_ebl
20251201_Memorium
20251201_schauspiel_erlangen
20251201_Luminscene
No upcoming events found