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Ausgezeichnet: Nürnberg ist offiziell eine vorbildlich kooperative Stadt

DIENSTAG, 4. MAI 2021, NüRNBERG

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Dank drei vorbildlichen Projekten erhält die Stadt Nürnberg den Bundespreis kooperative Stadt von der Initiative „Nationale Stadtentwicklungs Politik. Er ist mit 15.000 Euro dotiert. Nürnberg ist damit eine von zwölf Städten, die nach Meinung der Jury, eine hervorragende Kooperationskultur und Gemeinschaftsinitiative etabliert haben. Beleg dafür sind drei von der Stadt eingereichte Projekte.

1. Raumkompass

Die Vermittlungsstelle für von Raumnot betroffene Kunst-, Kultur- und Kreativschaffende. Hier arbeiten Freie und städtische Akteure eng zusammen. Interessierte Eigentümerinnen und Eigentümer haben die Möglichkeit, auf der Plattform Räume anzubieten, Raumsuchende finden hier ihr nächstes Atelier, ihren nächsten probe- oder Ausstellungsraum. Die Website www.raumkompass.nuernberg.de, regelmäßige Newsletter und Posts auf Social-Media-Kanälen geben Einblicke in die Arbeit.

2. Nürnberger Vereins- und Ehrenamtsakademie

Noch bis Ende 2022 werdem die Grundsteine für eine Nürnberger Vereins- und Ehrenamtsakademie gelegt. Mit dieser sollen die Voraussetzungen für die ehrenamtliche Tätigkeit in Nürnberg weiter verbessert und die kooperativen Strukturen weiterentwickelt werden. Das Angebot richtet sich einerseits an Vereine, Initiativen und Verbände (allein rund 3 500 eingetragene Vereine in Nürnberg), andererseits an aktive wie potentielle Ehrenamtliche.

3. Stadtteilkoordination

Fünf Koordinatorinnen und Koordinatoren sind derzeit in besonders entwicklungsbedürftigen Nürnberger Stadtteilen unterwegs. Sie und weitere Akteure stehen im Austausch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern – und werben Stadtteilpaten (Unternehmen, Stiftungen und Rotary Clubs), die sich ideell wie auch finanziell in den Quartieren engagieren. Vertreterinnen und Vertreter aus Ämtern, Kitas, sozialen Dienste, Schulen, Jugendhäuser, Kirchen, Vereinen und Initiativen treffen sich regelmäßig in Stadtteil-Arbeitskreisen.

Alle Infos zum Preis:
koop-stadt.de




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NüRNBERG. Fünf Kulturpreise hat die Stadt Nürnberg dieses Jahr zu vergeben. 30.000 Euro befinden sich insgesamt im Topf, der an Akteur:innen der regionalen Kultur ausgeschüttet wird. Die Besonderheit dieses Preises: die Vorschläge kommen aus der Bevölkerung!
Für uns alle heißt das jetzt: mal in uns gehen: Wer prägt auf besondere Weise die Kultur dieser Stadt, wer ist präsent, macht gute und vielleicht sogar wichtige Sachen, erfreut und bespaßt uns, erweitert unseren Horizont, ist ein Garant, eine Garantin für Qualität?

2026 können bis zu fünf KULTURPREISE, dotiert mit insgesamt 20.000 Euro, vergeben werden. Sie können in gleichen Teilen an bis zu fünf Personen oder Gruppen  verliehen werden als Anerkennung ihrer künstlerischen Leistungen, die im Kulturleben der Stadt herausragende Akzente setzen. Die Personen oder Gruppen müssen durch Geburt, Leben oder Werk mit Nürnberg oder der Region verbunden sein.

Der GROSSE KULTURPREIS DER STADT NÜRNBERG wird im zweijährigen Turnus verliehen, jetzt wieder. Er kann an Persönlichkeiten in Anerkennung ihres herausragenden künstlerischen Schaffens vergeben werden, die in Franken geboren sind, hier leben oder deren Werk mit Franken verbunden ist. Dieser Presi ist dotiert mit 10.000 Euro.

Eure Vorschläge könnt ihr ab sofort und bis 15. Mai bei der Stadt einreichen, postalisch oder digital. Die Nachricht sollte, soweit verfügbar, folgende Angaben zu den zur Preisverleihung empfohlenen Persönlichkeiten oder Gruppen enthalten: Vor- und Zuname beziehungsweise Name der Gruppe oder deren Ansprechpartner, Geburtstag und Geburtsort, Wohnungsanschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Internetadresse, Lebenslauf, Beruf und Tätigkeit, genaue Bezeichnung der Leistung oder des Schaffens und Begründung des Vorschlags.

Mal sehen, ob auch dieses Jahr wieder jemand aus dem curt-Team unter den Preisträger:innen sein wird – das hat ja schon fast Tradition! 
Die feierliche Preisverleihung findet dann am 16. November 2026 in der Tafelhalle statt, wir werden natürlich vor Ort sein. 

Alle Informationen zum Kulturpreis findet ihr auf den
Seiten der Stadt Nürnberg.

Zu den aktuellen Preisträger*innen.  >>
PRESSECLUB NüRNBERG. The hardest working man in Literaturbetrieb Lucas Fassnacht haut den nächsten hochspannenden, hochaktuellen und auch brisanten Roman raus: Pipeline erzählt von einer deutsch-französischen Rettungsaktion und ihren Folgen. Weil die Rhône von Jahr zu Jahr weniger Wasser führt, droht bei den südfranzösischen Atomkraftwerke die Külung zu versagen. Der deutsche Mittelständler Vogt wird beauftragt eine Pipeline für den Kühlwassertransport zu bauen. Bauernverbände, Umweltorganisationen und die lokale Politik laufen aus ihren jeweiligen Gründen Sturm gegen das Projekt. Eine Pumpstation geht in Flammen auf und die Kommunikationsexpertin Cecilia Thoma wird nach Avignon beordet. Als sie selbst mit dem Tod bedroht wird, beginnt sie zu recherchieren und stößt auf Feinde des Projekts in den eigenen Reihen. Am 12.03., 19 Uhr stellt Lucas Fassnacht (zuletzt: Reichswald, Die innere Führung) seinen neusten Thriller im Presseclub Nürnberg vor.   >>
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