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Wanderland

SAMSTAG, 6. APRIL 2019

#Ausstellung, #Bildung, #Design, #Germanisches Nationalmuseum, #Museum

Das Germanische Nationalmuseum widmet sich noch bis 28. April einer der beliebtesten Freizeitaktivität der Deutschen: dem Wandern. Im Rahmen der Ausstellung „Wanderland“ schreitet man hier durch eine ca. 900 qm große Indoor-Wanderlandschaft, vorbei an prominenten Wanderern bis hin zu Wanderschuhen, Spazierstöcken, Plakaten und Hightech-Produkten. Beginnend mit der Popularisierung im 18. Jahrhundert und endend mit dem Ankommen des Wanderns in unserem Social Media Feed, wird die Entwicklung des kultigen Freiluftsports aufgezeigt. Thematisiert werden außerdem die Auswirkungen dessen auf Infrastrukturen, Vereine, Wanderkarten, Materialien sowie auf Malerei, Fotografie, Musik, Literatur und Film. Auch für Stubenhocker interessant!

GERMANISCHES NATIONALMUSEUM. Kartäusergasse 1, Nbg. www.gnm.de
 




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#Ausstellung, #Bildung, #Design, #Germanisches Nationalmuseum, #Museum

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GERMANISCHES NATIONALMUSEUM. Ein komplett aus Silber gefertigtes, einen Meter hohes Relief, das die Beweinung Christi zeigt, ist die spektakulärste Neuerwerbung des Germanischen Nationalmuseums seit Jahren. Vom 03. März bis 03. Mai wird die Pietá des römischen Goldschmieds Luigi Valadier kostenfrei in einer Interimsausstellung zu sehen sein. Valadier galt in seiner Zeit des Spätbarock als europaweit führender Goldschmied, seine Arbeit zeigt nicht nur die Trauer um den am Kreuz gestorbenen, sondern, mit Engelglorie am Himmel, auch die Hoffnung auf Erlösung. 1786 hatte Papst Pius VI. das Prunkstück der Pfalzgräfin Pfalzgräfin Maria Anna von Pfalz-Zweibrück (Ugroßmutter Sisis) zur Geburt ihres Sohnes, ebenfalls Pius, geschenkt. Als Objekt erzählt das Relief mithin auch eine politische Geschichte: Der Papst wollte sich die Unterstützung der katholischen Wittelsbacher gegen Bestrebungen sichern, seine Macht zu beschneiden. Für das Germanische Nationalmuseum füllt das Relief einerseits eine Lücke im Bestand, andererseits bietet es durch seine Geschichte die Möglichkeit, von einer weiblichen Lebenswelt im 18. Jahrhundert zu erzählen. Mit dem Erwerb geht ein Forschungsvorhaben einher, dass sich den Herstellungstechniken des besonders feinen, detailreichen Reliefs widmen wird. Auch zum Hintergrund der Schenkung und der Rolle Maria Annas sollen Archivquellen befragt werden. 2027 wird die Arbeit in die Dauerausstellung in den Bereich “Kirchliche Kunst im Barock” integriert und im Kontext sakraler Kunstwerke unterschiedlicher Gattungen aus dem 17. und 18. Jahrhundert zu sehen sein.

Die Ernst von Siemens Kunststiftung unterstützt den Ankauf mit 1 Million Euro, die Kulturstiftung der Länder mit 700.000,- Euro.


www.gnm.de  >>
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