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Holter, Polter, Plätzchenshow!

DONNERSTAG, 21. DEZEMBER 2017

#E-Werk, #Holterdiepolter, #Improtheater, #Theater

Also, das ist nahezu gelebtes Improvisationstheater. Spontan und kurzerhand spielt die Impro-Truppe holterdiepolter! ein Weihnachtsspecial auf der Clubbühne im Erlanger E-Werk. Zwischen gemütlichen Sofas, Plätzchen und wohlig improvisierten Szenen, wird dann vielleicht auch die ein oder andere neue Version der Weihnachtgeschichte dabei sein. Alles liegt in den weihnachtlichen Händen der ZuschauerInnen!

Termin: Donnerstag, 21. Dezember 2017, Beginn 20 Uhr, nur AK: 5 Euro.

HOLTERDIEPOLTER!
Donnerstag, 21.12.2017 // 20:00h

E-WERK
Fuchsenwiese 1
91054 Erlangen
Tel.: 09131 8005-0
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www.e-werk.de
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#E-Werk, #Holterdiepolter, #Improtheater, #Theater

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SCHAUSPIEL ERLANGEN. Am 02.10. wurde in Erlangen die Saison mit Open Call: Oklahama eröffnet, eine Arbeit von Thomas Schweigen, ehemals Intendant des Schauspielhauses Wien, nach dem Naturtheater-Fragment von Franz Kafka. Darin klettert der junge Einwanderer Karl Roßmann in Amerika die Karriereleiter beständig nach unten. Bis er auf den verheißungsvollen Aufruf des Naturteaters von Okalahama stößt.
Ein neuer Fokus des schauspiel erlangen liegt offenbar auf dem Hören. Neben dem Audiowalk HörStadt Erlangen startet ein zweites neues Format, das sich dem Ohrensinn widmet: Die Hörspiel-Garage. Eine Kunstform, die normalerweise ganz allein konsumiert wird, kommt vors Auditorium. Die Hörspiel-Garage präsentiert unterschiedliche Produktionen, die im Theatercafé ganz entspannt mit Getränk in der Hand genossen werden. Los geht's am 22.10. mit Die Nachkommende von Ivna Žic, eine Produktion von Anja Horst und schauspiel-Intendant Jonas Knecht über eine junge Frau, die im Zug von Paris nach Kroatien ihr Leben reflektiert. Es folgen am 24. und 25.10. zwei Aufführungen von Drei Märchen (5+) und am 26.10. fairycoin – ein kryptomärchen von Natalie Baudy, ein skurriles Hörspiel über den Kryptohype und das alte Märchen vom schnellen Geld. Wieder aufgenommen werden außerdem das Live-Hörspiel Der Letzte löscht das Licht, das tanztheaterstück Eat My Fear und der Dauerbrenner Die Leiden des jungen Werther. Da gibt's dann jeweils auch was zu sehen.     
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Schauspiel Erlangen  
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THEATER MUMMPITZ. Man kann ja nie früh genug mit der Gruppen-Therapie der German Angsthasen und ihrer immerwährenden Vollkasko-Mentalität anfangen. Also schickt das Nürnberger Theater Mummpitz zum Auftakt in die 46. Saison die Generation 6+ mit der hausgemachten Uraufführung Schlimm Schlimm aufs heilende Chaka-Karussell zwischen Schießbude und Geisterbahn. Ja, wenn’s hilft, lautet die sanft blinkende Botschaft.

Der Plüsch-Angsthase erobert symbolisch die Kulisse und Aufmerksamkeit, noch bevor nostalgischer Schallplatten-Sound, wie von Geisterhand in Gang gesetzt, durch die fahle Kinderzimmer-Szenerie knistert. Am Ende überlistet die trostreiche Absicht dieses durchweg leichtfüßigen Mutmachwerks doch glatt die Logik der Wirklichkeit. Dann ist der ganze Spuk in der Geisterbahn Schlimm Schlimm vorbei. Und mit ihr die Ängste, die die neunjährige Luzie mit Vorliebe im Bett umstellen. Ob Mörder, Monster oder Marder, Nacktschnecken oder schlechte Noten, Phantasie-Monster oder Schulflegel – das Gruselige ist immer und überall: Lauert unterm Teppich und dem Bett, als Skelett im Bühnen-Hintergrund oder als handfester Raufbold auf dem Pausenhof.

Meist hilft da eine Stinkbombe oder ein Handkantenschlag zur Bereinigung der bedrohlichen Situation. Manchmal aber auch, den Angstgegner einfach wegzuzwinkern. Weiß die schnelle Eingreiftruppe aus den Erinnerungsfetzen der Filmgeschichte, die mit allen Ticks und Tricks arbeitet und dem Mädchen zur Seite steht. Die Geisterjäger, die man rief, leisten denn auch ganze Komödiantenarbeit. Judy Punk (Sabine Zieser im fließenden Rollentausch zwischen Kraft-Punk und Luzie-Leidensdruck), CoolCool7 (Michael Schramm im James-Bond-Smoking mit Schuhtelefon und Cocktailglas) und Herr Dutschke (Özgür Kantar als schlappohriger Gefühlsanker) treiben diese Suche nach dem Selbstvertrauen voran. Lustigsein verscheucht die Monster in uns und macht gute Laune.

Regisseurin Andrea Maria Erl hat mit dem Trio und Bühnenbildnerin Maria Pfeiffer ein typisches Mummpitz-Stück geschaffen, das Musik und Moral, Humor und Bildwitz vereint. Luzies Bett mutiert zur Riesenrad-Gondel, dient als Schießbude oder fährt als Geisterbahn-Wagen durch den Kleiderschrank. Die Inszenierung setzt mit Schlagzeug, Gitarre und Sax auf den Charme des Dilettantischen und kitzelt auch sonst an den Nerven, legt sie aber nicht blank. Da gerät auch der Schrecken der Geisterbahn zum Schauplatz einer Verwandlung und macht aus Luzie einen ganz neuen, mutigen Menschen. Das Leben könnte so einfach sein. Man müsste einfach mehr auf den Rummelplatz gehen. Diese Besuche sind bekanntlich immer Mutproben.

Die Mummpitz-Gemeinde feierte die Schlimm Schlimm-Premiere jedenfalls. Auch wenn dieses Mal das Ergebnis hinter der Idee zurückblieb. Glanzleistung hin oder: Illusionen dürfen sich weiter lohnen. 

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Theater Mummpitz: Schlimm, schlimm (6+)

Termine

Di 13.10.2026, 10:00 Uhr
Mi 14.10.2026 10:00
Do 15.10.2026 10:00
Fr 16.10.2026 10:00
Sa 17.10.2026 16:00
So 18.10.2026 15:00
Di 20.10.2026 10:00
Mi 21.10.2026 10:00
Do 22.10.2026 10:00
Fr 23.10.2026 10:00
Sa 24.10.2026 16:00
So 25.10.2026 15:00
Mo 26.10.2026 10:00
Di 27.10.2026 10:00
Mi 28.10.2026 10:00
Do 29.10.2026 10:00

Eine Wiederaufnahme ist für Mai 2027 geplant.

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