curt lässt kochen #7

MONTAG, 4. JULI 2011

#Essen, #Gastronomie, #Kochen, #Kolumne

Wir holen Euch jeden Monat einen der besten Köche Nürnbergs nach Hause - beziehungsweise dessen Rezepturen. Passen für die richtige Urlaubs-stimmung, bekommt Ihr diesmal das Know-how für eine Paella wie frisch aus Villarriba oder Villabajo.

Paella, por favor!... (druckfähiges PDF à 2,5 MB >>> HIER)

Zubereitung:

Hühnchenstücke salzen und pfeffern, in der Paellapfanne mit Olivenöl ca. 10 Min. kross braten und heraus nehmen. Die geschnittene Chorizo und Scampi in die Pfanne geben und kurz von allen Seiten braten, bis diese ihre schöne rote Farbe bekommen, dann herausnehmen. Nun die Zwiebeln, Paprika und Erbsen schön in der Pfanne angehen lassen. Mit Knoblauch, Salz, Pfeffer und Paprika (Rosenscharf) würzen. Den Reis zugeben, kurz in der Pfanne angehen lassen, mit etwas Hühnerfond aufgießen. Safran zugeben und unter rühren leicht köcheln, so dass der Fond vom Reis aufgenommen wird. Immer wieder Fond nachschütten und köcheln lassen. Wenn der Reis langsam gar ist, die Tomatenstücke zugeben und gut unterrühren. Der Reis sollte nun noch einen festen Biss aufweisen und etwas feuchter sein. Hühnchen, Muscheln und Scampi schön auf dem Reis anrichten, die Pfanne mit Alufolie abdecken und bei 180° C im vorgeheizten Ofen noch ca. 20 Minuten nachziehen lassen. Wenn der Reis al dente ist, darf er aufgetischt werden. Zum Servieren eine unbehandelte Zitrone achteln, entkernen und auf die Portionen legen.


Zutaten:

Für 4 Personen:
4 Hühnerkeulen (zerlegt, mit Knochen); 4 große Scampi; 400 g Miesmuscheln (geputzt); 150 g Chorizo (in kleinen Scheiben); je eine rote und grüne Paprika (in Streifen geschnitten); 400 g Tomaten (ohne Strunk, gewürfelt); 1 Zwiebel (in
halbe Ringe geschnitten); 2-3 Knoblauchzehen (zerrieben); 1,1 l Hühnerbrühe; 250 g Erbsen (tiefgefroren); 0,2 g Safran (gemahlen); 400 g Rundkornreis; Paellera (= Paellapfanne, groß genug, kreisrund und flach - der Reis sollte allenfalls vier
Zentimeter hoch stehen).

Der „Rezeptor“:
Nicolas Wagner, Hausherr in der Lönneberga-Küche

Nicolas, 21 Jahre alt und in Nürnberg aufgewachsen, kochte schon während seiner Schulzeit gerne für Freunde und Bekannte. Daher entschied er sich zu einer Ausbildung als Koch und absolvierte diese im Restaurant Lönneberga von 2007 bis 2010. Nach dem Ende der Lehre übernahm er mit seinen 20 Jahren die Leitung der „Lönne-Küche“ und führt diese seitdem auch erfolgreich. Dabei ist er stets bemüht, neue Erfahrungen zu sammeln und abwechslungsreich zu kochen. Unter anderem arbeitete er auch im Restaurant Paradies und will in naher Zukunft im Ausland fremdländische und andere Küchen kennen lernen.




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