Brückenfestival: Das große Psychedelic-Jazz-Noise-Punk-Pop-Fest
#Brückenfestival, #Festival, #Umsonst & Draussen
Umsonst, draußen, seit 25 Jahren, richtig amtlich: Das Brückenfestival ist ein unersetzbarer Pfeiler in der Nürnberger Kulturlandschaft. Versteht ihr, Pfeiler, wegen Brücke und so? Und das ist so weil es in all den Jahren seine extrem coolen Charakteriegenschaften nicht aufgegeben hat: niedrigschwellig und divers, ein Festival gebaut auf breitem ehrenamtlichem Fundament, dem es gelingt, junge Acts zu fördern und richtig große Namen ranzuholen.
Zum Beispiel wenn man gleich zu Beginn, am Festivalfreitag um 18 Uhr, so Richtung Hauptbühne unter der Theodor-Heuss-Brücke schlendern würde: Zack, Nürnbergs lässigste, überregional strahlkräftigste HipHop-Crew ist direkt anzutreffen: Ferge x Fisherman. Jazzig, laid back, lyrisch anspruchsvoll – so kann man ein Festival starten! Nach diesem entspannten Einstieg brauchen wir was zum Aufrütteln und da kommen Baits aus Wien gerade recht Indie-Punk-Grunge-Rock aus Wien, high energy, high speed, schweißtreibend.
In der Zeltbühne nebenan machen sich derweil Matriarch bereit. Im vergangenen Jahr noch ausgezeichnet mit der Gunda, löste sich die Crossover Metal Band Anfang 2026 auf! Brückenfestival ist eine Ausnahme – für den großen Abschiedsgig. Den Freitag auf der Hauptbühne beschließen die schräg hyperaktiven Art-Punker La Securité aus Montreal, Kanada, gefolgt von der Münchner Musikerin zwischen Jazz, Rap und Aufbegehren, Vandalisbin, dem Kraut-Punk-Trio Maquina aus Lissabon und Haxan030: Der Frontmann von Kora Winter macht solo eine aufreibende Mischung aus Hardcore, Rap und Techno und wird euch sämtliche Gehirnwindungen glattziehen.
Dann zur Aftershow-Party, dann ins Heiabetti und am Nachmittag wieder auf der Matte bzw. Wiese stehen. Los geht's mit Pauken und Planeten, Kinderlieder, die ihr Publikum ernst nehmen, gefolgt von den Aldi Aliens und ihrem Post-Inflationspunk auf Plastikgeräten aus dem letzten Jahrtausend. Gegen 17.20 müssen wir in die Zeltbühne, weil da die charismatischsten Indierock-Lieblinge der Region spielen, Mojo Rojo.
Mit Sorvina kommt eine in New York geborene, in Berlin lebende Künstlerin auf die Hauptbühne, die mit ihrem gedankenvollen Jazz-Rap und Neo Soul irgendwie ganz perfekt in das diesjährige Programm passt. Auch So Sorry haben jazzige Sounds dabei, die bei ihnen in einen Alternative Pop hineinschwappen, während Dreamwave aus Bristol anreisen, um euch mit ihrem Psychedelic Garage Rock in die Wolken zu beamen. Mehrere ausverkaufte Headlinertouren in der Heimat und ein Glastonbury-Slot sprechen für sich. Die Stimmung kann man direkt mitnehmen zum Set von Yeahrs: verträumter Shoegaze und donnernder Post-Punk. Pistole performt mit Drumset und analogen Synthesizern und Mandy Indiana nehmen euch mit in ein Dickicht aus komplexen Noise-Klangwelten. Zum Abschluss nochmal Rap: Amy True aus London steht für Tiefgang und Energie, starke Botschaften und eine einnehmende Livepräsenz. Brü, wir freuen uns!
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Brückenfestival
Fr 07.08. + Sa 08.08. unter der Theodor-Heuss-Brücke, Nbg
Eintritt frei.
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