Das Interview zu Dating Planet A - in der Katharinenruine
#Dating Planet A, #Film, #Johannes Felder, #Konzert, #Open Air
Nach Tourneen durch Metropolen und entlegene Regionen kehrt das Kino-und-Konzert-Projekt anlässlich der 50. Aufführung zurück nach Nürnberg, in die Katharinenruine. Hier unser äußerst investigatives Interview mit den beiden Produzenten und Künstlern Johannes Felder (Film) und Jonathan Hofmeister (Musik):
Curt: Spielt ihr die Nacktszene selbst, oder wurde die mit KI gemacht?
Johannes: AI-KI-IA-人工智能- SI usw, habe alles ausprobiert. Fleisch und Blut sehen einfach besser aus.
Jonathan: Mit KI hätte es nicht halb so viel Spaß gemacht
Habt ihr noch Hoffnung für unseren Planeten?
Jonathan: Ich glaube, dass die Menschen, die gemeinsam ein glückliches Leben schaffen wollen, auch weiterhin dran bleiben und eine lebenswerte Welt kreieren.
Johannes: So lange die Töne nicht verklingen. Ja! Auch ein Blick ins Grün kann Hoffnung spenden.
Über wie viele Jahre hinweg sind ihre Filmaufnahmen entstanden - und an welchen Orten?
Jonathan: Das weiß Johannes besser als ich :)
Johannes: Zum Einen: Ein Destillat aus überhäuften, sich stapelnder Festplatten aus dem Archiv. Herumstreunen, in die Welt hinein schweifen, suchen und finden. Mit Kamera. Zum Anderen: Auf einer ausgiebigen Reise nach Südamerika. Das Zeitfenster war also groß.
Wieso mit Jazz? Das hört doch niemand mehr ;)
Johannes: Im Fall unseres Projekts. Ich höre am liebsten gute Musik. Und arbeite
am liebsten mit guten Musikern, die gute Musik machen. So geschehen. That’s it!
Jonathan: Jazz bedeutet unmittelbar, reaktiv, direkt. So kann aus der starren Projektion des Films ein lebendiges Werk geschaffen werden, das sich stark auf das Liveerlebnis auswirkt.
Was sind eure nächsten filmischen Projekte?
Johannes: Gerne auch erst wieder einmal malen im Atelier. Das Archiv hat sich über die letzten zwei Jahre aber auch schon wieder erweitert.
Jonathan: Alles verarbeiten, was wir in den letzten fünf Jahren gelernt haben. Unser Publikum war der beste Lehrer.
Wie reagiert das Publikum auf ihren Film?
Jonathan: Alles dabei, nur die BHs und Tomaten haben gefehlt.
Johannes: Von himmelhochjauchzend bis erschüttert-tief-schluchzend.
Habt ihr eine Lieblingsszene?
Johannes: Die Nacktszene.
Jonathan: Zwei, die Heuschrecke und das Rapsfeld. Diese Szenen schaffen so eine besondere Nähe, die ich selten gespürt habe.
Welche bessere Abendbeschäftigung als eine DPA-SHOW könntet ihr Euch vorstellen?
Johannes: Ich hab´s mit Kunstgenuss probiert. War nicht zielführend.
Jonathan: Wenn sie mal von jemand anderem aufgeführt würde als uns.
Erst Kulturpreis, jetzt Metropolregion-Artist-Preis – Glückwunsch dazu! Was kann danach noch kommen? Und was ist mit Jonathan?
Johannes: Ein neues Filmprojekt.
Jonathan: Jonathan kümmert sich um Geld und Renomée über öffentliche Fördertöpfe.
In der Katharinenruine gibt´s am 24.07. das ganz große Besteck. Was bedeutet das, was erwartet uns?
Jonathan: Ich habe lange an der Traumbesetzung gefeilt, wie der Film zum Klingen gebracht werden kann. Horn und Flöte fügen dem Klangspektrum genau das hinzu, was noch gefehlt hat, den direkten und ergreifenden Ton, der sofort ins Herz fährt.
Johannes: Der größte Mehrwert ist sicherlich die Erweiterung des musikalischen Ensembles um drei Akteurinnen.
Aber auch am Film habe ich immer wieder Facetten geändert oder erweitert; für die Show in der Katharinenruine am 24.07. konnte ich mich auch hier nicht zurückhalten.
Kann man von Nürnberg aus die Welt retten?
Johannes: Kann sein. Muss aber nicht.
Aber wir versuchen es. Danke für das Interview und viel Spaß in der Ruine!
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Dating Planet A – ein Kino-und-Konzert-Projekt
von Johannes Felder & Jonathan Hofmeister
FR 24.07. / 21 Uhr / Katharinenruine, Nbg
Hier geht´s zum Beitrag, da gibt es alle Infos zu dem Projekt: KLICK.
www.datingplaneta.de
Insta: dating__planet__a
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