Tanz und Theater in der Tafelhalle: Grenzerfahrungen und die Suche nach Heilung
#Tafelhalle, #Tanz, #Theater
Der Februar in der Tafelhalle steht zunächst im Zeichen des Panoptikum Festivals mit Inszenierungen des Jungen Theaters Ingolstadt, der Compagnie Cie.Arcosm und katinkaspringinsfeld. Dann folgen gleich drei Produktionen aus dem eher tänzerischen, aber dabei sehr inhaltlichen Feld:
Mel Brinkmann: Zones of Simulation
Die Performer_in und Choreograf_in Mel Brinkmann hat für diese Arbeit zum Truppenübungsplatz Hohenfels recherchiert. Ein faszinierender Ort: Seit 1951 wird auf einem von den US-amerikanischen Streifkräften verwalteten Gelände Krieg simuliert. Sogenannte Civilians on the Battlefield – kurz COBs – verkörpern bei diesen Übungen fiktive Dorfbewohner:innen aus den globalen Konfliktzonen. Die Tanz-Performance setzt sich mit den Menschen hinter diesen Statist:innen auseinander und blick auf einen Ort, an dem sich die Idee von Krieg in zivile Körper einschreibt. Termine: 13.02. und 14.02.
Julian Lorenza Sturz und Lina Hartmann: In/Sufficient
Zwei Solo-Performances, die gemeinsam zu etwas Neuem werden. Julian Lorenza Sturz beschäftigt sich in seiner Choreografie mit der Frage nach der gewaltvollen Sozialisation als Mann und der Suche nach einem Umgang mit der spezifischen Genderrolle. Lina Hartmann setzt sich mit dem Gefühl der Reizüberflutung und Überforderung auseinander. Wie verhält man sich in einer Welt, für die man zu sensibel erscheint? Ein Abend über das Ungenügendsein, nochmal zu sehen am 06.03.
Astrid Hornung: Über Müdung, Premiere: 12.03.
Die Performerin und Schauspielerin Astrid Hornung ist seit 2020 an ME/CFS erkrankt, einer neuroimmunologischen Multisystemerkrankung, für die es aktuell noch keine Heilung gibt. Mit ihrer Arbeit auf der Bühne möchte sie diese oft missverstandene Krankheit erfahrbar machen. Eine Grenzerfahrung auf der Suche nach Heilung, mit der Hoffnung im Herzen und der Erschöpfung als ständigem Begleiter.
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