In Between Ears: 360 Grad Soundforschung am/im Objekt Künstlerhaus

20. DEZEMBER 2024 - 21. DEZEMBER 2024, KüNSTLERHAUS IM KUKUQ

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Am 20. und 21. Dezember gehört das wiedereröffnete Künstlerhaus zwei Abende lang den Soundkünstlern, den Klangforscherinnen, den Musikbastlern und -performern:innen. Das Festival In Between Ears lässt das Haus summen und brummen, rattern, reden, verstummen und beobachten. „Ein Festival für audiovisuelle Raumkonstellationen, fluide Formen und veränderbare Netzwerke“ soll es werden.

Das hört sich extrem spannend an und hat in Nürnberg dank verschiedener hochklassiger Akteur:innen ja fast so etwas wie Tradition. Bei In Between Ears wird die Forschung zum grundlegenden Element: Die neu eröffneten Räume des Künstlerhauses kennen noch keine Routine und sollen mit Klang und Performance sozusagen untersucht werden. Kern des Festivals wird der Festsaal sein, der mit einem 360-Grad-Audiosystem ausgestattet wird, das in der Lage ist, Klänge um die Köpfe der Besucher zu bewegen. Aber auch Gänge, Treppenhäuser, Außenflächen und kleinere Säle sollen für die Installationen der beteiligten Künstler:innen genutzt werden. Wir freuen uns über namhafte Akteure:

Paul Hauptmeier + Martin Recker
Seit gut 15 Jahren arbeiten Hauptmeier|Recker als Duo zusammen und produzieren Klang und Multimedia für Oper, Live-Elektronik-Performance, Radiokunst und ortsspezifische Installationen. Ihr Steckenpferd ist die 360-Grad-Audio-Performance.

Simone Körner
verbindet die Suche nach Orten der Begegnung mit der Auseinandersetzung von Hörphänomenen. Im Bistro Bereft beschäftigt sie sich mit dem Tinnitus, einem Hören, das unvermittelt im Kopf auftritt und für das es keine eindeutige wissenschaftliche Erklärung gibt.

Elise Ludinard + HOEK Collective
Die belgisch-französische Tänzerin und Choreografin Elise Ludinard und das HOEK Kollektiv werden in ihrer Performance mittels Gesten Raumebenen verbinden, wobei der Klang als tragendes und treibendes Element dient.

RedOn + Subrihanna
Die Nürnberger Fachkräfte in Sachen cineastischer Videowelten, die mit Klang verschmelzen, der aus allen Richtungen kommt. Für das Festival werden sie eine eigene visuelle, wie auch akustische, raumspezifische Form erarbeiten, um ihr Album „Phantom Easy“ in voller Besetzung zu spielen.

Sunny Pfalzer + Marshall Vincent
Die Performerin und bildende Künstlerin Sunny Pfalzer, die sonst mit Poesie und Textilskulpturen arbeitet, bildet ein Team mit dem R‘n‘B und Pop-Sänger Marshall Vincent. In der Audio-Meditation Rub your face onto your shoulder entsteht eine Landschaft aus Klängen und Stoffen.

Jan St. Werner
Der Künstler (Mouse on Mars, Dozent an der AdbK) zeigt mit Spaint Chords eine Arbeit, in der Klang und Performance in einer Wechselbeziehung stehen. Fünf Performer:innen bewegen sich mit Lautsprechern durch die verzweigte Künstlerhaus-Architektur, sie erkunden den Raum und treten mit ihm in Resonanz.

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In Between Ears – Festival für audiovisuelle Raumkonstellationen
Kuratiert von Michael Akstaller und Stephanie Braun
20.12. + 21.12. im Künstlerhaus, Nbg.   www.kunstkulturquartier.de

Präsentiert vom rundum wohlklingenden Medienpartner curt.




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Den Mittelpunkt bildet auch in diesem Jahr die große Open-Air-Stage am Veit-Stoß-Platz, bevor die Nacht bei den Aftershow-Partys in den Clubs ihren Höhepunkt findet. Das Programm spiegelt die ganze Vielfalt der regionalen und überregionalen Musikszene wider. Ein kleiner Ausblick auf das Line-up: Im Kiosk West sorgt TREIBGUT für den passenden Soundtrack zum Sonnenuntergang, während in der Theaterkneipe LOFT die Band SHAMROCK mit wildem Akkordeon und treibendem Irish Folk Pub-Feeling aufkommen lässt. Im der MUZ treffen die Newcomer SASKO mit Indiepop („Kleinstadtgespräche“) auf den Singer/Songwriter RAIMUND MUNMANN, bevor die DJs das Zepter für die Nacht übernehmen. Wer es schrill mag, sollte einen Abstecher zum Mops von Gostenhof machen, wo Glitzerqueen ROXY RUED mit ihrem Mix aus Trash-Schlager und Punk-Pop erneut für Eskalation sorgt. Ob im Palais Schaumburg, im Bistro West beim gemeinsamen Chorgesang oder im Gostenhofer Dorfschulze – überall wartet ein Abend voller Entdeckungen und Gemeinschaft! 
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Bierchen & Bühnchen – rund 60 Acts in 15 Locations
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KüNSTLERHAUS IM KUKUQ. Ankündigung von Walter Grzesiek

Die Spieler des Theater4 haben ein Händchen für philosophisch-komische Gegenwartsstücke, die in der Region noch nicht zu sehen waren. Jetzt hat Regisseur Reinhard Weirauch das Endzeit-Stück Anschluss entdeckt, das der tschechische Autor Jaroslav Rudis fürs Staatsschauspiel Dresden schrieb. In einem abgehängten Grenzland-Kaff warten vier Übriggebliebene vor verschüttetem Tunnel und toten Gleisen auf den Anschluss an die weite Welt. Theater4 abstrahiert von dieser Szenerie, die Bühne ist nur ein aus Bierkästen zusammengezimmerter Wartesaal. Dort vertreiben sich drei Frauen und ein Mann die endlose Wartezeit mit Rückschauen in die weite Vergangenheit (auch Jesus kam einst hier vorbei). Sie ignorieren den Stillstand und den drohenden Kollaps des Planeten mit Geplapper, Schweigen oder pseudophilosophischen Durchhalteparolen. Die Menschheit steckt in der Sackgasse, ohne Zukunft, ohne Strategien für ein sinnvolles Weiterleben. Aber wir machen mal einfach weiter. Aus solchen deprimierenden Ausgangslagen dennoch mit viel Spielwitz und Sinn fürs Schräge unterhaltsames und kluges Theater zu machen, ist die vielfach bewiesene Stärke des Theaters aus dem Nürnberger Land. Regisseur Weirauch verspricht: „Wir baden mal wieder in absurden Bildern, verlassen uns auf die Kraft der Sprache und hoffen, dass das Konzept des endzeitlichen Humors aufgeht.“ Das knallige Ende wird nicht verraten.

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