FrischLuft auf AEG: Fröhliches Wiedersehn

DIENSTAG, 1. JUNI 2021, KULTURWERKSTATT AUF AEG

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FrischLuft schnappen, das hieß im vergangenen Jahr ausschließlich, immer die gleichen Spaziergängchen zu unternehmen. In diesem Sommer werden wir darunter etwas vollständig anderes verstehen: FrischLuft auf AEG ist die neue Reihe, die uns bis in den Herbst hinein mit feinsten Open-Air-Formaten auf AEG versorgen wird.

Der Treffpunkt heißt Hof D, vor der Kulturwerkstatt. Bereits in 2020 hat sich dieser Innenhof als sommerliche Spielstätte für Musik, Theater, Kino prächtig geeignet, warum sollte das in 2021 anders sein. Gleich vom 4. bis 6. Juni findet hier das kulturelle Brücken schlagende OstAnders Festival eine Heimat: Das Motto heißt #nolimits und so soll auch das Programm sein, das sich über alle gedachten Grenzen hinweg erstreckt und Musik, Kunstausstellungen, Visual Art, Lesungen, Theater und eine Modenschau ermöglicht. Dieses Festival allerdings findet noch digital statt, so lassen sich auch geografisch sämtliche Grenzen einfacher überwinden.

In musikalischer Hinsicht und dann auch draußen freuen wir uns zunächst auf Hadi Alizadeh und Shabnam Zamani (11.06.), die die traditionelle persische Musik nach Mittelfranken bringen und die EAZZ Band, die dem guten alten Jazz immer gerne mal so ein bisschen frechen Surfrock beimengt (18.06.). Ebenfalls noch im Juni, 24.06., kehrt der beliebte Songslam zurück, bei dem das Publikum entscheidet, welche*r Singer/Songwriter*in das beste Lied mitgebracht hat. Mit dabei JOE Band, Natalie Joy und Terry Lee Burns und N.N. Noch einmal, mit anderem Lineup, auch am 29.07.
Der Juli startet hot hot hot mit Callin Cal (03.07.), der Band, die Cal Tjader anruft, bzw. ihm huldigt. Tjader gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Latin Jazz. Es gibt also ordentlich Mambo auf die Ohren! Apropos hot: Es folgen vom 7. bis 11. Juli die Spanischen Filmtage in Zusammenarbeit mit Mobiles Kino e.V.
Danach darf der Hof D weiter fröhlich mit Jazz beschallt werden. Darum kümmert sich das Michael Flügel Quartett (17.07.), das die Platte Poetry Of Light vorstellt, die überwiegend Eigenkompositionen des Bandleaders versammelt. Auch das Muggenhofer Kurkonzert, das zu einem Sommer in Muggenhof unweigerlich dazugehört, wandert in diesem Jahr vor die Kulturwerkstatt. La Finesse (18.07.) bringen ihre Streichinstrumente mit und spielen Klassik – aber kennen sich auch mit Elektro, House, Rock aus. Das Programm heißt ja auch Grenzenlos.

Ganz generell steht dieser FrischLuft-Sommer ein bisschen im Zeichen des freudigen Wiedersehens. Auch mit der Global Art Jam (15.07.), die sich ihren Charakter beibehalten hat: sie ist eine Jam. Und jeder Mensch, der was kann, sei es Musik oder Vortrag oder Tanz, ist eingeladen, mitzujammen.

Und auch unter der Wortkombination it isn‘t happening können sich curt-Leser*innen bereits etwas vorstellen. Das Festival hat sich der gegenwärtigsten Avantgarde verschrieben und bringt experimentelle Elektrosounds, AV-Performances, Sound-Art und -Improvisation, also viele Sachen, die man sonst nirgendwo anders zu hören oder sehen kriegt, auf die Bühne Auf AEG (30.07.–01.08.). Informationen zu IIH-Programm zeitnah auf www.itisnthappening.com.




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KULTURWERKSTATT AUF AEG. Berühmt wurde die Niederländerin Margaretha Geertruida Zelle durch exotische, verführerische Tänze, berüchtigt weil ihr während des erste Weltkriegs die Rolle einer Agentin für die Deutschen nachgesagt wurde, Deckname H 21. 1917 wurde sie hingerichtet, bis heute bleibt ihre Schuld jedoch umstritten. Als Mata Hari wurde Margaretha zum Mythos, zur Projektionsfläche und zum Symbol nicht nur für Verführung und Geheimnis, sondern auch für die Macht des Erzählens an sich. Die Choreografin Eva Borrmann und die Tanzwissenschaftlerin Dörte Kordzumdieke widmen sich diesem Mythos in der Lecture Performance Plan Mee: Salon Mata Hari in der Kulturwerkstatt auf AEG. Als Lecture Performance versteht man eine Aufführung an der Schnittstelle von Vortrag und theatraler Performance. Borrmann und Kordzumdieke bauen aus biografischen Fragmenten ein Porträt, das bewusst auch die Leerstellen der Überlieferung offenlegt. Im Fokus stehen Brüche, Widersprüche und das Unausgesprochene – jene Momente, in denen Biografie zur Behauptung und Interpretation zur Waffe wird. Premiere am Samstag, 10.01., 20 Uhr in der Kulturwerkstatt auf AEG

Weitere Termine:
11.01.2026, 19Uhr
24.01.2026, 20Uhr
25.01.2026, 19Uhr

Außerdem im Experimentiertheater der FAU in Erlangen: 
22.04.2026, 19Uhr                                   
23.04.2026, 19Uhr

Weitere Infos: www.planmee.de  >>
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