Neue Musik, von curt verhört

SAMSTAG, 1. DEZEMBER 2018

#CD-Vorstellung, #CDs, #Medien, #Musik, #Tommy Wurm, #Tommy Yamaha

Ganz kurz besprochen und äußerst sanft gestreichelt von Tommy Yamaha!

THE PRODIGY: NO TOURISTS
MBG ++ 02.11.
Das Gute zuerst: Man kann den Herren nicht nachsagen, irgendeinen musikalischen Trend nachzueifern. Wo The Prodigy draufsteht, ist The Prodigy drin. Genau da liegt aber das Problem. Da sich die Band seit je her zu 100% über den Sound definiert, klingt das alles ganz schön altbacken. Für treue Fans allerdings uneingeschränkt zu empfehlen.
War, da, was?
 


 

ROSALIA: EL MAR QUERER
Columbia ++ 02.11.
Zeitgenössischer R&B, aber auch Ansätze von klassischem Flamenco, und alles in einem atemberaubenden Mix. Was eine großartige Platte. Einzig ich verstehe kein Wort Spanisch. Ich bin mir aber sicher, dass die Dame bald mit einem englischsprachigen Album aufschlägt und dann gehört ihr die Welt.
Fantastico, Claps, #dagehtwas.
 

 

KID SIMIUS: PLANET OF THE SIMIUS
Jirafa Rec. ++ 02.11.
Kid Simius ist der ewige Tour-DJ von Marteria und irgendwie wird er das auch bleiben. Sein Soloalbum will ganz viel und scheitert daran. Ein Mix aus House, Disco, Yacht und Elektronischem. Schlecht ist das alles nicht, aber auch nicht wirklich entscheidend. Tut keinem weh.
Yes, No, Don’t know.
 

 

PLANNINGTOROCK: WOUNDS
DFA ++ 09.11.
Die englische Künstlerin Jam Roston aka Planningtorock mit ihrer vierten Platte. Wie bei jedem ihrer Alben schafft sie es, den musikalischen Zeitgeist perfekt in Szene zu setzten. Ihre Stimme ist immer noch Genderneutral und ihr inhaltlicher Kampf um Gleichstellung ist aktueller denn je. Good one.
DFA, R&B, #never-endingfight.
 

 

ANDERSON .PAAK: OXNARD
Aftermath Entertainment ++ 16.11.
Da ist das Ding. An den Reglern Dr. Dre und die Features kommen u.a. von Snoop Dogg, Kendrick Lamar, Q-Tip, Pusha T & Dr. Dre himself. Gefühlt ist der Rap-Anteil ein wenig höher als beim Vorgänger. Was soll ich sagen – ein großes Album, aber ich habe auch nicht weniger erwartet.
Hip, Hop, Revolution.
 

 

MUMFORD & SONS: DELTA
Island ++ 16.11.
Oh je. Mumford & Sons haben alle ihre Instrumente mit zum Paul (Epworth) nach London gebracht, und der hat dann alles aufgenommen und hier und da sogar ein paar R&B-Beats drangemacht. Die Songs sind immer noch ganz gut, aber der Rest ein Graus.
Die, Zeit, isrumm.
 
 




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