Andreas Radlmaier im Gespräch mit: Carlos Lorente

FREITAG, 31. AUGUST 2018

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Sie zwingen grau raus und bunt rein in die Hood, die Street-Artisten, die sich zunehmend mit offizieller Erlaubnis und umfassender Konzeption Nürnberger „Unorte“ erobern. Wie etwa die grauen Betonpfeiler der Theodor-Heuss-Brücke, die seit dem diesjährigen Brückenfestival den Ausgangspunkt eines geplanten Nurban Art Park markieren: eine „urbane, für alle zugängliche Open-Air-Galerie, die in der Folge ein dauerhafter Ort der kreativen Partizipation für Jung und Alt werden soll“. Die frischen Arbeiten der Straßenkunstkompagnie dienen als überzeugendes Statement: Sie sprühen vor Freude und Wucht. Ein Gespräch mit dem Graffiti-Protagonisten Carlos Lorente aka Kid Crow über Nürnberger Nachholprozesse, künstlerische Glaubwürdigkeit und die erste Graffiti-Akademie Deutschlands, die er im Z-Bau leitet.

Andreas Radlmaier: Das, was hier unter der Theodor-Heuss-Brücke gerade abläuft, ist das für Euch eine Planskizze Eures Urban Art Parks?

CARLOS LORENTE: Es ist eine gute Blaupause für das, was alles sein könnte. Wir haben als kreative Plattform die Brücke und angrenzende Flächen zur Verfügung gestellt bekommen und haben gezielt darauf geachtet, aus den verschiedensten Stilrichtungen Kreative einzubinden: Street Art, Urban Art, klassisches Graffiti, um damit auch den Community-Gedanken zu stärken. Viele, die hier arbeiteten, haben zuvor noch nie miteinander ein Wort gewechselt. Es geht um den Austausch und zu zeigen, welches Potenzial überhaupt in der Stadt steckt.

Radlmaier: Wie viele sind dabei?

Etwa 35, alle aus der Metropolregion.

Radlmaier: Wie würdest Du denn einem blutigen Laien die größten Unterschiede zwischen den Disziplinen erklären?

Es ist tatsächlich nicht so einfach. Am besten geht die Aufteilung, wenn man auf die Motivation blickt. Wenn man Graffiti als Überbegriff hernimmt, gibt’s die Motivation Message, Politik, Meinung. Da geht’s meistens nicht darum, dass die Arbeit ästhetisch anspruchsvoll ist, sondern darum, dass man die Message lesen kann. Das ist im Ergebnis dann das, was am ehesten mit „Schmiererei“ gleichgesetzt wird.

Radlmaier: Schaust Du auf diese Ausprägung herab?

Ich habe mich freigemacht davon, das mit meiner persönlichen Geschmacksbrille zu beurteilen. Natürlich könnte ich technisch erklären, warum etwas schlecht gesprüht ist. Und natürlich gibt’s für mich politisches Graffiti, womit ich inhaltlich gar nicht klar komme, während ich anderes wieder ganz humorvoll finde. Dieses politisch motivierte Graffiti ist tatsächlich kein schönes Graffiti, meistens.

Radlmaier: Und weiter?

Die zweite Motivation ist etwas Künstlerisches zu machen, sich auszudrücken. Da wird dann gerne figurativ gearbeitet, werden große Fassaden gestaltet, wo nicht nur die Sprühdose zum Einsatz kommt, sondern auch die Streichfarbe. Da gibt’s Schablonen, da wird getaped, plakatiert. Street Art – ganz klar. Und dann gibt’s den dritten Teil von Graffiti, der auf Buchstaben beruht. Da geht’s um die Ausgestaltung eines Schriftzugs, der meistens auf einem Künstlernamen basiert, den man sich erarbeitet, den man bekommt oder sich selber sucht.

Radlmaier: Kid Crow zum Beispiel.

Genau. Und diesen Namen versucht man, in möglichst vielen Varianten zu malen. Im Idealfall „all city“ – also überall in der Stadt. Man macht Werbung in eigener Sache. Diese Art von Graffiti nennen wir „style writing“. Denn da geht’s um Stil, Buchstabentypen.

Radlmaier: Das ist die Fortsetzung der Kalligraphie, oder zumindest Handschrift.

Auf jeden Fall. Es geht um den Effekt, seinen Namen zu hinterlassen. Das ist ein menschliches Grundbedürfnis.

Radlmaier: Oder Egotrip?

Das ist sicher zum Teil sehr egoistisch, sich auf das Pseudonym zu konzentrieren. Das kann man besser einsortieren, wenn man weiß, wann Menschen anfangen, style writing zu machen. Nämlich als Teenager.

Radlmaier: Ah, man kann den Hormonen beim Wachsen zusehen.

Genau, Identitätsfindung.

Radlmaier: Warst Du ein schüchterner Typ? Oder das Gegenteil?

Ich würde mich in der Mitte einsortieren. Ich war aber schon glücklich, etwas gefunden zu haben, über das ich mich selber definieren konnte. Das war ein Ventil, um mich auszutoben. Deshalb geht’s bei diesem HipHop-basierten Graffiti auch um Jugend-Graffiti. Obwohl es in diesem Bereich – und da würde ich mich dazu zählen – mittlerweile viele Künstler der Generation 30 plus gibt. Manche New Yorker kratzen an den 60 und sind immer noch vorne dabei. Da gibt’s auch kein Mindesthaltbarkeitsdatum. Aber es ist eher die jüngere Ausdrucksform im Gesamtkonglomerat Graffiti. Street Art wird oft von Leuten gemacht, die einen akademischen Hintergrund haben, aber nicht zwangsläufig aus dem HipHop kommen, sondern damit gar nix zu tun haben wollen, sondern eher dem Death Metal oder Techno verhaftet sind. Das ist in der Szene nicht unumstritten. Denn in der klassischen Graffiti-Szene ist der illegale Aspekt ein Stück weit ein Kriterium für Authentizität. Und wenn nun Tür und Tor geöffnet werden für Street-Art-Künstler, die noch nie illegal gemalt haben, wird das von true-school-Malern sehr kritisch gesehen.

Radlmaier: Es geht um Glaubwürdigkeit, Credibility.

Und deshalb gibt es hier klassischerweise eine Rivalität zwischen diesen Szenen. Wobei man sagen muss: Das hier an der Heuss-Brücke ist ein Musterbeispiel dafür, dass es auch anders geht. Die Mischung ist explosiv, aber es funktioniert trotzdem supergut.

Radlmaier: Ihr habt den „Urban Art Park“ auch beim „Open Call“ zur Kulturhauptstadtbewerbung eingereicht. Da seid Ihr bei der Abstimmung im Netz nicht unter den ersten Zehn gelandet.

Da war die Idee, mit der entsprechenden Förderung von 5.000 Euro alle Brückenpfeiler zu besprühen. In Summe etwa 1.000 Quadratmeter.

Radlmaier: Was bedeutet es für Dich, dass Ihr beim Voting nicht ganz vorne dabei wart?

Bei einem Publikumsvoting weiß man nicht, wie repräsentativ die Stimmenverteilung tatsächlich ist. Was auf jeden Fall gut ist: Wir sind mit zwei Street-Art-Projekten unter die Top 20 gekommen. Das zeigt: Es wird verstanden. Ich finde das gar nicht demoralisierend.

Radlmaier: Ihr habt ja ohnehin einfach angefangen.

Wir haben mit den Fördermöglichkeiten, die noch offen standen, versucht, das so weit wie möglich zu realisieren. Aber wir sind auf Kante genäht.

Radlmaier: Lebt Nürnberg graffitimäßig hinterm Mond?

Teils – teils. Ich glaube, das hat eine historische Komponente. Das Thema hatte über viele Jahre hinweg überhaupt keinen Platz gehabt. Nachdem es über 20 Jahre keine Lobbyarbeit gab, passierte bis jetzt auch nichts. Seit fünf Jahren machen wir richtig Druck. Wir merken, wenn man das antreibt, rennt man teilweise offene Türen ein, wo man gar nicht glauben würde, dass es eine prinzipielle Bereitschaft gibt, dieses Thema zu diskutieren. Das Westbad ist das klassische Beispiel dafür. Es war ja ein waghalsiges Experiment, ein Dutzend Künstler aus ganz Europa einzuladen, die im Prinzip malen, was sie wollen. Sie bekamen ein Farbkonzept und Wasser als grobes Thema. Ich kann mich noch an den Chef der Nürnberger Bäder erinnern, der damals schweißgebadet an der Wand entlang gelaufen ist, weil er nicht wusste, was er da serviert bekommt. Aber es hat super funktioniert, es war ein internationales, interkulturelles Projekt und die Wand wurde seitdem an keiner Stelle beschmiert. Das ist ein Zeichen dafür, dass der Respekt dieser Fläche gegenüber relativ groß ist. Ein Fingerzeig.

Radlmaier: Für Dich ist Nürnberg schon der richtige Ort?

Insofern, weil es viele, viele Flächen gibt, die ein Graffiti verdient hätten, unabhängig davon, ob wir jetzt von Brücken oder großen Brandschutzwänden sprechen. In der Südstadt gibt’s ohne Ende Flächen, die dem Quartier einen bunten, lebenswerteren Anstrich geben könnten. Ich fände es schlechter, wenn Nürnberg zu clean, zu sauber, zu perfekt würde. Das ist diese Stadt nicht. Sie ist ja teilweise richtig kaputt.

Radlmaier: Ist für Dich eine einfarbige Wand alles andere als beruhigend?

Würde ich pauschal nicht so bejahen. Aber viele großformatige Wände sind ja Brandschutzwände, Brückenpfeiler, Lärmschutzwände. Ganz ehrlich: Wer findet die denn ungestaltet cool? Niemand.

Radlmaier: Architekten zum Beispiel.

Nachdem ich kein Architekt bin, kann ich diese Position nicht ganz nachvollziehen. Es gibt sicherlich Flächen, wo ich sagen würde, da passt jetzt nicht zwingend ein Graffiti hin. Die Burg würde ich auch nicht bemalen.

Radlmaier: Spürst Du diese Schubkraft auch bei Deiner Graffiti Akademie?

Zumindest spüre ich, dass sie aus unterschiedlichen Richtungen kommt. Das größte Interesse an Graffiti-Kursen und -Workshops kam ja bislang im Jugendbereich auf. Schwerpunktmäßig 12 bis 18 Jahre. Jetzt steigt das
Durchschnittsalter der Teilnehmer von Jahr zu Jahr. Viele in den 30ern, 40ern. Auch Senioren.

Radlmaier: Wie fällt Deine Zwischenbilanz nach drei Jahren im Z-Bau also aus?

Sehr gut. Man merkt, dass die Wahrnehmung nicht mehr so einseitig ist, dass die Leute mit weniger Vorurteilen rangehen. Für mich als Graffiti-Lehrer ist es natürlich auch spannend, nicht immer nur zu Jugendlichen zu sprechen. Sehr begrüßenswert ist es, dass die Sparkasse Nürnberg begriffen hat, dass Street Art mittlerweile eine derartige gesellschaftliche Relevanz hat, dass man die nicht außen vor lassen kann. Sie fördert zum Beispiel die Urban-Art-Werkstatt im Z-Bau, so dass ich über drei Jahre hinweg in den Sommermonaten einen durchgehenden Betrieb kostenfrei anbieten kann.

Radlmaier: Strebst du denn einen Regelbetrieb in der Akademie an?

Eigentlich schon. Allerdings ist es ähnlich wie mit anderen Dingen etwa beim Skateboard-Fahren. Das meiste passiert beim Üben. Ich kann mir nicht vorstellen, jemanden die ganze Zeit an der Hand zu nehmen. Deshalb sehe ich ein Graffiti-Angebot nicht wie einen Gitarrenunterricht. Schon Impulse setzen, technische Fragen beantworten, dem klassischen Unterricht stehe ich aber etwas kritisch gegenüber.

Radlmaier: Die mediale Beachtung dieser Graffiti Akademie und Deiner Person ist aber schon mal verblüffend.

Es ist halt immer noch etwas Mysteriöses, Graffiti wird nie ganz Mainstream, weil es diese illegale Aspekte weiterhin geben wird. Das ist was Grundmenschliches: sich erfahren, etwas Verbotenes zu machen.

Radlmaier: Wie reagiert denn der konventionelle Kunstbetrieb bislang auf Urban Art?

Ich hatte noch nicht die Gelegenheit, etwa mit Entscheidern der Nürnberger Kunstakademie zu sprechen. Aber ich weiß von anderen Künstlern, dass das eher müde belächelt wird, dass Street Art und Graffiti keinen hohen Stellenwert haben, weil man es als zu beliebig ansieht, als zu dekorativ. Verständnis gibt’s vermutlich eher bei den Fachhochschulen, die ohnehin im angewandten Bereich unterwegs sind.
 
Radlmaier: Aber es gibt ja Künstler, die sprayen. Katharina Grosse zum Beispiel.

Oder Jonathan Meese, sicher.

Radlmaier: Wie definiert sich in dem Bereich überhaupt Qualität?

Da kann man kein Pauschalurteil fällen. Bewerten kann man sicher die technische Qualität, den Umgang mit der Sprühdose, was ist Absicht, was ist nicht Absicht. Von der Ästhetik her würde ich sagen: Geschmackssache. Wenn ein Künstler freilich eine Wand am Hauptmarkt gestalten wollte, müsste er sich schon mit dem ganzen Umraum vorher intensiv auseinandersetzen.

Radlmaier: Boshaft gedacht: Graffiti ist urbane Lüftlmalerei des 21. Jahrhunderts. Häuser wurden auch schon immer bemalt, durch Szenen kommentiert.

Ein alter Hut, ne!

Radlmaier: Wenn Du das sagst …

Es geht eben um den öffentlichen Raum, wo Botschaften zugelassen werden. Da ist ein Großteil kommerziell genutzte Fläche. Werbung im weitesten Sinne. Aber wer regt sich denn über eine neue Plakatgroßfläche auf? Die Leute sind so konditioniert, dass sie das hinnehmen. Bei einem Graffiti wird darauf gezeigt und „Schmiererei“ gerufen. Graffiti macht immer noch Angst, weil es so schwer zu kontrollieren ist. Ein Beispiel: In der true-school-Szene gibt es ein Duo, Moses & Taps, zwei hundertprozentig illegal operierende Künstler, die sich vom style writing komplett gelöst haben und fast nur auf Zügen der Deutschen Bahn malen. Mittlerweile experimentieren die in so viele verschiedenen Richtungen, dass man sie eigentlich als Aktionskünstler bezeichnen muss. Mit verrücktesten Sachen. Sie bringen Dosen zum Explodieren, arbeiten mit ganz grobem Duktus auf den Zügen. Das sind Kunstwerke, die losgelöst bestens ins Neue Museum passen würden. Aber auf einem Zug ist es natürlich ein No-Go. In Hamburg haben sie zum Beispiel eine Tür einer S-Bahn zugemauert. Oder sie haben eine S-Bahn-Tür versetzt. Oder sie bemalen Gleisanlagen. Auch Rocco und seine Brüder aus Berlin greifen massiv in den öffentlichen Raum ein, bauen etwa in einen U-Bahn-Tunnel eine komplette Wohnung rein, mit Teppichen, Tapeten, Lampen. Sie wollen Aufmerksamkeit mit politischen Botschaften. Da geht’s um Gentrifizierung, den Überwachungsstaat.

Radlmaier: Ist Graffiti nur nachvollziehbar im Kontext der HipHop-Kultur?

Für mich ist Graffiti abstrakte Kunst, die am besten über das Medium HipHop funktioniert. HipHop ist eine Subkultur, die viel kreatives Potenzial rauslocken kann. Sei es Körperkunst, sei es Rap. Eine superdemokratische Kunstform, weil man sie auf der Straße lernt. Ich finde, Graffiti hat eine größere Energie, als klassisch eine Frau abzumalen. Von einem einfachen Tag zu einem Wild Style Burner zu kommen, brauchst du zehn Jahre, um zu einer Meisterschaft zu gelangen.

Radlmaier: Hast Du Säulenheilige?
Ja klar. Der inzwischen verstorbene Dare zum Beispiel, überhaupt die Basler Schule, die ziemlich buchstabenbasiert ist, wo die Wände für sich sprechen.

Radlmaier: Interessieren Dich andere Ausdrucksformen auch?

Absolut. Mich interessiert Musik, Comic-Kunst. Ich gehe überall in Museen und schaue mir zeitgenössische Kunst an.

Radlmaier: Du bist in erster Linie ein visueller Mensch?

Das würde ich so unterschreiben.

Radlmaier: Adidas, Vitra, auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sind Deine Kunden. Macht Dich das glücklich oder misstrauisch?

Im Leben eines Graffiti-Künstlers, der das im Hauptberuf macht, kommt immer der Moment, wo er sich entscheiden muss, wie weit er sich aus dem Fenster lehnt. Ich für meinen Teil habe da eine Entscheidung getroffen: Solange ich mich nicht verstellen muss, ist es für mich kein Ausverkauf.

Radlmaier: Wie viele Wände in Nürnberg tragen mittlerweile deine Handschrift?
Das sind gar nicht mal so wahnsinnig viele. Ein halbes Dutzend, die noch stehen. Wenn man im Hall of Fame-Bereich arbeitet, darf man ja gar nicht den Anspruch erheben, dass Bilder stehen bleiben, die werden meistens übermalt. Das ist nicht das Schlechteste. Es hat eine reinigende Wirkung und hält die Spannung.

Radlmaier: Ich bitte um Ergänzung folgender Sätze: Ein Leben ohne Spraydose ist …

… möglich, aber sinnfrei.

Radlmaier: Eine leere Wand ist für mich …

… eine Tüte voller Möglichkeiten.

Radlmaier: In zehn Jahren möchte ich …

… durch Nürnberg laufen und viele, viele Flächen mit Graffitis sehen, sowohl temporär als auch permanent.

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CARLOS LORENTE
aka Kid Crow wurde 1978 in Ansbach geboren, kam erstmals Mitte der 90er Jahre mit der seit den 60er Jahren als Kunst-Werkzeug eingesetzten Sprühdose in Berührung und ist seit Jahren neben Julian Vogel ein Wortführer der vermehrt in die Öffentlichkeit drängenden Graffiti-Szene. Beeinflusst von den verschiedenen künstlerischen und sportlichen Ausprägungen amerikanischer Westcoast-HipHop-Kultur, kreiste der 40-Jährige über eine Ausbildung zum Mediendesigner, einem Studium von Englisch, Spanisch und Kommunikationsdesign sein Lebensthema kontinuierlich ein. Seit 20 Jahren gibt er Graffiti-Workshops an Jugendzentren und Schulen, ist Dozent und Geschäftsführer der ersten deutschen
Graffiti Akademie Style Scouts, die seit drei Jahren ihren Sitz im Z-Bau hat. Arbeitsreisen führten ihn nach England, Kanada, Frankreich, Spanien, die Schweiz und ganz Deutschland. Lorente war Mitorganisator des 1. Mural Art Weekend Nürnberg 2013 und im August 2018 Mitinitiator des Nurban Art Park an der Theodor-Heuss-Brücke. Carlos Lorente lebt mit seiner Familie in der Nähe von Schwabach.

FÜR CURT: ANDREAS RADLMAIER
ist als Leiter des Projektbüros im Nürnberger Kulturreferat verantwortlich für das Bardentreffen, Klassik Open Air, Stars im Luitpoldhain, sowie für die Entwicklung neuer Formate wie Silvestival, Nürnberg spielt Wagner und Criminale – Formate, die curt journalistisch begleitet. Andreas ist seit über 30 Jahren in und für die Kulturszene tätig.
Studium der Altphilologie, Englisch, Geschichte. Bis 2010 in verantwortlicher Position in der Kulturredaktion der Abendzeitung Nürnberg. 2003: Kulturpreis der Stadt Nürnberg für kulturjournalistische Arbeit und Mitarbeit an zahlreichen Publikationen.

 




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