Museum schaut auf den Menschen: Jahresthema Körper im GNM

14. MAI 2026 - 11. APRIL 2027, GERMANISCHES NATIONALMUSEUM

#Germanisches Nationalmuseum, #Jahresthema, #Körper

Jeder hat einen, kaum einer kann ihn so bewegen wie curt-Chef Lampe: Körper. Das Germanische Nationalmuseum widmet sich im Themenjahr 2026 unserer sichtbaren Erscheinungsform. Die Dauer- und Sonderausstellungen des GNM werden auf das Köperbild und seinen Wandel mit der Zeit Bezug nehmen. Was ist Schönheit, wie gehen wir mit dem eigenen und anderen Körpern um, wie nehmen wir ihn wahr? Ein kulturhistorisch höchst spannendes Vorhaben. 

Los geht der Körperkult im Museum im Mai mit der Sonderausstellung Genie, Idol, Star. Verehrung im 19. Jahrhundert. Warum wollen wir Genies, Stars, Idole verehren? Und welche Rolle spielt dabei ihre äußere Erscheinung? Das 19. Jahrhundert definiert das Museum als Blütezeit des Geniekults. Die großen Namen der Zeit haben bis heute nur wenig von ihrer Strahlkraft eingebüßt, die Liste reicht von Shakespeare und Albrecht Dürer über Goethe und Schiller bis zu Königin Luise und Napoleon. Anhand von 170 Werken – Gemälden, Zeichnungen, aber auch Alltagsgegenständen und Erinnerungsstücken – beleuchtet die Sonderausstellung diese explosionsarige Entwicklung. Zu sehen vom 14. Mai bis 06. September. 

In der großen Jahresausstellung des Germanischen Nationalmuseums ab Oktober geht es dann um Darstellungen des menschlichen Körpers und das Verhältnis vom Körper zu seiner Umgebung: Body. Aspekte des Körperlichen zeigt mit rund 200 hochkarätigen Gemälden und Arbeiten auf Papier ab der Mitte des 20. Jahrhunderts einige Highlights aus der Stiftung Spengler, die vor zwei Jahren als Dauerleihgabe ans GNM ging. Die Werke erzählen von Schönheit und Schmerz, Tod und Sex. Die Malerin Anke Doberauer dreht den traditionell Frauen objektifizierenden Blick um auf den nackten Mann. ie bekommt eine Sonderschau in der Schau. Gemälde von Rupprecht Geiger oder Raimund Girke entfalten eine besondere Wirkung auf die menschlichen Sinne und die Werke der Zero Gruppe lösen optische Reize aus. Der Museumsbesuch wird in diesem Kontext zu einer gesamtkörperlichen Erfahrung. Zu sehen vom 15. Okt 2026 bis 11. April 2027.

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GERMANISCHES NATIONALMUSEUM. Ein komplett aus Silber gefertigtes, einen Meter hohes Relief, das die Beweinung Christi zeigt, ist die spektakulärste Neuerwerbung des Germanischen Nationalmuseums seit Jahren. Vom 03. März bis 03. Mai wird die Pietá des römischen Goldschmieds Luigi Valadier kostenfrei in einer Interimsausstellung zu sehen sein. Valadier galt in seiner Zeit des Spätbarock als europaweit führender Goldschmied, seine Arbeit zeigt nicht nur die Trauer um den am Kreuz gestorbenen, sondern, mit Engelglorie am Himmel, auch die Hoffnung auf Erlösung. 1786 hatte Papst Pius VI. das Prunkstück der Pfalzgräfin Pfalzgräfin Maria Anna von Pfalz-Zweibrück (Ugroßmutter Sisis) zur Geburt ihres Sohnes, ebenfalls Pius, geschenkt. Als Objekt erzählt das Relief mithin auch eine politische Geschichte: Der Papst wollte sich die Unterstützung der katholischen Wittelsbacher gegen Bestrebungen sichern, seine Macht zu beschneiden. Für das Germanische Nationalmuseum füllt das Relief einerseits eine Lücke im Bestand, andererseits bietet es durch seine Geschichte die Möglichkeit, von einer weiblichen Lebenswelt im 18. Jahrhundert zu erzählen. Mit dem Erwerb geht ein Forschungsvorhaben einher, dass sich den Herstellungstechniken des besonders feinen, detailreichen Reliefs widmen wird. Auch zum Hintergrund der Schenkung und der Rolle Maria Annas sollen Archivquellen befragt werden. 2027 wird die Arbeit in die Dauerausstellung in den Bereich “Kirchliche Kunst im Barock” integriert und im Kontext sakraler Kunstwerke unterschiedlicher Gattungen aus dem 17. und 18. Jahrhundert zu sehen sein.

Die Ernst von Siemens Kunststiftung unterstützt den Ankauf mit 1 Million Euro, die Kulturstiftung der Länder mit 700.000,- Euro.


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Kultur  01.02.-31.03.2025
NÜ/FÜ/ER. GNM: Drachen zähmen
Weiterhin könnt ihr jeden Sonntag mit der ganzen Familie in vergangene Zeiten eintauchen und auf Entdeckertour gehen. Passend zur Ausstellung Hello Nature dreht sich im Februar und März alles um das Thema WIR UND DIE NATUR. Hier werden wichtigen Fragen geklärt und die Beziehung zwischen Mensch und Natur beleuchtet. Wieso hatten Paradiesvögel oft ein schweres Leben? Und was hat Saatgut in einem Teppich zu suchen? Am 16.03. geht es auf Drachen-Safari! Beim Drachen-Workshop XXL ist die ganze Familie willkommen. Erst geht’s auf spannende Drachenjagd durchs Museum, und danach könnt ihr mit Tonpapier und Schere eure eigenen Fantasie-Drachen basteln. Beim Schattenspiel erweckt ihr eure Kreationen dann zum Leben. An den Samstagen öffnet das Kinderatelier wie gewohnt seine Türen. Gemeinsam tauchen die Kinder in die Welt geschichtsträchtiger Künstler:innen ein und werden im Anschluss selbst kreativ. 
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Familienprogramm im GNM
Familienführungen jeden Sonntag,
offenes Kinderatelier jeden Samstag.
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