25 Jahre: Wissensmarathon Stadtverführungen

19. SEPTEMBER 2025 - 21. SEPTEMBER 2025, NüRNBERG

#Nürnberg, #Projektbüro, #Stadtverführungen

Verführerisch zeigt sich die Stadt ja eh, wenn man weiß, wo man kucken muss. In besonderer Weise aber an diesem einen Wochenende, an dem fast alle Türen offen sind, fast alle Verstecke und Geheimnisse offenbart und alle Schätze hergezeigt werden: Stadt(ver)führungen, der große Führungsmarathon findet in diesem Jahr unter dem Motto Perspektiven und zum 25. Mal statt. Über 1.000 Routen von mehr als 350 Expert:innen  stehen zur Auswahl, das ist deutschlandweit einzigartig. Für zehn Euro, unfassbarer Deal immer noch. Alle 1.000 können wir euch hier leider nicht vorstellen, auch wenn wir gerne würden. curt pickt ein paar Perlen.

Eröffnung: Neue Perspektiven für die Kongresshalle / Fr. 15 Uhr
Die derzeit spannendste Immobilie der Stadt bekommt zur Eröffnung ihr Spotlight: Prof. Dr. Julia Lehner gibt einen exklusiven Einblick in den Kongresshallentorso, wo im ehemaligen Nazibau ein neues Kulturareal entsteht. 

Altstadt: Von Blumentöpfen und Schlaraffen – Literarische Streifzüge / Sa. 10:00, 11:45, 14:45 Uhr
Wer war denn nun eigentlich dieser Georg Philipp Harsdörffer? Und was schrieb nochmal Hans Sachs? Die beiden FAU-Historiker Björn Reich und Cedric Dütsch nehmen uns mit durch Nürnbergs goldenes Zeitalter der Literatur, das im 14. Jahrhundert anbrach. 
Treffpunkt: Infopoint am Sebalder Platz.

Am Abend: Die Halle für alle / Fr. 19:00 Uhr
Ein Ort, der offen ist für Kunst- und Kulturschaffende, die für ihre Projekte echtes Werkzeug und vielleicht die Unterstützung von echten Handwerker:innen benötigen, die da ihre Werkstatt haben. Das ist die Halle für alle in der Südstadt. Ein bisschen versteckt und entdeckenswert. 

Am Abend: KOMM! / Fr. 19:15 Uhr 
Seit der Uraufführung im Herbst 2024 hat sich das da chorische Wandel-Musiktheaterstück des Chor Auftakt zu einem echten Dauerbrenner entwickelt. Noch einmal eintauchen in die Jahre des soziokulturellen Aufbruchs in Nürnberg.
Treffpunkt: Künstlerhaus.

Architektur: 25 Jahre Neues Museum / So. 11:15, 14:15
Mit dem Neuen Museum hat das Architekturbüro Volker Staab Nürnberg vor 25 Jahren fast so etwas wie ein neues Wahrzeichen verpasst. Kunsthistorikerin Angela Lodes weiß mehr über die Architekturikone. 

Familien: Eine Biene in der Stadt – Wie Nürnberg insektenfreundlich wird / Sa. 14:00 Uhr
Bienen sind wichtig für uns alle. Im Stadtgarten von Bluepingu finden sie artgerechte Unterschlupforte. Xenia Mohr zeigt uns, wie wir Garten und Balkon bienenfreundlich gestalten können. 

Geschichte: Das Lederer-Areal / Fr. 16:45 Uhr
Ein Sandacker im Vorfeld von Verteidigungserdwerken, eine Mälzerei,eine Brauerei, ein legendärer Biergarten, eine Brachfläche, ein Seniorenzentrum, Discounter, ... Das Lederer-Areal hat viel gesehen und viel zu erzählen. Der Geschichte für alle e.V. weiß mehr. 

Geschichte: Digital erzählt  – Die Reichsparteitage 1934 als Graphic Novel  / Sa. 13:30 Uhr
Kann man Nürnberger Geschichte digital und mit den Mitteln des Comics vermitteln? Dr. Ingmar Reither und Andreas Stelzl stellen das Projekt Nuremberg 34 vor, eine Animated Novel mit drei Perspektiven: SA-Mann, Zuschauerin, jüdisches Kind. Treffpunkt: Dokuzentrum.

Geschichte: Geboren in der Türkei, zuhause in Deutschland / So. 15:00 Uhr
Vor 64 Jahren holte Anwerbeabkommen erstmals Menschen aus der Türkei nach Nürnberg. Einer der ersten war Abdurrahman Gümrükcü, damals 19. In seinem bewegenden Vortrag schilderte er seine Lebensgeschichte. Treffpunkt: Nachbarschaftshaus Gostenhof.

Geschichte: Kunstluftschutz während des Zweiten Weltkriegs / Fr. 14:45 Uhr, 16:30 Uhr, 17:45 Uhr
Am Ende des Zweiten Weltkriegs war Nürnberg eine der am stärksten zerstörten Städte Europas. Dennoch konnten bedeutende Kunstschätze gerettet werden. Wie genau weiß Harald Pollmann, Steinmetz und Altstadtfreund. 

Gesellschaft: Das Heizhaus – zwischen Werkstatt, Atelier und Utopie / Sa. + So. 14:30 + 18:00 Uhr
Das Heizhaus auf dem ehemaligen Quellegelände ist ein Ort, an dem Soziokultur auf Alltagsutopie trifft: Hier wird geteilt, gestaltet und gemeinsam Verantwortung übernommen. 

Geschichte: Widerstand gegen den Faschismus: Was konnte man sehen – was wollte man sehen? S / Sa. 15:00 Uhr + So., 11:00 Uhr
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes erinnert in Gostenhof und entlang der Frauentormauer an verschiedenen Gedenkstätten an Verfolgung und Vertreibung – aber auch an den Widerstand einzelner gegen das Naziregime. Treffpunkt: Zwangsarbeiter-Mahnmal am Plärrer.

Gesellschaft: Die Situation von Frauen in der Drogenszene / Sa. 15:00 + So. 17:00 Uhr
Sonja Schönbühler kam mit 15 zum ersten Mal mit Drogen in Berührung. Auf Initiative des Straßenkreuzers gewährt sie Einblicke in die Szene und stellt Hilfsangebote für Frauen vor. Treffpunkt: Eingang Handwerkerhof.

Innovation und Technik: Superblocks in Gostenhof / Fr. 14:00 Uhr
Mit den Superblocks wird in Gostenhof der Durchgangsverkehr stark eingeschränkt und die Lebensqualität erhöht, auch neue Fußgängerzonen entstehen. Das Verkehrsplanungsamt stellt die einzelnen Maßnahmen vor Ort vor. Treffpunkt: Nachbarschaftshaus Gostenhof

Stadtverführungen
19. bis 21. September, fast überall in Nürnberg
 




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#Nürnberg, #Projektbüro, #Stadtverführungen

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NüRNBERG. Fünf Kulturpreise hat die Stadt Nürnberg dieses Jahr zu vergeben. 30.000 Euro befinden sich insgesamt im Topf, der an Akteur:innen der regionalen Kultur ausgeschüttet wird. Die Besonderheit dieses Preises: die Vorschläge kommen aus der Bevölkerung!
Für uns alle heißt das jetzt: mal in uns gehen: Wer prägt auf besondere Weise die Kultur dieser Stadt, wer ist präsent, macht gute und vielleicht sogar wichtige Sachen, erfreut und bespaßt uns, erweitert unseren Horizont, ist ein Garant, eine Garantin für Qualität?

2026 können bis zu fünf KULTURPREISE, dotiert mit insgesamt 20.000 Euro, vergeben werden. Sie können in gleichen Teilen an bis zu fünf Personen oder Gruppen  verliehen werden als Anerkennung ihrer künstlerischen Leistungen, die im Kulturleben der Stadt herausragende Akzente setzen. Die Personen oder Gruppen müssen durch Geburt, Leben oder Werk mit Nürnberg oder der Region verbunden sein.

Der GROSSE KULTURPREIS DER STADT NÜRNBERG wird im zweijährigen Turnus verliehen, jetzt wieder. Er kann an Persönlichkeiten in Anerkennung ihres herausragenden künstlerischen Schaffens vergeben werden, die in Franken geboren sind, hier leben oder deren Werk mit Franken verbunden ist. Dieser Presi ist dotiert mit 10.000 Euro.

Eure Vorschläge könnt ihr ab sofort und bis 15. Mai bei der Stadt einreichen, postalisch oder digital. Die Nachricht sollte, soweit verfügbar, folgende Angaben zu den zur Preisverleihung empfohlenen Persönlichkeiten oder Gruppen enthalten: Vor- und Zuname beziehungsweise Name der Gruppe oder deren Ansprechpartner, Geburtstag und Geburtsort, Wohnungsanschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Internetadresse, Lebenslauf, Beruf und Tätigkeit, genaue Bezeichnung der Leistung oder des Schaffens und Begründung des Vorschlags.

Mal sehen, ob auch dieses Jahr wieder jemand aus dem curt-Team unter den Preisträger:innen sein wird – das hat ja schon fast Tradition! 
Die feierliche Preisverleihung findet dann am 16. November 2026 in der Tafelhalle statt, wir werden natürlich vor Ort sein. 

Alle Informationen zum Kulturpreis findet ihr auf den
Seiten der Stadt Nürnberg.

Zu den aktuellen Preisträger*innen.  >>
PRESSECLUB NüRNBERG. The hardest working man in Literaturbetrieb Lucas Fassnacht haut den nächsten hochspannenden, hochaktuellen und auch brisanten Roman raus: Pipeline erzählt von einer deutsch-französischen Rettungsaktion und ihren Folgen. Weil die Rhône von Jahr zu Jahr weniger Wasser führt, droht bei den südfranzösischen Atomkraftwerke die Külung zu versagen. Der deutsche Mittelständler Vogt wird beauftragt eine Pipeline für den Kühlwassertransport zu bauen. Bauernverbände, Umweltorganisationen und die lokale Politik laufen aus ihren jeweiligen Gründen Sturm gegen das Projekt. Eine Pumpstation geht in Flammen auf und die Kommunikationsexpertin Cecilia Thoma wird nach Avignon beordet. Als sie selbst mit dem Tod bedroht wird, beginnt sie zu recherchieren und stößt auf Feinde des Projekts in den eigenen Reihen. Am 12.03., 19 Uhr stellt Lucas Fassnacht (zuletzt: Reichswald, Die innere Führung) seinen neusten Thriller im Presseclub Nürnberg vor.   >>
STAATSTHEATER. Eine dreiteilige Produktion eröffnet am 15.11. die Ballett-Saison am Staatstheater Nürnberg. Noise Signal Silence präsentiert dem Publikum die Bandbrete des Schaffens des neuen Balltt-Direktors Richard Siegal und seines “Ballett of Difference”. Eröffnet wird der Abend von Unitxt, das 2013 vom Bayerischen Staatsballett uraufgeführt wurde. Inspiriert von der Musik Alva Notos zeigt die Choreografie eine futuristische Gesellschaftsvision. Eine Uraufführung feiert an diesem Abend das Stück Lilac Time, eine Arbeit, in der Siegal zur Musik von Lorenzo Bianchi Hoesch und Benjamin Clementine ältere Choreografien an die Identität seines neuen Ensembles angepasst hat. Abgerundet wird die Vorstellung von Oval, einer Choreografie, die 2019 für das Staatsballett Berlin entstanden ist und die die Rolle des Körpers und seine Kommunikationsmöglichkeiten im digitalen Zeitalter erforscht. Auch hier stammt die Musik von Alva Noto.
Richard Siegal über seinen Karriere-Step Nürnberg: „Unser neuer Name ‚Staatstheater Nürnberg Ballet of Difference‘ steht sowohl für Erneuerung als auch für Verpflichtung – für die Kunstform, die wir schätzen, und für den Geist der Offenheit und Neugier, der unsere Gemeinschaft auszeichnet. ‚Difference‘ tragen wir nicht nur im Namen, sondern es ist auch unser Leitprinzip. Es lebt im internationalen Charakter unseres Ensembles, in der Vielfalt unserer künstlerischen Stimmen und im Dialog, den wir zwischen Tradition und Innovation schaffen.“

Noise Signal Silence Choreografien von Richard Siegal
Premiere: 15.11., 20 Uhr  >>
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