Neue Musik, von curt verhört

FREITAG, 1. DEZEMBER 2017

#CD-Vorstellung, #CDs, #Medien, #Musik, #Tommy Yamaha

Neue Medien, sanft gestreichelt und verhört. Was sich dieses Jahr auf den festlichen Weihnachtsteller drehen sollte oder nicht, verrät uns Tommy aus der curt Musikredaktion.

SHINY GNOMES - SEARCHIN’ FOR CAPITOLA
Micropal Records // 17.11.
Über 30 Jahre Bandgeschichte haben die Shiny Gnomes auf dem Buckel und man hört es der neuen Platte so gar nicht an. Frisch und aufregend ist dieser Mix aus Lo-Fi Indie, Americana und immer wieder aufblitzenden Post Punk/No Wave Elementen. Eine sehr gute Platte der Band, die dem Pop-Standort Nürnberg fett ihren Stempel aufgedrückt hat.
Bockt, immer, noch.
 


 
DILLON - KIND
PIAS Recordings Germany // 10.11.
Kaum zu glauben, dass “Kind” erst ihr drittes Album ist, so lange die Brasilianerin Dillon schon im Musikzirkus unterwegs ist. Toll ist das Ding geworden. Ein richtiges Produzenten-Album mit viel Liebe zum Detail. Hört euch mal Lisa Dalbello an, ich glaube Dillon hat das auch getan.
Strange, Voices, Things.
 

 
KINK - PLAYGROUND
Running Back // 03.11.
Der bulgarische DJ Kink fällt seit Jahren durch seine unkonventionellen Releases auf. Der Kollege scheißt sich mal gar nichts um Schubladen und darum ist es auch wenig überraschend, dass sein neues Album ein herrlicher Ritt durch den House-Wald geworden ist. Mega gutes Ding.
House, Beats, eklektisch.
 

 
FEVER RAY - PLUNGE
Rabid Records // 27.10.
Eins ist sicher – die Frage ist nicht, ob man das neue Fever Ray Album hört, sondern wo. Grundsätzlich bietet sich bei diesem noizy Brett immer das Auto an. Schnell sollte man unterwegs sein und selbstredend auf der linken Spur. Plunge macht einen riesen Spaß.
Synth, Ear-Dart, Pop.
 

 
JOHN MAUS - SCREEN MEMORIES
Ribbon Music // 27.10.
Der ehemalige Klassenkamerad von Ariel Pink liefert ein 80’s Werk ab, dass den 80’s mehr als gut zu Gesicht gestanden hätte. Die Musik wirkt gleichermaßen dunkel wie warm, zeitgleich emotional und kalt. Ein Meisterwerk in seiner ambivalenten Wirkung, zumindest auf mich.
The Cult, Hall&Oates, krank.
 

 
YUNG LEAN - STRANGER
Year0001 // 10.11.
Warum der Schwede Jonatan Leandoer aka Yung Lean immer noch der Cloud Rap Szene zugeordnet wird, erschließt sich mir nicht mehr zur Gänze. Stranger klingt wie die bestmögliche Zukunft von Cloud Rap. Ein vor allem auch musikalisch wegweisendes Album.
Gehich, steil, drauf.
 




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