TillyOpen No. 9: Sonne, Kunst und Jubiläum

13. JUNI 2026 - 14. JUNI 2026, TILLYSTUDIOS

#Ateliers, #Kunst, #Tilly Studios, #Tillyopen

Fünf Jahre Tillystudios, das längst mehr ist als nur ein Atelierhaus: In dem ehemaligen Quelle-Fotostudio nahe Fernsehturm hat sich seit 2021 einer der spannendsten Orte für zeitgenössische Kunst in Nürnberg entwickelt. Wer Kunst haben will, braucht genau solche Orte. Zum Jubiläum öffnet der größte selbstverwaltete Atelier-Komplex Nordbayerns seine Türen und lädt zum vorsommerlichen Streifzug durch drei Etagen, 2.000 Quadratmeter und über 58 Ateliers. Das sind inspirierende Einblicke, die man sich nicht entgehen lassen sollte!

Zwischen Malerei, Grafik, Installation, Skulptur, Fotografie und Design zeigt sich hier eine Kunstszene, die genauso vielfältig wie unberechenbar ist. Hinter jeder Tür warten neue Perspektiven, Experimente und Arbeiten fernab steriler White Cubes – mal laut, mal leise, mal bunt, mal monochrom, aber garantiert nie beliebig. Dazu kommen Videoscreenings von Akademiestudierenden, Arbeiten frischgebackener Akademieabsolvent:innen und jede Menge versteckte Ecken, die entdeckt werden wollen.

Dass es die Tillystudios überhaupt gibt, ist dabei alles andere als selbstverständlich: Nach dem Aus von Auf AEG fand die Künstler:innenschaft hier ein neues Zuhause – erst Fotostudio, dann Poststandort, später Flüchtlingsunterkunft. Heute ist das Gebäude kreative Oase und kultureller Freiraum zugleich. Vorerst gesichert bis 2030. Hoffentlich länger.

Natürlich nicht ohne Rahmenprogramm: Hemdendienst serviert Drinks und Vinyl, Gastkünstlerin Andrea Ziegler übernimmt die Reception, Antonio steht am Pizzaofen. Dazu Crêpes, Kuchen, koreanische Wraps, fränkischer Wein und genug Gründe, einfach ein paar Stunden länger zu bleiben.

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TillyOpen
Sa. 13.06. / 15 - 20 Uhr: Offene Ateliers / DJs ab 16 Uhr bis Open End
So. 14.06. / 13 - 18 Uhr: Offene Ateliers
In der Tillystr. 40, 90431 Nbg.   

Künstler:innen   Julie Batteux, Jasmin Bina, Assad Bina-Khahi, Daniel Bischoff, Anita Blagoi, Karin Blum, Christina Chirulescu, Judith Chrestels, Adam Cmiel, Steven Emmanuel, Maryam Fahimi, Jasmin Franzé, Franziska Fritzsching, Axel Gercke, Julian Golkowsky, Tomoe Hikita, Daniela Huber, Catalina Jara Schenk, Seungyeon Jo, Julius Jurkiewitsch, Doris Kabutke, Tom Karg, Harald Kienle, Sejin Kim, Eleonora Kirchgessner, Kathrin Koeppen, Zora Kreuzer, Kira Krüger, Chang Min Lee, Eun Hui Lee, Younghun Lee, Stefan Löffelmann, Ishmone Lubis, Linda Männel, Benjamin Moravec, Daniel Müller, Changhee Nam, Andreas Oehlert, Christian Otto, Karin Plank-Hauter, Leonora Prugger, Ingrid Riedl, Jürgen Rosmarion, Dashdemed Sampil, Kerstin Schmitt-Trump, Dominik Schoell, Robert Scholz, Erwin Schumann, Josefa Schundau, Stephan Schwarzmann, Philipp Seis, Manfred Sonntag, Gerhard Steinle, Anastasia Wick, Helge Wütscher, Ingo Zech, Andrea Ziegler, Fred Ziegler




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#Ateliers, #Kunst, #Tilly Studios, #Tillyopen

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TILLYSTUDIOS. Die Ateliergemeinschaft am Fuße des Fernsehturms hat mal wieder durchgefegt und öffnet ihre Tore: Es darf fröhlich durch die offenen Ateliers flaniert werden. Tillyopen ist eine seltene Gelegenheit sich ein Maximum an zeitgenössischer Kusnt reinzufahren: 52 Künstler:innen auf 2.000 m² Atelierfläche. Einzelne Stücke werden zu erwerben sein, schnappt sie euch, noch bevor die großen Museen der Welt aufmerksam werden. Gezeigt werden Malerei & Grafik, Skulptur, Installation, Design und Fotografie. Dazu gibt es eine feine Kuchenselektion, viele Überraschungen und einen harmonischen Apéro du Feu. Die Reception wird von Zora Kreuzer bespielt. Zusätzlich ein Videoscreening von Studenten der Akademie der bildenden Künste Nürnberg.

Die Künstler:innen der Tillystudios sind: Julie Batteux, Assad Bina-Khahi, Jasmin Bina, Daniel Bischoff, Anita Blagoi, Karin Blum, Christina Chirulescu, Adam Cmiel, Steven Emmanuel, Stefan Endres, Maryam Fahimi, Johannes Felder, Franziska Fritzsching, Axel Gercke, Julian Golkowsky, Fatma Güdü, Elke Haarer, Chris Herrmann, Tomoe Hikita, Anna Hofmann, Julius Jurkiewitsch, Doris Kabutke, Tom Karg, Harald Kienle, Sejin Kim, Eleonora Kirchgessner, Laura-Michele Kniesel, Zora Kreuzer, Changmin Lee, Eunhui Lee, Younghun Lee, Ishmone Lubis, Linda Männel, Daniel Müller, Changhee Nam, Christine Nikol, Andreas Oehlert, Christian Otto, Leonora Prugger, Lukas Pürmayr, René Radomsky, Ingrid Riedl, Jürgen Rosmarion, Dashdemed Sampil, Dominik Schoell, Robert Scholz, Stephan Schwarzmann, Rebecca Schwarzmeier, Andrea Sohler, Manfred Sonntag, Gerhard Steinle, Fred Ziegler & weitere GastkünstlerInnen.

www.tillystudios.de
www.instagram.com/tillyfornia

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Kunst & Design  17.10.-18.10.2026
FüRTH. Manchmal haben die Künstler:innen das ja nicht so gerne, wenn man ihnen beim Schaffen ständig über die Schulter schaut und neugierige Fragen stellt. Die Türen zu den Ateliers sind deshalb meistens zu. Nicht so beim Gastspiel Wochenende des Kulturring C in Fürth. 

Seit fast 30 Jahren gibt es diese zwei Tage der offenen Ateliers. Rund 35 Räume sind in diesem Jahr für interessierte Besucher:innen geöffnet. Und das heißt einerseits: Künstler:innen kennenlernen und entdecken, was die da eigentlich so treiben. Und andererseits auch: Malerische und versteckte Orte der hübschen Kleeblattstadt aufstöbern.

Auch in diesem Jahr sieht das Konzept eine kooperative Besonderheit vor, denn: Die jeweiligen Gastgeber:innen laden sich für dieses Wochenende noch weitere kunstschaffende Personen mit ein. So entstehen temporäre Gruppenausstellungen zeitgenössischer Positionen. Zum Beispiel mit Malerei von Karin von Beyer und Skulpturen von Sandra Zenk in der Lagerstraße. Oder Druckgrafik von Franz Janetzko mit Malerei von Wolf Sakowski im Atelier Janetzko. Oder Zeichnungen von Anders Möhl mit Malerei von Max Hanisch in der A.theke. Auch Kulturorte wie jener in der Badstraße 8 oder die Auferstehungskirche beteiligen sich am Programm. Eine Karte mit allen Gastspiel-Locations kann man auf der Seite durch Kulturring C herunterladen, ausdrucken, einlaminieren und los geht‘s! 

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Gastspiel – Offene Ateliers in Fürth
Samstag, 17.10., 14–21 Uhr  /  Sonntag, 18.10., 11–18 Uhr 
www.kulturringc.net  /  www.senf.xyz  >>
Kunst & Design  09.10.-11.10.2026
GOSTENHOF. Seit 28 Jahren und zum 15. Mal machen die Künstler:innen ihrem Künstler:innenviertel alle Ehre und präsentieren sich in all ihrer Gostenhofener Vielfalt: GOHO – die Gostenhofer Ateliertage.

Das Prinzip ist seit 1998 gleich geblieben: Alle, die da Kunst machen in Gostenhof (und angrenzend), dürfen mitmachen. Je mehr, desto besser, desto dichter wird der Kunstspaziergang durch den Kiez. Und so groß, bunt und vielfältig waren die Ateliertage noch nie: 

Nicht weniger als 114 Kunstschaffende zeigen ihre Kunst an 50 Orten. Den besonderen Reiz des Events macht natürlich aus, dass sich diese 50 Orte nicht weit voneinander entfernt befinden. Der Großteil der Ateliers ballt sich im Kerngebiet Kanalstraße, Kernstraße, Adam-Klein-Straße. Das gesamte Gebiet der Ateliertage erstreckt sich im Norden bis in die Deutschherrnstraße, im Osten bis zur Spittlertormauer und im Westen bis zum heizhaus. Es werden Ateliers und Hinterhöfe geöffnet, die sonst eher nicht zugänglich sind, aber auch in einigen Kneipen, Läden und Cafés wird Kunst gezeigt. Ali Zibi und Sieglinde Maria Polster z.B. stellen ihre Malerei im Restaurant Der Express aus, Garnet Köning Fotografie im Café Miss Morrow´s und Werke von gleich vier Künstler:innen werden in der Dreieinigkeitskirche zu sehen sein.
Hier findet am Freitag, 09.10., ab 19 Uhr auch die Eröffnungsparty mit Hausmusik und Session statt. Tagsüber gibt es hier ein Mitmachangebot für Groß & Klein, am Veit-Stoß-Platz gestaltet das Spielhaus Gipsköpfe mit Kindern und auch sonst wird es Livemusik, Klanginstallationen, Malperformances und noch vielerlei mehr zu entdecken geben. Der Ausklang der 15. GOHO Ateliertage findet dann am Sonntag statt – mit Livemusik von Die Utopisten ab 18 Uhr.

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Goho Ateliertage 
09.10. bis 11.10. in Gostenhof. Interaktive Karte:   >>
Kunst & Design  27.02.2026
MAXIMILIANSTRAßE. Schließfächer zu Kunsträumen! Das ist, ganz knapp zusammengefasst, das Prinzip der Modulgalerie, die seit 2021 an wechselnden Orten und sich stetig weiterentwickelnd, Kunstwerke in den öffentlichen Raum bringt. Nach dem Start in der Lorenzkirchenpassage ist die Modulgalerie mit ihren 70er-Jahre-Schließfächern vorübergehend in den U-Bahnhof Maxmilianstraße umgezogen. Am 27.02. eröffnet dort die dritte Ausstellungsrunde, diesmal in Zusammenarbeit mit der Idyllerei, der Künstler:innengruppe aus dem Kunstraum der Lebenshilfe, die in den vergangenen Jahren auch über die Grenzen Nürnbergs hinaus für Aufsehen gesorgt hat. Was frisst eigentlich ein Schachtelschatz? heißt die Idyllerei-Schau in der Modulgalerie. Erstmals haben kasia und Olaf Prusik-Lutz dafür die die inhaltliche und gestalterische Verantwortung an ein externes Team übergeben: bei Nadine Zenker, Lynn Ohrndorf und Elisabeth Popp haben die Werke kuratiert. Das besondere, spielerische Element der Kunst hinter den Schließfachtüren bleibt natürlich erhalten. Im Rahmen der Vernissage wird es unter dem Titel Von Krach und Musik eine performative Auseinandersetzung von Studierenden der Akademie der bildenden Künste zu sehen geben. Die Ausstellung läuft bis 26.06.   >>
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