Fotoszene: Blaue Stunden und Zeitgeschichte

7. MäRZ 2026 - 10. MAI 2026, DEFETHAUS/FEMBO-HAUS

#Atelier- und Galeriehaus Defet, #Ausstellung, #Cyanotypie, #Fotografie, #Fotoszene Nürnberg, #Stadtmuseum Fembo-Haus

Der eine macht nur noch in Blau, die anderen beiden verabschieden sich in die Rente. Drei Mitglieder der fotoszene zeigen ab März die verschiedenen Enden des Spektrums Fotografie: von künstlerischer Radikalität bis zu tagesaktueller Dokumentation. 

Bruno Weiß: Cyanotypie
Als die Auftragslage für Fotografen während der Pandemie sehr eingeschränkt war, stieß Bruno Weiß auf das 150 Jahre alte Verfahren der Cyanotypie aka: Blaudruck. Die ist denkbar einfach, braucht man doch weder Chemikalien noch komplizierte Gerätschaften, sondern nur Sonnenschein und viel, viel Geduld. 
Im Defet-Haus lädt Bruno Weiß ein, die dabei entstandenen besonderen Bildwelten in Cyan zu entdecken. Einführungen in die Technik gibt es zu den Workshop-Terminen. 

Günter Distler und Stefan Hippel: 72 Augenblicke
Günter Distler und Stefan Hippel arbeiteten beide seit 1989 beim Verlag Nürnberger Presse als Fotografen. Nun haben sie sich in ihre Archive begeben und sind mit jeweils 36 Bildern aus 36 Jahren zurückgekehrt. Diese gemeinsame Ausstellung der mehrfach ausgezeichneten Pressefotografen ist auch der Abschied von Distler und Hippel aus der Medienlandschaft. Wie sie kamen, so gingen sie vergangenes Jahr auch in Rente: gemeinsam. 72 Augenblicke ist eine spannende Zeitreise durch die Augen der Presse: ausgehend vom Mauerfall erlebten sie vier Oberbürgermeister, 18 Christkinder, über 30 Bardentreffen und unzählig die Höhen und Tiefen des 1. FCN. 

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Fotoszene e.V.
Cyanotypie / 07.03.–07.06. im Defet-Haus
72 Augenblicke / 12.03.–10.05. im Stadtmuseum Fembo-Haus
 




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SASANISIMOVA: Kurznachrichten aus Charkiw
Die Künstlerin Sasha Anisimova versieht ihre Fotografien mit Zeichnungen und kurzen Texten und verbindet somit die beiden künstlerischen Gattungen Fotografie und Grafik. Die literarischen Einlassungen nehmen tagebuchartig auf die Kriegsgeschehnisse vor Ort in Charkiw Bezug und kommentieren sie. Die Charkiwer Künstlerin konnte bereits für die Teilnahme an der Ausstellung FARBE BEKENNEN in der Open-Air-Galerie am Bauzaun der St. Lorenzkirche gewonnen werden. Sashas Bilder sind bewegende Zeitzeugnisse der aktuellen Zustände in Nürnbergs Partnerstadt Charkiw.
Ausstellung im
Defethaus, Nbg, bis 08.10.

OUTPUT
Fotoszene Open-Air geht in eine neue Runde: Im Rahmen der diesjährigen FreiLuftGalerie Fürth zeigt die fotoszene nürnberg e.V.* - forum freier fotografen, wieder Kunst im öffentlichen Raum, diesmal im Stadtpark Fürth. „Not macht erfinderisch“ besagt eine Redewendung, wenn wichtige Dinge fehlen und besondere Ideen vonnöten sind, um dennoch zum Ziel zu kommen. So waren die durch die Corona-Pandemie bedingten Einschränkungen Grund dafür, dass die fotoszene nürnberg e.V.* den öffentlichen Raum für sich und die Fotografie als Präsentationsplattform entdeckt hat. Beginnend mit einer großen Ausstellung anlässlich des Internationales Fotofestival Nürnberg 2021 im Nürnberger Stadtpark, folgte deren Präsentation im Stadtgarten Roth. Der Gedanke, im Freien einen „white cube“ zu installieren, das heißt, ein Ausstellungsforum einzurichten, das den Interessierten in den Weg gestellt ist und ohne Schwellenhemmnis betreten werden kann, führte schließlich zu neun Open-Air-Ausstellungen an einem Bauzaun rund um die St.Lorenzkirche in der Innenstadt Nürnbergs.
Doch das war mal, der Bauzaun steht längst nicht mehr. In der FreiLuftGalerie Fürth sind Arbeiten von James Edward Albright jr., Mile Cindric, Günter Distler, Tim Händel, Stefan Hippel, Steffen Kirschner, Lena Mayer, Jutta Missbach, Rudi Ott und Jens Wegener zu sehen.
Open-Air-Ausstellung im Stadtpark Fürth, noch bis 25.09.

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fotos zene nürnberg*
www.die-fotoszene.de
Festivalhomepage: www.fotofestivalnuernberg.de


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KULTUR.LOKAL.FüRTH. Der Schreibkrise-Autor, Rooftop-Stories-Veranstalter, Exilfürther und Freund des Hauses, Robert Segel, bespielt zusammen mit dem Fotografen Benno Stahl in den Osterferien das Fürther Kulturlokal. Die beiden haben im vergangenen Jahr gemeinsam das empfehlenswerte Büchlein So nah herausgebracht, das Roberts sehnsuchtsvolle Miniaturen mit stillen, schönen Analogfotos von Benno kombiniert. Im Kulturlokal bieten die beiden nun das volle Programm ihrer Kompetenzen, einen Rundumschlag des Kulturschaffens und-herzeigens:  >>
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