Haus der Heimat: Rückkehr nach Kirgistan

23. OKTOBER 2025 - 31. JANUAR 2026, HAUS DER HEIMAT

#Ausstellung, #Bildband, #Fotografie, #Haus der Heimat, #Irina Unruh

Als ihre Familie sich 1988 aus Kirgistan auf den Weg nach Deutschland macht, ist Irina Unruh neun Jahre alt. Das Dorf Telman im Tal des Tschüi wird von den älteren Einwohner:innen Grünfeld genannt, denn gegründet wurde es in den 20er-Jahren von geflüchteten deutschen Mennoniten. 20 Jahre später kehrte Unruh zurück nach Kirgistan. Eine sehr persönliche Spurensuche, bei der ein eindrucksvolles Fotobuch entstanden ist. Am 23.10. präsentiert sie Where The Poplars Grow im Haus der Heimat. 

Irina Unruhs Bilder zeigen weite Landschaften eines in der öffentlichen Wahrnehmung nicht sehr präsenten Landes, aber auch intime freundschaftliche und familiäre Momente. Kombiniert mit privaten Fotoalbum-Aufnahmen erzählt der Bildband ihre sehr persönliche Geschichte, die exemplarisch steht für viele von Verlust und Migration geprägten Schicksale. Und die international ausstellende Dokumentarfotografin ermöglicht einen Blick auf einen blinden Fleck der europäischen Geschichte. 
Where The Poplars Grow wurde mit dem Deutschen Fotobuchpreis in Silber ausgezeichnet. Irina Unruh präsentiert ihr Buch am 23.10. ab 18.30 Uhr im Haus der Heimat, die dazugehörige Ausstellung läuft bis zum 31.01. 

Das Haus der Heimat in Langwasser und der dazugehörige Verein hat sich der Pflege der Kultur der Aussiedler:innen und Vertriebenen verschrieben. Am 13.11. kommt die in Banat, Rumänien, geborene Autorin und Künstlerin Ilse Hehn, die 1992 nach Deutschland kam, und liest aus ihrem neuem Lyrik-Prosa-Kunst-Buch Legst du dich in Schrift. Zeit der Ebbe.

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Haus der Heimat
Where The Poplars GrowBuchpräsentation am 23.10., 18.30 Uhr, Ausstellung bis 31.01.2026 
Legst du dich in Schrift. Zeite der Ebbe, Lesung am 13.11., 18 Uhr. 
 




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#Ausstellung, #Bildband, #Fotografie, #Haus der Heimat, #Irina Unruh

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Die Künstlerin Sasha Anisimova versieht ihre Fotografien mit Zeichnungen und kurzen Texten und verbindet somit die beiden künstlerischen Gattungen Fotografie und Grafik. Die literarischen Einlassungen nehmen tagebuchartig auf die Kriegsgeschehnisse vor Ort in Charkiw Bezug und kommentieren sie. Die Charkiwer Künstlerin konnte bereits für die Teilnahme an der Ausstellung FARBE BEKENNEN in der Open-Air-Galerie am Bauzaun der St. Lorenzkirche gewonnen werden. Sashas Bilder sind bewegende Zeitzeugnisse der aktuellen Zustände in Nürnbergs Partnerstadt Charkiw.
Ausstellung im
Defethaus, Nbg, bis 08.10.

OUTPUT
Fotoszene Open-Air geht in eine neue Runde: Im Rahmen der diesjährigen FreiLuftGalerie Fürth zeigt die fotoszene nürnberg e.V.* - forum freier fotografen, wieder Kunst im öffentlichen Raum, diesmal im Stadtpark Fürth. „Not macht erfinderisch“ besagt eine Redewendung, wenn wichtige Dinge fehlen und besondere Ideen vonnöten sind, um dennoch zum Ziel zu kommen. So waren die durch die Corona-Pandemie bedingten Einschränkungen Grund dafür, dass die fotoszene nürnberg e.V.* den öffentlichen Raum für sich und die Fotografie als Präsentationsplattform entdeckt hat. Beginnend mit einer großen Ausstellung anlässlich des Internationales Fotofestival Nürnberg 2021 im Nürnberger Stadtpark, folgte deren Präsentation im Stadtgarten Roth. Der Gedanke, im Freien einen „white cube“ zu installieren, das heißt, ein Ausstellungsforum einzurichten, das den Interessierten in den Weg gestellt ist und ohne Schwellenhemmnis betreten werden kann, führte schließlich zu neun Open-Air-Ausstellungen an einem Bauzaun rund um die St.Lorenzkirche in der Innenstadt Nürnbergs.
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Open-Air-Ausstellung im Stadtpark Fürth, noch bis 25.09.

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fotos zene nürnberg*
www.die-fotoszene.de
Festivalhomepage: www.fotofestivalnuernberg.de


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KULTUR.LOKAL.FüRTH. Der Schreibkrise-Autor, Rooftop-Stories-Veranstalter, Exilfürther und Freund des Hauses, Robert Segel, bespielt zusammen mit dem Fotografen Benno Stahl in den Osterferien das Fürther Kulturlokal. Die beiden haben im vergangenen Jahr gemeinsam das empfehlenswerte Büchlein So nah herausgebracht, das Roberts sehnsuchtsvolle Miniaturen mit stillen, schönen Analogfotos von Benno kombiniert. Im Kulturlokal bieten die beiden nun das volle Programm ihrer Kompetenzen, einen Rundumschlag des Kulturschaffens und-herzeigens:  >>
KRAKAUER HAUS. Seit 30 Jahren stärkt das Krakauer Haus mit seinem Programm den kulturellen Austausch zwischen Nürnberg und Krakau. Besonders voll ist daher in diesem Sommer das Programm. 

Ganz neu im Krakauer Haus ist die Hinwendung zum Format Comic. Die seit Mai laufende, erstmals vergebene COMIC Residenz verwandelt das Haus in ein lebendiges Atelier, zu Gast war die Künstlerin Marianna Serocka ist zu Gast. Die nächste Residency folgt auf dem sprichwörtlichen Fuße, sie wird bereits zum dritten Mal vergeben: STUDENT in Kooperation mit der Jan Matejko Akademie der Bildenden Künste in Krakau. Die ausgewählten Künstler:innen bekommen die Möglichkeit, ihre Kunst in Nürnberg weiterzuentwicklen und ihre Prozesse öffentlich zu machen. 

Die Feierlichkeiten zum 30. Geburtstag finden rund um die alljährliche Inselkunst vom 09. is 11.07. statt. Zunächst eröffnet am 09.07. aber nicht auf der Insel, sondern in der
Kreis Galerie eine Gruppenausstellung von Krakauer und Nürnberger Künstler:innen zum Thema Zeichnen. Am 10.07. geht’s dann open air weiter. Die Inselkunst verwandelt die Insel Schütt zum neunten Mal in ein künstlerisches Feld für Skulptur und Klang. In diesem Jahr befragen Arbeiten von Filip Rybkowski (PL) und Michael Akstaller (DE) den Stadtraum hinsichtlich seiner Qualitäten als Träger von Erinnerung, Bedeutung und Wahrnehmung. Zur Vernissage gibt es ab 18 Uhr diverse Klanginterventionen von Michael Akstaller, Paulina Owczarek, Peter Orins und Talaj Szőke. Von Artist in Residence Piotr Urbaniec kommt ein audiovisuelles Projekt, eine Aktion für Kinder von Stephan Schwarzmann. Die Ausstellung bespielt neben der Insel selbst den Hohen Steg, den Andreij-Sacharow-Platz, die Fischergassen, die Steubrücke und das Krakauer Haus und ist bis zum 20.09. zu sehen.

Das Jubiläum des Krakauer Hauses ist auch der Startschuss des projekts PORTAL: eine Plattform für die Zusammenarbeit zwischen Galerien und Off-Spaces aus Krakau und Nürnberg. In Nürnberg nehmen das Heizhaus und die Kreis Galerie an der ersten Ausgabe teil. Zwischen 18.09. und 27.09. wird es von den neu vernetzten Künstler:innen Performances und spontane künstlerische Aktionen zwischen Krakauer Haus, Kunstvilla und Heizhaus geben.

Alles sehr spannend, und hier im Blick zu behalten:
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