*Vis-à-Vis: Fotoszene Ausstellung in der Kongresshalle

4. OKTOBER 2024 - 24. NOVEMBER 2024, KONGRESSHALLE

#Ausstellung, #Fotoausstellung, #Fotoszene Nürnberg, #Kongresshalle

Es ist definitiv der Fall, dass die Kultur in der Kongresshalle angekommen ist und mit stetig wachsendem Interesse schaut der curt, welche Akteure sich mit welchen Inhalten in das belastete Gebäude wagen. Das bleibt dauerhaft extrem spannend. Im Oktober sind es unsere langjährig verbundenen Freund:innen vom fotoszene nürnberg e.V. 

VIS-À-VIS heißt die Ausstellung, mit der die fotoszene die leerstehenden Hallen auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände mit Gegenwarts-Fotokunst bespielen wird. Es ist nicht das erste Mal, dass Fotograf:innen, die sich in diesem Verein organisieren, an diesem Ort ihre Arbeiten zeigen. Schon 2008 und 2016 hat die fotoszene die Kongresshalle als Ausstellungsfläche genutzt. Das geht in gewisser Hinsicht nicht ohne Positionierung. Der Ausstellungstitel für die Räume, die jetzt Segment#1 heißen, wurde bewusst so offen gewählt, dass trotzdem, trotz der Geschichte der Umgebung, eine thematisch weit gefächerte Ausstellung möglich ist. Einige Bilder stellen erkennbare erinnerungskulturelle Bezüge her, andere schaffen eher abstrakte, assoziative Zusammenhänge zwischen dargestelltem Objekt und Kontext. VIS-À-VIS wird damit zu einer Art Spiegel für sämtliche Versuche der Annäherung an diese Art der Nutzung des Nazibaus. 
Zu sehen sind Arbeiten von: James Edward Albright Jr., Martina Angerer, Sebastian Autenrieth, Mile Cindric, Andreas Dietz, Günter Distler, Tamara Eckhardt, Johanna-Maria Fritz, Christian Höhn, Natalia Kepesz, Frank Kunert, Jutta Missbach, Rudi Ott, Klaus Pichler, Mammi & Pasi Rauhala, Natalya Reznik, Sabine Richter, Lena Schabus, Leo Söllner, Berthold Steinhilber, Jens Wegener und Bruno Weiß.

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Fotoszene-Vis-à-vis
Vernissage: 04.10., 18 Uhr im Segment#1
Ausstellungsdauer 04.10. – 24.11.2024




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SASANISIMOVA: Kurznachrichten aus Charkiw
Die Künstlerin Sasha Anisimova versieht ihre Fotografien mit Zeichnungen und kurzen Texten und verbindet somit die beiden künstlerischen Gattungen Fotografie und Grafik. Die literarischen Einlassungen nehmen tagebuchartig auf die Kriegsgeschehnisse vor Ort in Charkiw Bezug und kommentieren sie. Die Charkiwer Künstlerin konnte bereits für die Teilnahme an der Ausstellung FARBE BEKENNEN in der Open-Air-Galerie am Bauzaun der St. Lorenzkirche gewonnen werden. Sashas Bilder sind bewegende Zeitzeugnisse der aktuellen Zustände in Nürnbergs Partnerstadt Charkiw.
Ausstellung im
Defethaus, Nbg, bis 08.10.

OUTPUT
Fotoszene Open-Air geht in eine neue Runde: Im Rahmen der diesjährigen FreiLuftGalerie Fürth zeigt die fotoszene nürnberg e.V.* - forum freier fotografen, wieder Kunst im öffentlichen Raum, diesmal im Stadtpark Fürth. „Not macht erfinderisch“ besagt eine Redewendung, wenn wichtige Dinge fehlen und besondere Ideen vonnöten sind, um dennoch zum Ziel zu kommen. So waren die durch die Corona-Pandemie bedingten Einschränkungen Grund dafür, dass die fotoszene nürnberg e.V.* den öffentlichen Raum für sich und die Fotografie als Präsentationsplattform entdeckt hat. Beginnend mit einer großen Ausstellung anlässlich des Internationales Fotofestival Nürnberg 2021 im Nürnberger Stadtpark, folgte deren Präsentation im Stadtgarten Roth. Der Gedanke, im Freien einen „white cube“ zu installieren, das heißt, ein Ausstellungsforum einzurichten, das den Interessierten in den Weg gestellt ist und ohne Schwellenhemmnis betreten werden kann, führte schließlich zu neun Open-Air-Ausstellungen an einem Bauzaun rund um die St.Lorenzkirche in der Innenstadt Nürnbergs.
Doch das war mal, der Bauzaun steht längst nicht mehr. In der FreiLuftGalerie Fürth sind Arbeiten von James Edward Albright jr., Mile Cindric, Günter Distler, Tim Händel, Stefan Hippel, Steffen Kirschner, Lena Mayer, Jutta Missbach, Rudi Ott und Jens Wegener zu sehen.
Open-Air-Ausstellung im Stadtpark Fürth, noch bis 25.09.

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fotos zene nürnberg*
www.die-fotoszene.de
Festivalhomepage: www.fotofestivalnuernberg.de


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KRAKAUER HAUS. Seit 30 Jahren stärkt das Krakauer Haus mit seinem Programm den kulturellen Austausch zwischen Nürnberg und Krakau. Besonders voll ist daher in diesem Sommer das Programm. 

Ganz neu im Krakauer Haus ist die Hinwendung zum Format Comic. Die seit Mai laufende, erstmals vergebene COMIC Residenz verwandelt das Haus in ein lebendiges Atelier, zu Gast war die Künstlerin Marianna Serocka ist zu Gast. Die nächste Residency folgt auf dem sprichwörtlichen Fuße, sie wird bereits zum dritten Mal vergeben: STUDENT in Kooperation mit der Jan Matejko Akademie der Bildenden Künste in Krakau. Die ausgewählten Künstler:innen bekommen die Möglichkeit, ihre Kunst in Nürnberg weiterzuentwicklen und ihre Prozesse öffentlich zu machen. 

Die Feierlichkeiten zum 30. Geburtstag finden rund um die alljährliche Inselkunst vom 09. is 11.07. statt. Zunächst eröffnet am 09.07. aber nicht auf der Insel, sondern in der
Kreis Galerie eine Gruppenausstellung von Krakauer und Nürnberger Künstler:innen zum Thema Zeichnen. Am 10.07. geht’s dann open air weiter. Die Inselkunst verwandelt die Insel Schütt zum neunten Mal in ein künstlerisches Feld für Skulptur und Klang. In diesem Jahr befragen Arbeiten von Filip Rybkowski (PL) und Michael Akstaller (DE) den Stadtraum hinsichtlich seiner Qualitäten als Träger von Erinnerung, Bedeutung und Wahrnehmung. Zur Vernissage gibt es ab 18 Uhr diverse Klanginterventionen von Michael Akstaller, Paulina Owczarek, Peter Orins und Talaj Szőke. Von Artist in Residence Piotr Urbaniec kommt ein audiovisuelles Projekt, eine Aktion für Kinder von Stephan Schwarzmann. Die Ausstellung bespielt neben der Insel selbst den Hohen Steg, den Andreij-Sacharow-Platz, die Fischergassen, die Steubrücke und das Krakauer Haus und ist bis zum 20.09. zu sehen.

Das Jubiläum des Krakauer Hauses ist auch der Startschuss des projekts PORTAL: eine Plattform für die Zusammenarbeit zwischen Galerien und Off-Spaces aus Krakau und Nürnberg. In Nürnberg nehmen das Heizhaus und die Kreis Galerie an der ersten Ausgabe teil. Zwischen 18.09. und 27.09. wird es von den neu vernetzten Künstler:innen Performances und spontane künstlerische Aktionen zwischen Krakauer Haus, Kunstvilla und Heizhaus geben.

Alles sehr spannend, und hier im Blick zu behalten:
Krakauer Haus | Kulturzentrum Krakauer Haus - Veranstaltungen, Ausstellungen  >>
20260801_Staatstheater
20260717_Freiwilligenmesse
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