Neue Initiative: Social Economy
#Gemeinwohl, #Initiative, #Social Economy, #Soziales Engagement
Wirtschaftlich handeln und dabei immer den Blick haben auf Gemeinwohlorientierung – so einfach könnte es gehen, dann wäre unsere Welt eine besser, eine viel sozialere. Eine neue Initiative will das Vorhandene sichtbar machen, vernetzen und eine Community aufbauen, um die Region dahingehend zu stärken. Und besser zu machen. Und curt macht mit, ist Medienpartner und freut sich über viele Freunde aus der Region
Social Economy – wie kam es zu der Initiative?
Tina: Frank und ich dürfen das Thema "Social Economy" im Rahmen des Projekts ANDERS WIRTSCHAFTEN dank der tollen Unterstützung der Wirtschaftsförderung Nürnberg in die Metropolregion bringen. Wir wollen zeigen, wie viel Potenzial hier bereits vorhanden ist.
Social Economy steht für wirtschaftliches Handeln mit klarem Fokus auf Gemeinwohlorientierung. Vorbilder wie die Social Economy Berlin oder die Social Entrepreneurship City Hamburg zeigen, was möglich ist – davon wollen wir lernen und gleichzeitig eigene regionale Antworten entwickeln.
Ist unsere Metropolregion eine sozialwirtschaftliche Hochburg oder muss man noch missionieren?
Frank: Wir sind bereits sehr gut aufgestellt. Es gibt eine hohe Dichte an sozialen Trägern, Vereinen, gemeinwohlorientierten Unternehmen und Stiftungen, die seit Jahrzehnten professionell, innovativ und mit großer gesellschaftlicher Wirkung arbeiten. Die Social Economy ist also da – sie wird nur noch zu selten als das wahrgenommen, was sie ist: ein eigenständiger, zukunftsfähiger Wirtschaftsbereich mit großem Potenzial für gesellschaftlichen Zusammenhalt, regionale Wertschöpfung und nachhaltige Entwicklung.
Wann sind die nächsten Termine, was steht an?
Tina: Dank der Förderung können wir drei Auftaktworkshops durchführen. Die nächsten Treffen finden Ende Februar und Ende März statt. Unter dem Motto „Machen statt Meckern“ vernetzen wir Akteur*innen der Social Economy und arbeiten gemeinsam daran, was Social Economy für unsere Region ausmacht, wie wir sie sichtbarer machen und welche Themen wir an Politik und Öffentlichkeit adressieren wollen. Außerdem zeigen wir, welche wirtschaftliche Bedeutung dieser Sektor für die Metropolregion hat – und dass man auch mit begrenzten Ressourcen gemeinsam viel bewegen kann.
Wie kann man sich einbringen?
Tina: Eingeladen sind alle, die sich als Teil der Social Economy verstehen und Lust haben, diese aktiv mitzugestalten – zum Vernetzen, Mitdenken und gemeinsamen Aufbau des Social-Economy-Öko-systems von Anfang an.
Der sozial-ökologische Mehrwert sollte immer mitgedacht werden – passiert aber zu selten. Woran liegt das?
Frank: Das liegt weniger am fehlenden Bewusstsein als an den bestehenden Rahmenbedingungen. Erfolg wird oft kurzfristig über klassische Kennzahlen definiert, während sozial-ökologische Wirkung langfristig entsteht und schwerer messbar ist.
Dazu kommen Zeit- und Ressourcendruck, gerade im sozialen Bereich. Viele handeln bereits verantwortungsvoll, haben aber kaum Spielräume, ihre Wirkung strategisch sichtbar zu machen. Die gute Nachricht: Dieses Denken verändert sich gerade spürbar.
Gibt es dennoch jetzt schon Leuchttürme in der Region?
Frank: Ja, viele. ebl naturkost zeigt seit Jahrzehnten, dass ökologisches Wirtschaften, regionale Wertschöpfung und wirtschaftlicher Erfolg zusammengehören. Noris Inklusion steht für gelebte Teilhabe und kreative Inklusion in der Arbeitswelt. Kraftschluck zeigt, wie junge Sozialunternehmen innovative und zugleich genussvolle Antworten auf soziale Herausforderungen geben. Die Fair Toys Organisation macht von Nürnberg aus globale Lieferketten in der Spielwarenbranche sozial und ökologisch verantwortlicher.
Und mit ANDERS WIRTSCHAFTEN arbeiten auch wir daran, diese Vielfalt sichtbar zu machen, neue Narrative zu entwickeln und Akteur*innen zu verbinden – damit aus vielen guten Beispielen eine starke Bewegung wird.
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Social Economy – ein Projekt von ANDERS WIRTSCHAFTEN und ISKA GGMBH.
www.andersgruenden.org
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