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Medienwerkstatt Franken: Die bedeutendsten Nürnbergerinnen aller Zeiten

24. APRIL 2022 - 1. MAI 2022, ONLINE

#Dokumentation, #Franken Fernsehen, #Frauen, #Medienwerkstatt, #Medienwerkstatt Franken, #Nadja Bennewitz

Willy Brandt und Walter Rathenau, ja ja, schön und gut, aber was ist eigentlich mit den bedeutenden Frauen in Nürnbergs Stadtbild, auf Straßenschildern und Gedenktafeln? Viele von ihnen sind zu Unrecht vergessen worden, wie Aktivistinnen immer wieder beklagen. Die Medienwerkstatt Franken hat das zum Anlass genommen, um sich für ihre neuste Doku auf die Spuren von Frauen begeben, die Geschichte geschrieben haben. Die Historikerin Nadja Bennewitz führt die Filmemacher*innen durch die Stadt und erzählt von Nonnen, die Handschriften sammelten, von einer bedeutenden Ökologin, von Frauen, die sich für das Recht zu wählen, zu arbeiten und fair behandelt zu werden, eingesetzt haben.

Vom Kämpfen und Schaffen: Nürnbergerinnen zwischen Reformation und Frauenwahlrecht
läuft am So., 24.04., um 21 Uhr auf Franken Plus (Satellit) und um 19, 21 und 23 Uhr im Franken Fernsehen (Kabel).
Wiederholung: So., 01. Mai, gleiche Sendezeiten. Ab Mo., 25.04. in der Mediathek.

www.medienwerkstatt-franken.de




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#Dokumentation, #Franken Fernsehen, #Frauen, #Medienwerkstatt, #Medienwerkstatt Franken, #Nadja Bennewitz

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VILLA LEON. Die Villa Leon wird ihrem Ruf als Treffpunkt der Kulturen in diesen Tagen mehr als gerecht: Anlässlich des Frauenmonats März zeigt sie ab 17.03. die Ausstellung Wir waren, sind und werden sein – Frauen kämpfen um Gleichberechtigung in der Gewerkschaft. Kuratiert wurde sie vom virtuellen Istanbul Gender Museum und sie kommt dreisprachig: Kurdisch, Türkisch, Deutsch. Die Ausstellung lässt türkische Frauen verschiedener Generationen zu Wort kommen, die sich in der Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes engagieren. Sie berichten von ihrem Kampf um Geschlechtergerechtigkeit,  von Gewerkschaftsarbeit und demokratischem Engagement, aber auch von Konflikten, die bis in die Familien hineinreichen. Auf Anfrage können Führungen für Erwachsene oder Jugendliche gebucht werden. Die Ausstellung läuft bis zum 08.05.   >>
CASABLANCA. Es ist die Geschichte einer Überlebenden und einer großen Demokratin: Lillo Seibel-Emmerling kommt 1932 in Oberschlesien zur Welt. Das jüdische Mädchen überlebt den Krieg unter schlimmsten Bedinungen in Berlin. Ihr Vater ist unter anderem im Konzentrationslager Buchenwald gefangen, die Mutter kämpft ihn immer wieder frei. Viele Verwandte werden ermordet. Nach dem krieg studiert sie Psychologie, Pädagogik und Soziologie, beginnt als Lehrerin zu arbeiten und sich als Gewerkschafterin zu engagieren. 1966 wird sie als eine von ganz wenigen Frauen in den Bayerischen Landtag gewählt, später ins erste europäische Parlament. Sie ist alleinerziehende Mutter und berufstätig und dabei immer noch viel mehr. Ihren zweiten Mann, den Künstler Alfred Emmerling, lernt sie per Zeitungsannonce kennen, Kern ihres Gesuchs: "Bloß kein Nazi."

Die Medienwerkstatt Franken widmet dieser beeindruckenden Frau ein filmisches Porträt. Judith Dauwalter zeichnet ihren Weg nach und hat viele Weggefährt:innen getroffen. Sie ist mit Seibel-Emmerling aber auch an die wichtigen Lebensstationen in Oberschlesien und Straßburg gefahren. Entstanden ist eine Doku über eine bis ins hohe Alter umtriebige, aktive Frau, die ein mutmachendes Vorbild in Sachen Haltung ist.

Am Samstag, 01.11. um 17 Uhr findet im Casablanca Kino eine Preview stattIm Anschluss gibt es ein Filmgespräch mit Lilo Seibel-Emmerling und den Filmschaffenden aus der Medienwerkstatt.
Tickets gibt’s hier.

Sendedatum: Sonntag, 2. November, um 21 Uhr auf Franken Plus (Satellit) sowie um 19, 21 und 23 Uhr auf Franken Fernsehen (Kabel)

Wiederholung am 9. November zu den gleichen Sendezeiten
Livestream zu Sendezeiten: www.frankenfernsehen.tv/livestream
Ab Montag in der Mediathek: www.medienwerkstatt-franken.de/mediathek/

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KONGRESSHALLE. Die Kongresshalle bleibt für immer eine Immobilie, mit der es die Stadt nie leicht haben wird. Ein unvollendeter Nazibau, Fanal des Massenmords, Ruine, Gedenkort, Aufgabe: Aus dem Jahr 2021 stammt der Beschluss, diesen Ort zu einem Kulturort zu machen – mit Ateliers und Proberäumen und dem Interim des Staatstheaters. Eine Entscheidung, die auch immer wieder von komplexen Diskussionen begleitet wurde (die curt zusammen mit Stabsstellenleiter Hajo Wagner begleitete). Die Medienwerkstatt Franken hat sich dem Komplex zuletzt 2017 gewidmet, mit einem Porträt der Mieter:innen, die bereits da sind und waren, die Symphoniker zum Beispiel oder der Kanuverein, der sich gegen die städtische Kündigung wehrt. Was bedeuten die aktuellen Baumaßnahmen für die Menschen, die das Areal bisher genutzt haben? Was muss passieren, damit die freie Szene hier arbeiten kann? Und wie weit sind die Bauarbeiten? Der neue Film der Medienwerkstatt geht in vielen Gesprächen mit städtischen Vertreter:innen, Künstler:innen, Mieter:innen diesen Fragen nach. Zu sehen in der Mediathek: Vom Unding zum Kulturort – Perspektiven für das Kolosseum.  >>
NüRNBERG. Das Nürnberg-Fürther Kollektiv Folk’s Worst Nightmare treibt ja schon seit einigen Jahren sein Unwesen auf diversen Bühnen. Ein ganzer Haufen raubeinig klampfender Gesellen hat sich zusammengefunden, um organisiert dem zu frönen, was sie mal Folkpunk und mal Antifolk oder gar Alternative Country nennen. Eine Freakshow, die Freude macht! Und außerdem sind die ja auch echt lieb. Nun hat, Premiere im Z-Bau gab es ja schon, sich die Medienwerkstatt des Phänomens angenommen und den Folk-Punkern eine eigene Doku gewidmet. Beziehungsweise, wie es sich gehört: Ganz viel ist auch da natürlich DIY, die Autoren des Films sind Michael Sören Sörensen und Jan Bratenstein also selber muszierende Mitglieder des Kollektivs. Jedenfalls: Höchste Zeit, dass diese besondere musikalische Gruppierung, die die Szene unserer Region so entscheidend und vielfältigste Weisen prägt, ihr filmisches Denkmal bekommen hat. Is This Folk Punk? präsentiert eine Subkultur, die abseits großer Labels von einem starken Gemeinschaftsgefühl, von Energie und Zusammenhalt lebt, erlaubt aber auch die kritische Selbstbefragung. Jetzt läuft der Film im Frankenfernsehen und danach in der Mediathek der Medienwerkstatt Franken. Da freuen wir uns drauf.        >>
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